
NATO-Oberbefehlshaber bestätigt Abzug von 5000 US-Soldaten aus Deutschland – kein Schaden für Bündnis
Der Oberkommandierende der NATO in Europa, General Grynkewich, hat den Abzug von 5000 US-Soldaten aus Deutschland bestätigt und die Sicherheitsfähigkeit des Bündnisses als unvermindert bezeichnet.
Der Oberkommandierende der NATO in Europa, General Alexus Grynkewich, hat am Dienstag den Abzug von rund 5000 amerikanischen Soldaten aus Deutschland bestätigt. Zugleich versicherte er, die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses bleibe unvermindert. Die Truppen, eine Panzerbrigade, die 2022 nach Russlands Angriff auf die Ukraine nach Deutschland verlegt worden war, würden nicht in andere europäische Länder verlegt, sondern in die Vereinigten Staaten zurückkehren – eine wichtige Klarstellung, da zuvor über eine Umsiedlung nach Polen spekuliert worden war.
Aus Washingtoner Sicht sei die Entscheidung kein Bruch mit der NATO, sondern Teil einer langfristigen Neuausrichtung der amerikanischen Streitkräfte. Grynkewich betonte, der Abzug sei von den Verbündeten erwartet worden und werde die regionalen Pläne der Allianz nicht beeinträchtigen. In Brüssel herrscht jedoch Unruhe: Zwar habe der General weitere Abzüge in naher Zukunft ausgeschlossen, doch die Ankündigung fällt in eine Zeit, in der die europäischen NATO-Mitglieder ihre eigenen Verteidigungsausgaben erhöhen. Der zügige Aufbau des „europäischen Pfeilers" sei notwendig, um die Lücke zu schließen, die eine mögliche dauerhafte Verringerung der US-Präsenz reißen könnte.
In Moskau wird der Vorgang mit Aufmerksamkeit verfolgt. Die russische Nachrichtenagentur Kommersant zitiert Grynkewich mit der Einschätzung, dass die USA auf längere Sicht weitere Verbände abziehen könnten, sobald die europäischen Partner ihre Fähigkeiten ausgebaut hätten. Dieser Prozess, so der General, werde mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Die 32 NATO-Mitglieder hätten ihn bereits beauftragt, einen Plan für die Aufrechterhaltung der Abschreckung in der Zwischenzeit zu erarbeiten. Dies zeigt das Dilemma der Allianz: Kurzfristig wird die Schlagkraft nicht gemindert, doch langfristig muss Europa mehr Verantwortung übernehmen – eine Forderung, die US-Präsident Donald Trump bereits seit Jahren erhebt.
Die nächsten Monate werden zeigen, ob die europäischen NATO-Staaten die notwendigen Investitionen tätigen, um die Abhängigkeit von den USA zu verringern. Grynkewichs Aussagen lassen keinen Zweifel daran, dass Washington seine militärische Präsenz in Europa weiter reduzieren wird – auch wenn die Temposchritte moderat bleiben. Für Deutschland bedeutet der Abzug der 5000 Soldaten einen Verlust an symbolischer und militärischer Kapazität, der durch die Bundeswehr und die europäischen Partner kompensiert werden muss. Die NATO steht vor einer Neuordnung, die weit über diese eine Brigade hinausgeht.
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.50 | critical |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.80 | critical |
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.60 | critical |
| Japanisch-koreanische Presse | −0.20 | neutral |
A Swedish expert calls NATO a 'zombie', criticizing the US decision as a sign of the alliance's gradual erosion. The halt of troop deployment to Poland is seen as another step toward NATO's obsolescence, with skepticism about collective defense capability.
For Poland, the decision is a slap in the face: President Trump breaks the promise to strengthen US presence, undermining America's credibility as an ally. Anxiety grows that in case of a Russian attack, the US will not intervene, leaving Eastern Europe at risk.
Atlantic press brands the move 'amateur hour', criticizing the Trump administration's improvisation and the Kremlin's delight. Suspicion grows that personal decisions and calls with Putin override strategy, questioning US reliability.
Japanese and Korean press sees the suspension as a strategic warning: it questions US commitment in Europe and raises questions for Asia. The analysis is detached but concerned, highlighting long-term implications for global balance.
Erweitere deinen Horizont
Trump setzt geplante Großangriffe auf Iran aus und knüpft Bedingungen an rasche Einigung
2 Sprachen · 74 Quellen
Aus Economy & MarketsAmazon überschreitet erstmals Marktkapitalisierung von 3 Billionen Dollar
6 Sprachen · 11 Quellen
Aus TechnologyChery Q erhält auf der GIIAS 2026 über 6.000 Vorbestellungen
1 Sprache · 15 Quellen