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Ausgabe von 06:00 CETSamstag, 8. August 2026
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Donnerstag, 23. April 2026

Verletzungswelle erschüttert WM-Vorbereitung: Gnabry, Yamal und Brasiliens Elite in Not

Wenige Wochen vor dem Anpfiff der Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko zeichnet sich eine Serie schwerer Verletzungen ab, die die Kaderplanung mehrerer Topnationen durcheinanderwirbelt. Aus Münchner Sicht ist die bitterste Nachricht der Ausfall von Serge Gnabry: Der Bayern-Profi erlitt einen Ausriss der Adduktoren und fällt nach Vereinsangaben zwei bis drei Monate aus – zu lange für das deutsche Auftaktspiel gegen Curaçao am 14. Juni. Der 30-Jährige, der in der WM-Qualifikation mit drei Treffern der zweitbeste deutsche Torschütze war, erklärte auf Instagram, sein WM-Traum sei „traurigerweise vorbei“. Der deutsche Angriff verliert damit eine wichtige Option auf dem Flügel, und Bundestrainer Julian Nagelsmann muss umplanen.

In Madrid und Barcelona schrillen die Alarmglocken. Bei Real Madrid verletzte sich Éder Militão im Ligaspiel gegen Deportivo Alavés am linken hinteren Oberschenkel; erste Untersuchungen deuten auf eine milde Zerrung des Musculus biceps femoris hin. Ob der brasilianische Innenverteidiger rechtzeitig zum Turnierstart am 13. Juni gegen Marokko fit wird, ist ungewiss. Noch schwerer wiegt der Schock, der die Seleção aus London erreichte: Der erst 18-jährige Stürmer Estevão von Chelsea zog sich eine Grad-4-Läsion der ischiokruralen Sehne zu, eine der schwerwiegendsten Verletzungen dieser Art. Zusammen mit dem bereits verletzten Rodrygo fehlen Brasiliens Nationaltrainer Carlo Ancelotti zwei Schlüsselspieler für die Offensive. Die medizinischen Teams in São Paulo und Rio de Janeiro arbeiten nun fieberhaft an Prognosen, doch die Zeit bis zum 13. Juni ist knapp.

Auch die spanische Auswahl bangt um ihren größten Jungstar. Lamine Yamal, der 18-jährige Flügelspieler des FC Barcelona, zog sich beim Elfmeter zum 1:0-Sieg gegen Celta Vigo einen Muskelfaserriss im linken hinteren Oberschenkel zu. Laut katalanischen Medien muss er mindestens fünf Wochen pausieren – ein Wettlauf gegen die Zeit, denn in sieben Wochen beginnt die WM. Fallen Yamal aus, stünde Spanien vor einem massiven Kreativitätsverlust auf der Außenbahn.

Die Häufung dieser Ausfälle wirft ein Schlaglicht auf die Belastung der Spitzenspieler in der entscheidenden Phase der europäischen Klubsaison. Aus deutschsprachiger Perspektive ist vor allem der Verlust Gnabrys schmerzhaft, da er die ohnehin nicht übermäßig breite deutsche Offensive schwächt. Sollten sich die Befürchtungen um Yamal und die brasilianischen Stars bestätigen, verliert das Turnier nicht nur individuelle Exzellenz, sondern auch emotionale Zugpferde. Die nächsten Tage werden zeigen, ob diese WM eine der am schwersten von Verletzungen gezeichneten der Geschichte wird – oder ob die Mediziner noch Wunder wirken können.

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Verletzungswelle erschüttert WM-Vorbereitung: Gnabry, Yamal und Brasiliens Elite in Not

Wenige Wochen vor dem Anpfiff der Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko zeichnet sich eine Serie schwerer Verletzungen ab, die die Kaderplanung mehrerer Topnationen durcheinanderwirbelt. Aus Münchner Sicht ist die bitterste Nachricht der Ausfall von Serge Gnabry: Der Bayern-Profi erlitt einen Ausriss der Adduktoren und fällt nach Vereinsangaben zwei bis drei Monate aus – zu lange für das deutsche Auftaktspiel gegen Curaçao am 14. Juni. Der 30-Jährige, der in der WM-Qualifikation mit drei Treffern der zweitbeste deutsche Torschütze war, erklärte auf Instagram, sein WM-Traum sei „traurigerweise vorbei“. Der deutsche Angriff verliert damit eine wichtige Option auf dem Flügel, und Bundestrainer Julian Nagelsmann muss umplanen.

In Madrid und Barcelona schrillen die Alarmglocken. Bei Real Madrid verletzte sich Éder Militão im Ligaspiel gegen Deportivo Alavés am linken hinteren Oberschenkel; erste Untersuchungen deuten auf eine milde Zerrung des Musculus biceps femoris hin. Ob der brasilianische Innenverteidiger rechtzeitig zum Turnierstart am 13. Juni gegen Marokko fit wird, ist ungewiss. Noch schwerer wiegt der Schock, der die Seleção aus London erreichte: Der erst 18-jährige Stürmer Estevão von Chelsea zog sich eine Grad-4-Läsion der ischiokruralen Sehne zu, eine der schwerwiegendsten Verletzungen dieser Art. Zusammen mit dem bereits verletzten Rodrygo fehlen Brasiliens Nationaltrainer Carlo Ancelotti zwei Schlüsselspieler für die Offensive. Die medizinischen Teams in São Paulo und Rio de Janeiro arbeiten nun fieberhaft an Prognosen, doch die Zeit bis zum 13. Juni ist knapp.

Auch die spanische Auswahl bangt um ihren größten Jungstar. Lamine Yamal, der 18-jährige Flügelspieler des FC Barcelona, zog sich beim Elfmeter zum 1:0-Sieg gegen Celta Vigo einen Muskelfaserriss im linken hinteren Oberschenkel zu. Laut katalanischen Medien muss er mindestens fünf Wochen pausieren – ein Wettlauf gegen die Zeit, denn in sieben Wochen beginnt die WM. Fallen Yamal aus, stünde Spanien vor einem massiven Kreativitätsverlust auf der Außenbahn.

Die Häufung dieser Ausfälle wirft ein Schlaglicht auf die Belastung der Spitzenspieler in der entscheidenden Phase der europäischen Klubsaison. Aus deutschsprachiger Perspektive ist vor allem der Verlust Gnabrys schmerzhaft, da er die ohnehin nicht übermäßig breite deutsche Offensive schwächt. Sollten sich die Befürchtungen um Yamal und die brasilianischen Stars bestätigen, verliert das Turnier nicht nur individuelle Exzellenz, sondern auch emotionale Zugpferde. Die nächsten Tage werden zeigen, ob diese WM eine der am schwersten von Verletzungen gezeichneten der Geschichte wird – oder ob die Mediziner noch Wunder wirken können.

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