
WM 2026: Auftaktzeremonien in Toronto und Los Angeles mit globalem Staraufgebot
Nach dem Auftakt in Mexiko finden am Freitag die Eröffnungsfeiern in Kanada und den USA statt – mit Alanis Morissette, Katy Perry, Anitta und Lisa.
Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 schreibt Geschichte als erstes Turnier mit drei Gastgeberländern. Jedes von ihnen richtet eine eigene Eröffnungsfeier aus – ein Novum, das die kulturelle Vielfalt Nord- und Mittelamerikas inszenieren soll. Nach dem mexikanischen Auftakt am Donnerstag mit Stars wie Shakira und J Balvin folgen am Freitag, dem 12. Juni, die Zeremonien in Kanada und den USA. Das kreative Gesamtkonzept stammt vom Balich Wonder Studio, das die drei Shows mit einem gemeinsamen roten Faden verknüpft, der die FIFA-Marke aus der Perspektive jeder Gastgebernation neu interpretiert.
In Toronto beginnt das Spektakel im BMO Field um 14.30 Uhr Ortszeit (20.30 Uhr MESZ), eineinhalb Stunden vor dem Eröffnungsspiel der Kanadier gegen Bosnien-Herzegowina. Unter den Künstlern dominieren nationale Ikonen wie Alanis Morissette und Michael Bublé, ergänzt durch die palästinensisch-chilenische Sängerin Elyanna, die marokkanisch-kanadische Tänzerin Nora Fatehi oder den bengalischen DJ Sanjoy. Diese Auswahl spiegelt Kanadas multikulturelle Identität wider und bietet dem deutschsprachigen Publikum ein abendfüllendes Programm zur Prime Time.
Am späten Abend mitteleuropäischer Zeit fällt dann der Startschuss in Los Angeles. Im SoFi Stadium treten ab 20.30 Uhr Ortszeit (5.30 Uhr MESZ am Samstag) globale Popgrößen auf – darunter Katy Perry, die brasilianische Sängerin Anitta, die thailändische Rapperin Lisa von Blackpink sowie der Nigerianer Rema, mit denen Anitta den Song „Goals“ präsentiert. Die USA eröffnen im Anschluss gegen Paraguay. Für europäische Fans bedeutet dies eine Nachtveranstaltung, die vor allem in Lateinamerika und Asien zur besten Sendezeit liegt – ein strategischer Schachzug, der die weltweite Vermarktung des Turniers unterstreicht.
Aus deutscher Perspektive illustrieren die drei Zeremonien den Wandel des Fußballs zum globalen Entertainment-Event. Während die Kanada-Feier mit ihrer Nähe zur europäischen Zeitzone hohe Einschaltquoten erwarten lässt, zielt die US-Show auf die wachstumsstarken Märkte Asiens und Amerikas. Die einstudierte Choreografie zwischen lokaler Verwurzelung und internationaler Strahlkraft dürfte Maßstäbe für künftige Turniereröffnungen setzen.
| Lateinamerikanische Presse | +0.70 | aligned |
|---|---|---|
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | +0.40 | aligned |
Die lateinamerikanische Presse hebt das starbesetzte Musikeröffnungsspektakel der WM in Kanada und den USA hervor und betont lateinamerikanische Künstler wie Anitta. Die Berichterstattung bietet praktische Zuschauerinformationen und drückt Begeisterung für das multikulturelle Spektakel aus.
Die arabische Presse präsentiert die Eröffnungsfeier in Kanada als lebendige Feier der Vielfalt und listet internationale Künstler sachlich auf. Der Bericht konzentriert sich auf Zeitplan und Übertragungsdetails ohne regionale Schwerpunktsetzung.
Erweitere deinen Horizont
US-Senat verabschiedet Sanktionspaket mit Zolldrohung gegen Russland-Energiekäufer
2 Sprachen · 40 Quellen
Aus Economy & MarketsSteigende Kreditvorsorgen belasten Bankbilanzen in Schwellenländern
2 Sprachen · 6 Quellen
Aus TechnologyAmazon finanziert privates Gaskraftwerk in Texas – droht größte Einzelemissionsquelle der USA
2 Sprachen · 8 Quellen