
Zwei Millionen Dollar für ein Finalbillett – die FIFA und die neue Ökonomie des Spektakels
Für den deutschsprachigen Raum, wo Fanproteste gegen steigende Ticketpreise längst Alltag sind, ist das Signal alarmierend. Wenn selbst die FIFA-Plattform Preise jenseits jeder Normalität duldet, wird die Botschaft an die Kurven von Dortmund, Wien oder Basel unmissverständlich: Wer nicht zahlt, bleibt außen vor. Die Spekulation mit Finalkarten ist nur die sichtbarste Spitze einer Entwicklung, die den Fußball als kulturelles Gemeingut infrage stellt.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob der Markt solche Exzesse absorbiert – oder ob die leeren Ränge an der Westküste Vorboten eines nachhaltigen Zuschauerschwunds sind, den sich die FIFA trotz aller Milliardeneinnahmen nicht leisten kann.
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