
Zverev verteidigt Absagen von Sinner, Alcaraz und Djokovic in Montreal
Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev hat die Absage mehrerer Topspieler beim ATP-Masters-1000-Turnier in Montreal verteidigt und das zweiwöchige Format der Veranstaltung kritisiert.
Das ATP-Masters-1000-Turnier in Montreal ist am Montag ohne die Weltranglistenersten Jannik Sinner, den zweitplatzierten Carlos Alcaraz und den fünftplatzierten Novak Djokovic gestartet. Alexander Zverev, der als Nummer drei der Welt antritt, bezeichnete die Absagen als nachvollziehbar. „Wenn man uns zwingt, während der Grand-Slam-Turniere zweieinhalb bis drei Wochen unterwegs zu sein, und dasselbe gilt dann auch für die Masters-Turniere, kann man uns nicht zwingen zu spielen. Tut mir leid, das ist Unsinn“, sagte der Olympiasieger laut der deutschen Bild-Zeitung.
Zverev führte die Absagen auf die Ausweitung der Masters-Turniere auf bis zu zwei Wochen zurück. „Ich denke, das ist eine Folge des zweiwöchigen Masters-Formats. Es ist für manche Spieler einfach zu lang, zu viel vor den US Open“, erklärte er gegenüber Gulf News. Der 29-Jährige räumte ein, dass auch er und sein Team erwogen hätten, Montreal auszulassen. „Wir hatten auch den Gedanken, Montreal vielleicht auszulassen, aber dann haben wir uns entschieden, es zu spielen“, so Zverev. Er benötige Wettkampfpraxis, um in Cincinnati und New York in Bestform zu kommen.
Gleichzeitig wies Zverev Forderungen nach finanziellen Sanktionen gegen säumige Spieler zurück. „Wir bekommen am Jahresende Boni, wenn wir alle neun Masters-Turniere spielen. Glauben Sie, Novak kümmert das, ob er einen größeren Bonus bekommt? Ich schätze, der Typ hat – wenn ich raten müsste – weit über 400 Millionen auf seinem Bankkonto“, sagte er laut Bild. Die finanziellen Anreize seien für Spitzenspieler wie Djokovic bedeutungslos.
Die Absagen haben auch Auswirkungen auf die Weltrangliste. Carlos Alcaraz, der seit April wegen einer Handgelenksverletzung pausiert, ist ohne eigenes Zutun auf Platz zwei vorgerückt, wie die italienische Nachrichtenagentur AGI berichtet. Zverev verlor die 400 Punkte, die er im Vorjahr in Montreal errungen hatte, und fiel auf Rang drei zurück. Sinner führt die Wertung mit 13.450 Punkten uneingeschränkt an, gefolgt von Alcaraz (8.160) und Zverev (8.120). Flavio Cobolli verbesserte sich auf Platz acht. Das Turnier in Montreal läuft noch bis zum 13. August.
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.30 | critical |
|---|---|---|
| Arabische Golfpresse | 0.00 | neutral |
| Südostasiatische Presse | +0.20 | neutral |
| Japanisch-koreanische Presse | −0.10 | neutral |
Zverev defends his colleagues and attacks the calendar: players cannot be forced to play in overly long tournaments, sanctions are pointless.
Zverev's criticism is universalized as a problem for all top players, turning a personal stance into a collective defense of the tour.
The perspective of tournament organizers or Canadian officials calling for sanctions is not explored.
Zverev says money is not an issue for the big names: sanctions won't change their choices.
Zverev's statement is reported without comment or contextualization, neutralizing its potential polemical charge.
Zverev's criticism of the tournament format and his defense of colleagues as an act of solidarity are not mentioned.
Zverev aims for number one: the German sees an opportunity to overtake Sinner by 2026.
The narrative is personalized around Zverev's individual ambition, shifting focus from the collective controversy to his personal journey.
Zverev's criticism of the Masters format and his defense of colleagues who skipped the tournament are not reported.
Zverev warns: 12-day Masters are as exhausting as a Grand Slam, the risk of burnout is real.
The length and strain of Masters are equated to those of a Slam, creating a symmetry that amplifies the criticism of the calendar.
The organizers' position or possible solutions are not mentioned, nor the fact that other players might have different opinions.
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