
Pentagon weist CNN-Bericht über drastisch gesunkene Raketenbestände zurück
Nach CNN-Angaben hat das US-Militär im Iran-Krieg fast 80 Prozent seiner THAAD-Abfangraketen verbraucht – das Pentagon bestreitet dies.
Das US-Verteidigungsministerium hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach die amerikanischen Streitkräfte seit Beginn des Krieges mit Iran nahezu vier Fünftel ihrer THAAD-Abfangraketen sowie etwa die Hälfte der Patriot-Interceptors verbraucht haben. Verteidigungsminister Pete Hegseth schrieb auf der Plattform X, das entsprechende Banner des Senders CNN sei „NICHT WAHR“ und bezeichnete die Berichterstattung als „Fake News“. Die CNN-Meldung beruft sich auf zwei mit dem jüngsten Bestandsbericht vertraute Quellen; demnach warnen ranghohe Militärkommandeure, die Munitionsbestände des Pentagons seien „gefährlich niedrig“.
Sowohl das Pentagon als auch das Weiße Haus bestritten, dass die amerikanische Militärfähigkeit beeinträchtigt sei. Der Chefsprecher des Pentagons, Sean Parnell, erklärte, die US-Streitkräfte seien „die mächtigsten der Welt“ und verfügten über alles, was der Präsident für seine Einsätze benötige. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, sagte, die Armee habe „mehr als genug Munition, um alle strategischen Ziele von Präsident Trump zu erfüllen“. Präsident Trump selbst betonte, die USA besäßen „weit mehr Munition als jedes andere Land“ und die Rüstungsindustrie produziere derzeit auf Rekordniveau.
Unabhängige Schätzungen des Center for Strategic and International Studies (CSIS) stützen die CNN-Angaben teilweise. Demnach verfügten die USA vor Kriegsbeginn über schätzungsweise 452 THAAD- und rund 2.200 Patriot-Raketen; bis Ende Juli sei der THAAD-Bestand auf 234 bis 278, der Patriot-Bestand auf 759 bis 827 gesunken. Nach einem Bericht von Lenta.ru, der sich auf CNN beruft, erhält das Pentagon monatlich nur etwa 15 Tomahawk- und 20 Patriot-PAC-3-MSE-Raketen, was eine Rückkehr zu den Beständen der Vorkriegszeit frühestens Mitte 2029 erwarten lässt. Zudem habe die US-Armee laut Reuters nahezu alle ihrer weitreichenden Präzisionsraketen (ATACMS und PrSM) aufgebraucht, was die Einsatzoptionen für künftige Konflikte einschränken könnte. Nach Angaben mehrerer Quellen machten die sinkenden Bestände sowie Bedenken arabischer Golfstaaten vor einer möglichen iranischen Vergeltung Trump zuletzt davon ab, geplante großangelegte Schläge gegen iranische Infrastruktur auszuführen.
Aus Washingtoner Sicht ist die Debatte über die Munitionsvorräte auch im Hinblick auf mögliche Konflikte mit China von Bedeutung. Der pensionierte Oberst und CSIS-Berater Mark Cancian warnte, die Erschöpfung der Bestände könne Peking zu aggressiverem Verhalten ermutigen. Die Trump-Administration hat die Militärschläge gegen Iran vorerst ausgesetzt und führt parallel Gespräche über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus; Trump droht jedoch weiterhin mit der Wiederaufnahme großangelegter Angriffe, sollten die diplomatischen Bemühungen scheitern.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Russische & GUS-Presse | −0.60 | critical |
| Indische & südasiatische Presse | −0.30 | critical |
| Japanisch-koreanische Presse | −0.40 | critical |
The United States has used nearly all its long-range missiles, but the Pentagon rejects concerns of vulnerability and insists fighting capacity remains sufficient.
Alarming data is paired with official reassuring statements, creating a balance between fact and institutional defense that normalizes the severity of the depletion.
The detail that production rates for new missiles are very low and that no rapid replenishment strategy exists is omitted.
The United States has squandered precious resources in Iran and now finds itself in a strategic weak position facing Russia and China.
Depletion data are selected and official reassurances ignored, building a picture of American vulnerability that reinforces the Russian narrative of Western decline.
The Pentagon’s denial and the existence of other missile reserves, such as Tomahawks still at 50% availability, are omitted.
India notes that the United States has nearly exhausted its missile stocks, weakening deterrence against China and threatening regional security.
The US depletion is framed not as an isolated problem but as a risk to Asian security, shifting focus to the China threat and making the news relevant to India.
The context that US Tomahawk reserves remain substantial and that production could ramp up is omitted, softening the impact on China.
The United States has lost its deterrence capability toward Russia and China due to missile depletion in Iran, threatening East Asian stability.
The story emphasizes the impact on deterrence against Russia and China, turning a logistical news into a strategic alarm for the region.
It omits that the US still retains Tomahawk missiles and that the Pentagon has contingency plans to rebuild stocks.
Erweitere deinen Horizont
Washington erwartet baldige Hormus-Einigung, Teheran dementiert direkte Verhandlungen
6 Sprachen · 52 Quellen
Aus Economy & MarketsSpaceX verdoppelt Umsatz, doch Rekordinvestitionen belasten die Aktie
1 Sprache · 31 Quellen
Aus TechnologyFAA zertifiziert Boeing 737 MAX 7 nach fast zehn Jahren
3 Sprachen · 18 Quellen