
Berüchtigter Vergewaltiger Mohammed Skaf in Sydney wegen Drogenhandels angeklagt
Der 42-jährige Mohammed Skaf, bekannt als Anführer einer Vergewaltigungsbande, wurde in Sydney festgenommen und muss sich nun wegen 24 Drogendelikten verantworten.
Der in Australien berüchtigte Serienvergewaltiger Mohammed Skaf ist erneut ins Visier der Justiz geraten. Die Polizei des Bundesstaates New South Wales nahm den 42-Jährigen in der Nacht zum Donnerstag in Greenacre, einem Vorort im Südwesten Sydneys, fest. Ihm werden 24 Straftaten im Zusammenhang mit Drogenhandel, Geldwäsche und der Führung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Die Ermittler beschlagnahmten bei Razzien größere Mengen Kokain, rund 245.000 australische Dollar Bargeld sowie ein Fahrzeug. Zwei weitere Personen, ein Mann und eine Frau, wurden ebenfalls wegen Drogendelikten angeklagt. Alle drei erhielten keine Kaution und sollen noch am Donnerstag vor einem Gericht in Bankstown erscheinen.
Skaf war Anfang der 2000er Jahre als Anführer einer Jugendbande bekannt geworden, die in Sydney mehrere Frauen vergewaltigt hatte. Die Taten, die damals landesweit für Entsetzen sorgten, brachten ihm eine langjährige Haftstrafe ein. Nach seiner Entlassung stand er unter besonderer Beobachtung der Behörden. Die aktuellen Vorwürfe zeigen, dass Skaf offenbar erneut in schwere Kriminalität verwickelt ist. Aus Sicht der Polizei von New South Wales handelt es sich um einen bedeutenden Schlag gegen den organisierten Drogenhandel in der Region.
Die Anklage umfasst 22 Fälle des gewerbsmäßigen Drogenhandels sowie den Vorwurf, kriminelle Vereinigungen gelenkt zu haben. Die Ermittlungen dauern an, wie Polizeisprecher Walsh mitteilte. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen der Justiz im Umgang mit Wiederholungstätern. Während die australische Öffentlichkeit mit Empörung auf die erneuten Verfehlungen Skafs reagiert, bleibt abzuwarten, wie das Gericht die Schwere der neuen Vorwürfe bewertet. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, droht Skaf eine erneute langjährige Haftstrafe.
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