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Medien & UnterhaltungMittwoch, 29. Juli 2026

BTS reicht keine Musik für Grammy ein: Die Kategorie als Protestgrund

Die sieben Mitglieder der K-Pop-Gruppe BTS gaben über Instagram Stories bekannt, auf eine Einreichung für die 69. Grammy Awards zu verzichten.

Am 29. Juli erschienen auf den Instagram-Profilen von RM, Jin, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook innerhalb weniger Stunden dieselben Worte: „Wir haben entschieden, unsere Musik in diesem Jahr nicht bei den Grammys einzureichen.“ Keine lange Erklärung, kein dramatischer Abgang – nur sieben kurze Botschaften in koreanischer Sprache, die die Fans weltweit überraschten.

Der Schritt, der von Beobachtern als Protest gegen die Kategorienpolitik der Recording Academy gedeutet wurde, fällt in ein Jahr, in dem BTS kommerziell so erfolgreich ist wie selten zuvor. Das fünfte Studioalbum „ARIRANG“ war im März auf Platz eins der Billboard 200 eingestiegen – mit 641.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche, dem größten Absatz eines Gruppenalbums seit über einem Jahrzehnt. Die Single „SWIM“ hatte direkt an der Spitze der Hot 100 debütiert. Trotz dieser Dynamik entschied sich die Gruppe gegen eine Grammy-Teilnahme.

Als Auslöser gilt die Entscheidung der Recording Academy vom Juni, die Kategorie „Best Asian Pop Music Performance“ einzuführen – eine von fünf neuen Kategorien für die 69. Verleihung. Während die Academy damit den wachsenden Einfluss asiatischer Popmusik würdigen wollte, entstand Kritik: Die separate Kategorie könne asiatische Künstler aus den Hauptkategorien herausdrängen und sie nach geografischer Herkunft sortieren. BTS selbst schrieb in der Ankündigung, man hoffe, „dass Musik als Musik selbst gehört und geliebt werden kann, anstatt nach Region oder Sprache geteilt zu werden.“

Die Reaktionen der Fangemeinde ARMY fielen überwiegend zustimmend aus. In den sozialen Medien wurde die Entscheidung als Zeichen der Eigenständigkeit gefeiert. „Das ist es, wie man den Weg ebnet“, hieß es in Kommentaren. Manche Fans sahen sogar einen Gewinn für die Grammys – die den Verlust von BTS nun zu spüren bekämen. Zugleich schwang die Erinnerung an frühere Jahre mit, in denen BTS mehrfach nominiert worden war, aber nie einen Grammy gewonnen hatte – trotz Auftritten und Standing Ovations.

Am Ende blieb ein Bild: Sieben Instagram Stories, eine Entscheidung, eine klare Haltung. Die Gruppe, die einst auf der Grammy-Bühne mit einem eintägig einstudierten James-Bond-artigen „Butter“-Auftritt das Publikum begeisterte, wählt nun den Weg, ihre Musik nicht in ein Raster pressen zu lassen. Ob die Academy darauf reagiert, bleibt abzuwarten.

Divergenz — wer erzählt sie wie
47%Mittel
4 Blöcke · Positionen von 0.00 bis +0.80
KritischWohlwollend
IRNGLFATLEUR
Abweichung zwischen Presseblöcken
Iranische & verwandte Presse+0.70aligned
Arabische Golfpresse+0.80aligned
Atlantische / angloamerikanische Presse0.00neutral
Kontinentaleuropäische Presse+0.30aligned
Iranische & verwandte Presse+0.70

Iranian media frame BTS's rejection as a resolute 'no' to the racial discrimination of the Grammys. The new category is seen as an attempt to segregate Asian artists, and the group's decision is praised as a defense of the universal values of music.

EmpörungOpferrolle
Arabische Golfpresse+0.80

Gulf media celebrate BTS's decision as a victory, emphasizing that the Grammys lost credibility by creating a 'ghetto category'. Fans are proud and see the move as a reaffirmation of the group's global status.

TriumphIronie
Atlantische / angloamerikanische Presse0.00

Atlantic media report BTS's decision with analytical detachment, framing it as a calculated move in the context of previous snubs and the new category. They do not emphasize protest but see it as a logical development.

DistanzPragmatismus
Kontinentaleuropäische Presse+0.30

Continental European media present BTS's refusal as a reasonable protest against a category that risks ghettoizing Asian music. They use language of universalism and fairness, legitimizing the protest without explicit condemnation.

SkepsisPragmatismus
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Sechs Tote bei Frontalzusammenstoß zwischen Reisebus und Wohnmobil auf der Strada Statale 79·Barfuß durch das heilige Gehölz: Wie das Pamali den Wald von Kuta schützt·Bewaffnete überfallen Dorf in Sokoto: Mindestens zwölf Tote und zahlreiche Entführungen·Milei verschärft Krise mit Brasilien: Erneute Beleidigungen gegen Lula da Silva·Erneuter Totalausfall des kubanischen Stromnetzes – sechste landesweite Abschaltung in diesem Jahr·Explosion nahe Öltanker in der Straße von Hormus gemeldet·Marokkanische Fußballspielerin ertrinkt bei Versuch, Ceuta zu erreichen·Bewegung im Alter senkt Sterblichkeit um bis zu 25 Prozent·Sechs Tote bei Frontalzusammenstoß zwischen Reisebus und Wohnmobil auf der Strada Statale 79·Barfuß durch das heilige Gehölz: Wie das Pamali den Wald von Kuta schützt·Bewaffnete überfallen Dorf in Sokoto: Mindestens zwölf Tote und zahlreiche Entführungen·Milei verschärft Krise mit Brasilien: Erneute Beleidigungen gegen Lula da Silva·Erneuter Totalausfall des kubanischen Stromnetzes – sechste landesweite Abschaltung in diesem Jahr·Explosion nahe Öltanker in der Straße von Hormus gemeldet·Marokkanische Fußballspielerin ertrinkt bei Versuch, Ceuta zu erreichen·Bewegung im Alter senkt Sterblichkeit um bis zu 25 Prozent·
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Mittwoch, 29. Juli 2026

BTS reicht keine Musik für Grammy ein: Die Kategorie als Protestgrund

Die sieben Mitglieder der K-Pop-Gruppe BTS gaben über Instagram Stories bekannt, auf eine Einreichung für die 69. Grammy Awards zu verzichten.

Am 29. Juli erschienen auf den Instagram-Profilen von RM, Jin, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook innerhalb weniger Stunden dieselben Worte: „Wir haben entschieden, unsere Musik in diesem Jahr nicht bei den Grammys einzureichen.“ Keine lange Erklärung, kein dramatischer Abgang – nur sieben kurze Botschaften in koreanischer Sprache, die die Fans weltweit überraschten.

Der Schritt, der von Beobachtern als Protest gegen die Kategorienpolitik der Recording Academy gedeutet wurde, fällt in ein Jahr, in dem BTS kommerziell so erfolgreich ist wie selten zuvor. Das fünfte Studioalbum „ARIRANG“ war im März auf Platz eins der Billboard 200 eingestiegen – mit 641.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche, dem größten Absatz eines Gruppenalbums seit über einem Jahrzehnt. Die Single „SWIM“ hatte direkt an der Spitze der Hot 100 debütiert. Trotz dieser Dynamik entschied sich die Gruppe gegen eine Grammy-Teilnahme.

Als Auslöser gilt die Entscheidung der Recording Academy vom Juni, die Kategorie „Best Asian Pop Music Performance“ einzuführen – eine von fünf neuen Kategorien für die 69. Verleihung. Während die Academy damit den wachsenden Einfluss asiatischer Popmusik würdigen wollte, entstand Kritik: Die separate Kategorie könne asiatische Künstler aus den Hauptkategorien herausdrängen und sie nach geografischer Herkunft sortieren. BTS selbst schrieb in der Ankündigung, man hoffe, „dass Musik als Musik selbst gehört und geliebt werden kann, anstatt nach Region oder Sprache geteilt zu werden.“

Die Reaktionen der Fangemeinde ARMY fielen überwiegend zustimmend aus. In den sozialen Medien wurde die Entscheidung als Zeichen der Eigenständigkeit gefeiert. „Das ist es, wie man den Weg ebnet“, hieß es in Kommentaren. Manche Fans sahen sogar einen Gewinn für die Grammys – die den Verlust von BTS nun zu spüren bekämen. Zugleich schwang die Erinnerung an frühere Jahre mit, in denen BTS mehrfach nominiert worden war, aber nie einen Grammy gewonnen hatte – trotz Auftritten und Standing Ovations.

Am Ende blieb ein Bild: Sieben Instagram Stories, eine Entscheidung, eine klare Haltung. Die Gruppe, die einst auf der Grammy-Bühne mit einem eintägig einstudierten James-Bond-artigen „Butter“-Auftritt das Publikum begeisterte, wählt nun den Weg, ihre Musik nicht in ein Raster pressen zu lassen. Ob die Academy darauf reagiert, bleibt abzuwarten.

Divergenz — wer erzählt sie wie
47%Mittel
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KritischWohlwollend
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Abweichung zwischen Presseblöcken
Iranische & verwandte Presse+0.70aligned
Arabische Golfpresse+0.80aligned
Atlantische / angloamerikanische Presse0.00neutral
Kontinentaleuropäische Presse+0.30aligned
Iranische & verwandte Presse+0.70

Iranian media frame BTS's rejection as a resolute 'no' to the racial discrimination of the Grammys. The new category is seen as an attempt to segregate Asian artists, and the group's decision is praised as a defense of the universal values of music.

EmpörungOpferrolle
Arabische Golfpresse+0.80

Gulf media celebrate BTS's decision as a victory, emphasizing that the Grammys lost credibility by creating a 'ghetto category'. Fans are proud and see the move as a reaffirmation of the group's global status.

TriumphIronie
Atlantische / angloamerikanische Presse0.00

Atlantic media report BTS's decision with analytical detachment, framing it as a calculated move in the context of previous snubs and the new category. They do not emphasize protest but see it as a logical development.

DistanzPragmatismus
Kontinentaleuropäische Presse+0.30

Continental European media present BTS's refusal as a reasonable protest against a category that risks ghettoizing Asian music. They use language of universalism and fairness, legitimizing the protest without explicit condemnation.

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