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Medien & UnterhaltungSamstag, 1. August 2026

Zum Tod von Vincent Pastore: Der Schauspieler, der „Big Pussy“ unvergesslich machte

Drei Tage lang hatte niemand etwas von ihm gehört, dann fand ihn ein Nachbar leblos in seiner Wohnung im New Yorker Stadtteil Bronx. Der „Sopranos“-Darsteller Vincent Pastore ist im Alter von 80 Jahren gestorben.

Die Stille in der Wohnung auf City Island war das erste Anzeichen. Ein Nachbar, so berichteten US-Medien, hatte sich Sorgen gemacht, weil der 80-Jährige seit Tagen nicht ans Telefon gegangen war und auf keine Nachricht reagiert hatte. Als er am Samstag die Tür öffnete, fand er Vincent Pastore tot vor. Der Schauspieler, der wie kaum ein zweiter das Gesicht des New Yorker Gangsterkinos prägte, war nicht mehr am Leben. Sein Manager Bob McGowan erfuhr die Nachricht von einem gemeinsamen Freund und „Sopranos“-Kollegen, Vincent Curatola, und bestätigte den Tod.

Pastore, geboren am 14. Juli 1946 im selben Bronx, in dem er nun starb, hatte einen ungewöhnlichen Weg auf die Leinwand genommen. Er diente in der US-Marine während des Vietnamkriegs, studierte später Schauspiel an der Pace University und betrieb jahrelang Bars und Nachtclubs, bevor er mit über 40 Jahren seine erste Filmrolle bekam. Es war der Beginn einer Karriere, die ihn zum Inbegriff des italoamerikanischen Mafiosos machen sollte: In Martin Scorseses „Goodfellas“ (1990) und Brian De Palmas „Carlito’s Way“ (1993) spielte er kleine, aber markante Rollen, stets den harten Kerl mit der Aura der Straße.

Doch erst die Rolle des Salvatore „Big Pussy“ Bonpensiero in der HBO-Serie „Die Sopranos“ katapultierte ihn in den Olymp des Fernsehens. Als engster Vertrauter von Tony Soprano, der sich heimlich dem FBI als Informant andient, wurde seine Figur zum emotionalen Zentrum der zweiten Staffel. Die Hinrichtung auf einem Boot – „Not in the face, ok?“, fleht Big Pussy, bevor ihn die Kugeln treffen – zählt zu den ikonischsten Szenen der Seriengeschichte. Pastore selbst beschrieb die Figur einmal als „eine Ratte, die viele Leute in Schwierigkeiten brachte“.

Die Nachricht von seinem Tod löste eine Welle der Anteilnahme aus. Sein langjähriger Manager Robert Attermann, der ihn über drei Jahrzehnte vertrat, würdigte ihn als einen Mann, der „jeden mit Wärme und Respekt behandelte“ und nie einen Fan abwies. Michael Imperioli, der in der Serie Christopher Moltisanti spielte, erinnerte an gemeinsame Reisen und „viele gute Zeiten, viele Lacher“. Pastore, so Attermann, habe seinen Beruf geliebt und sei stets großzügig mit jungen Schauspielern gewesen, denen er mit Rat und Tat zur Seite stand.

Vincent Pastore hinterlässt eine Tochter, Renee. Die Umstände seines Todes werden von der Polizei untersucht. Was bleibt, ist die Erinnerung an einen Darsteller, der dem Klischee des Gangsters eine Seele gab – und an einen Satz, der wie ein stiller Aufschrei aus einer Welt klingt, in der Loyalität und Verrat untrennbar sind: „Not in the face, ok?“

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Samstag, 1. August 2026

Zum Tod von Vincent Pastore: Der Schauspieler, der „Big Pussy“ unvergesslich machte

Drei Tage lang hatte niemand etwas von ihm gehört, dann fand ihn ein Nachbar leblos in seiner Wohnung im New Yorker Stadtteil Bronx. Der „Sopranos“-Darsteller Vincent Pastore ist im Alter von 80 Jahren gestorben.

Die Stille in der Wohnung auf City Island war das erste Anzeichen. Ein Nachbar, so berichteten US-Medien, hatte sich Sorgen gemacht, weil der 80-Jährige seit Tagen nicht ans Telefon gegangen war und auf keine Nachricht reagiert hatte. Als er am Samstag die Tür öffnete, fand er Vincent Pastore tot vor. Der Schauspieler, der wie kaum ein zweiter das Gesicht des New Yorker Gangsterkinos prägte, war nicht mehr am Leben. Sein Manager Bob McGowan erfuhr die Nachricht von einem gemeinsamen Freund und „Sopranos“-Kollegen, Vincent Curatola, und bestätigte den Tod.

Pastore, geboren am 14. Juli 1946 im selben Bronx, in dem er nun starb, hatte einen ungewöhnlichen Weg auf die Leinwand genommen. Er diente in der US-Marine während des Vietnamkriegs, studierte später Schauspiel an der Pace University und betrieb jahrelang Bars und Nachtclubs, bevor er mit über 40 Jahren seine erste Filmrolle bekam. Es war der Beginn einer Karriere, die ihn zum Inbegriff des italoamerikanischen Mafiosos machen sollte: In Martin Scorseses „Goodfellas“ (1990) und Brian De Palmas „Carlito’s Way“ (1993) spielte er kleine, aber markante Rollen, stets den harten Kerl mit der Aura der Straße.

Doch erst die Rolle des Salvatore „Big Pussy“ Bonpensiero in der HBO-Serie „Die Sopranos“ katapultierte ihn in den Olymp des Fernsehens. Als engster Vertrauter von Tony Soprano, der sich heimlich dem FBI als Informant andient, wurde seine Figur zum emotionalen Zentrum der zweiten Staffel. Die Hinrichtung auf einem Boot – „Not in the face, ok?“, fleht Big Pussy, bevor ihn die Kugeln treffen – zählt zu den ikonischsten Szenen der Seriengeschichte. Pastore selbst beschrieb die Figur einmal als „eine Ratte, die viele Leute in Schwierigkeiten brachte“.

Die Nachricht von seinem Tod löste eine Welle der Anteilnahme aus. Sein langjähriger Manager Robert Attermann, der ihn über drei Jahrzehnte vertrat, würdigte ihn als einen Mann, der „jeden mit Wärme und Respekt behandelte“ und nie einen Fan abwies. Michael Imperioli, der in der Serie Christopher Moltisanti spielte, erinnerte an gemeinsame Reisen und „viele gute Zeiten, viele Lacher“. Pastore, so Attermann, habe seinen Beruf geliebt und sei stets großzügig mit jungen Schauspielern gewesen, denen er mit Rat und Tat zur Seite stand.

Vincent Pastore hinterlässt eine Tochter, Renee. Die Umstände seines Todes werden von der Polizei untersucht. Was bleibt, ist die Erinnerung an einen Darsteller, der dem Klischee des Gangsters eine Seele gab – und an einen Satz, der wie ein stiller Aufschrei aus einer Welt klingt, in der Loyalität und Verrat untrennbar sind: „Not in the face, ok?“

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