
Massive Drohnenangriffe auf Russland: Fünf Tote bei Moskau, sieben an der Schwarzmeerküste
In der Nacht zum 4. August griffen ukrainische Drohnen mehrere russische Regionen an. Die Schäden reichen von zivilen Opfern bis zu Großbränden in Logistikzentren.
In einer der bislang umfangreichsten Drohnenattacken auf russisches Territorium sind in der Nacht zum 4. August nach Angaben regionaler Gouverneure mindestens zwölf Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Luftabwehr habe insgesamt 320 unbemannte Flugkörper über 19 Regionen abgefangen. Die größten Schäden wurden aus dem Gebiet Moskau, aus Leningrad, Twer und der Region Krasnodar gemeldet.
Der Gouverneur des Moskauer Gebiets, Andrej Worobjow, berichtete von fünf Toten und zehn Verletzten nach einem Drohnentreffer in der Industriezone Nowosjolki im Kreis Tschechow. Dort seien ein Lagerhaus, eine Umspannstation und ein Verwaltungsgebäude beschädigt worden. Sechs Verletzte wurden in das Krankenhaus von Tschechow eingeliefert, zwei weitere in Kliniken in Serpuchow und Podolsk; zwei Personen lehnten eine Krankenhauseinweisung ab. Sieben der Verletzten befänden sich in mittelschwerem, einer in kritischem Zustand. In der Ortschaft Solnyschkowo hätten Trümmer eines Drohnen ein Privathaus und ein Auto beschädigt, ohne dass es Verletzte gegeben habe.
Auch in der Region Leningrad wurden Logistikeinrichtungen getroffen. Der dortige Gouverneur Alexander Drosdenko bestätigte Angriffe auf Lagerhäuser in der Nähe von Krasny Bor – Medienberichte nennen teils abweichend Sosnowy Bor als Ort. Nach seinen Angaben wurde ein Mensch verletzt. Der Betreiber Wildberries gab an, dass auf dem Gelände in Krasny Bor eine Evakuierung durchgeführt worden sei und es keine Opfer gegeben habe. Zudem meldete der Gouverneur der Region Twer, Witalij Koroljow, dass ein Drohnenteil die Wand eines Wildberries-Lagers in Emmauss beschädigt habe; Mitarbeiter seien unverletzt geblieben. Die russische Ermittlungsbehörde hat laut ihrer Sprecherin Swetlana Petrenko in den Fällen Moskau und Leningrad ein Strafverfahren wegen Terrorismus eingeleitet.
Ein separater Angriff ereignete sich an der Schwarzmeerküste. Nach Angaben des operativen Stabs der Region Krasnodar stieg die Zahl der Verletzten durch den Einschlag einer Drohne am Strand des Dorfes Archipo-Ossipowka bei Gelendschik auf 58 Personen; 21 von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Sieben Menschen starben. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte zudem, die eigenen Streitkräfte hätten in der vergangenen Nacht Hafenanlagen und Frachtschiffe in der Ukraine beschossen – insbesondere den Hafen Tschornomorsk, den Flüssiggutterminal sowie vier Trockenfrachter in den Häfen Mykolajiw, Juschny und Odessa. Offizielle Stellungnahmen der ukrainischen Seite zu der jüngsten Drohnenwelle lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.
| Russische & GUS-Presse | −0.30 | critical |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.10 | neutral |
| Iranische & verwandte Presse | −0.10 | neutral |
Russia denounces the Ukrainian attack and mourns the victims, demanding justice.
By repeating official statements and directly attributing the attack to Ukrainian armed forces, it legitimizes the narrative of an unjustified aggression.
It does not mention possible strategic causes of the attack, such as the ongoing war or previous Russian actions.
Europe records the attack suffered by Russia without adding political assessments.
By sticking solely to official Russian data without balancing with other sources, it produces coverage that appears neutral but is aligned.
Ukrainian statements or the broader war context are not reported.
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