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Verteidigung & SicherheitDienstag, 4. August 2026

Massive Drohnenangriffe auf Russland: Fünf Tote bei Moskau, sieben an der Schwarzmeerküste

In der Nacht zum 4. August griffen ukrainische Drohnen mehrere russische Regionen an. Die Schäden reichen von zivilen Opfern bis zu Großbränden in Logistikzentren.

In einer der bislang umfangreichsten Drohnenattacken auf russisches Territorium sind in der Nacht zum 4. August nach Angaben regionaler Gouverneure mindestens zwölf Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Luftabwehr habe insgesamt 320 unbemannte Flugkörper über 19 Regionen abgefangen. Die größten Schäden wurden aus dem Gebiet Moskau, aus Leningrad, Twer und der Region Krasnodar gemeldet.

Der Gouverneur des Moskauer Gebiets, Andrej Worobjow, berichtete von fünf Toten und zehn Verletzten nach einem Drohnentreffer in der Industriezone Nowosjolki im Kreis Tschechow. Dort seien ein Lagerhaus, eine Umspannstation und ein Verwaltungsgebäude beschädigt worden. Sechs Verletzte wurden in das Krankenhaus von Tschechow eingeliefert, zwei weitere in Kliniken in Serpuchow und Podolsk; zwei Personen lehnten eine Krankenhauseinweisung ab. Sieben der Verletzten befänden sich in mittelschwerem, einer in kritischem Zustand. In der Ortschaft Solnyschkowo hätten Trümmer eines Drohnen ein Privathaus und ein Auto beschädigt, ohne dass es Verletzte gegeben habe.

Auch in der Region Leningrad wurden Logistikeinrichtungen getroffen. Der dortige Gouverneur Alexander Drosdenko bestätigte Angriffe auf Lagerhäuser in der Nähe von Krasny Bor – Medienberichte nennen teils abweichend Sosnowy Bor als Ort. Nach seinen Angaben wurde ein Mensch verletzt. Der Betreiber Wildberries gab an, dass auf dem Gelände in Krasny Bor eine Evakuierung durchgeführt worden sei und es keine Opfer gegeben habe. Zudem meldete der Gouverneur der Region Twer, Witalij Koroljow, dass ein Drohnenteil die Wand eines Wildberries-Lagers in Emmauss beschädigt habe; Mitarbeiter seien unverletzt geblieben. Die russische Ermittlungsbehörde hat laut ihrer Sprecherin Swetlana Petrenko in den Fällen Moskau und Leningrad ein Strafverfahren wegen Terrorismus eingeleitet.

Ein separater Angriff ereignete sich an der Schwarzmeerküste. Nach Angaben des operativen Stabs der Region Krasnodar stieg die Zahl der Verletzten durch den Einschlag einer Drohne am Strand des Dorfes Archipo-Ossipowka bei Gelendschik auf 58 Personen; 21 von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Sieben Menschen starben. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte zudem, die eigenen Streitkräfte hätten in der vergangenen Nacht Hafenanlagen und Frachtschiffe in der Ukraine beschossen – insbesondere den Hafen Tschornomorsk, den Flüssiggutterminal sowie vier Trockenfrachter in den Häfen Mykolajiw, Juschny und Odessa. Offizielle Stellungnahmen der ukrainischen Seite zu der jüngsten Drohnenwelle lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.

Divergenz — wer erzählt sie wie
9%Niedrig
3 Blöcke · Positionen von −0.30 bis −0.10
KritischWohlwollend
RUSEURIRN
Abweichung zwischen Presseblöcken
Russische & GUS-Presse−0.30critical
Kontinentaleuropäische Presse−0.10neutral
Iranische & verwandte Presse−0.10neutral
Russian outlets are present, but a Ukrainian perspective is missing.
Russische & GUS-Presse−0.30
Stimme

Russia denounces the Ukrainian attack and mourns the victims, demanding justice.

Mechanismusvittimizzazione

By repeating official statements and directly attributing the attack to Ukrainian armed forces, it legitimizes the narrative of an unjustified aggression.

Auslassung

It does not mention possible strategic causes of the attack, such as the ongoing war or previous Russian actions.

OpferrolleEmpörungAlarm
Kontinentaleuropäische Presse−0.10
Stimme

Europe records the attack suffered by Russia without adding political assessments.

Mechanismusneutralizzazione

By sticking solely to official Russian data without balancing with other sources, it produces coverage that appears neutral but is aligned.

Auslassung

Ukrainian statements or the broader war context are not reported.

PragmatismusDistanz
Iranische & verwandte Presse−0.10
Stimme

Iran passively relays the Russian news without any analysis or comment.

Mechanismusripresa passiva

The simple reproduction of the TASS statement without independent verification implicitly confers credibility to the Russian version.

Auslassung

No mention is made of international reactions or regional implications.

DistanzPragmatismus
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SpaceX-Rakete schlägt am Mittwoch auf dem Mond ein·Weltstillwoche rückt häufige Fehler bei Milchstau, Lagerung und Anlegen in den Fokus·Erdrutsch in äthiopischem Kloster tötet 14 Pilger·Massive Drohnenangriffe auf Russland: Fünf Tote bei Moskau, sieben an der Schwarzmeerküste·Toyota verdoppelt Quartalsgewinn nahezu – Schwacher Yen und robuste Nachfrage stützen Ergebnis·Soldat erschießt in Sewastopol vier Menschen, darunter drei Zivilisten·Amorim beschwört Baresis Erbe beim AC Mailand·Argentinien: Rekordverschuldung der Haushalte – Milei lehnt staatliche Hilfe ab·SpaceX-Rakete schlägt am Mittwoch auf dem Mond ein·Weltstillwoche rückt häufige Fehler bei Milchstau, Lagerung und Anlegen in den Fokus·Erdrutsch in äthiopischem Kloster tötet 14 Pilger·Massive Drohnenangriffe auf Russland: Fünf Tote bei Moskau, sieben an der Schwarzmeerküste·Toyota verdoppelt Quartalsgewinn nahezu – Schwacher Yen und robuste Nachfrage stützen Ergebnis·Soldat erschießt in Sewastopol vier Menschen, darunter drei Zivilisten·Amorim beschwört Baresis Erbe beim AC Mailand·Argentinien: Rekordverschuldung der Haushalte – Milei lehnt staatliche Hilfe ab·
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Dienstag, 4. August 2026

Massive Drohnenangriffe auf Russland: Fünf Tote bei Moskau, sieben an der Schwarzmeerküste

In der Nacht zum 4. August griffen ukrainische Drohnen mehrere russische Regionen an. Die Schäden reichen von zivilen Opfern bis zu Großbränden in Logistikzentren.

In einer der bislang umfangreichsten Drohnenattacken auf russisches Territorium sind in der Nacht zum 4. August nach Angaben regionaler Gouverneure mindestens zwölf Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Luftabwehr habe insgesamt 320 unbemannte Flugkörper über 19 Regionen abgefangen. Die größten Schäden wurden aus dem Gebiet Moskau, aus Leningrad, Twer und der Region Krasnodar gemeldet.

Der Gouverneur des Moskauer Gebiets, Andrej Worobjow, berichtete von fünf Toten und zehn Verletzten nach einem Drohnentreffer in der Industriezone Nowosjolki im Kreis Tschechow. Dort seien ein Lagerhaus, eine Umspannstation und ein Verwaltungsgebäude beschädigt worden. Sechs Verletzte wurden in das Krankenhaus von Tschechow eingeliefert, zwei weitere in Kliniken in Serpuchow und Podolsk; zwei Personen lehnten eine Krankenhauseinweisung ab. Sieben der Verletzten befänden sich in mittelschwerem, einer in kritischem Zustand. In der Ortschaft Solnyschkowo hätten Trümmer eines Drohnen ein Privathaus und ein Auto beschädigt, ohne dass es Verletzte gegeben habe.

Auch in der Region Leningrad wurden Logistikeinrichtungen getroffen. Der dortige Gouverneur Alexander Drosdenko bestätigte Angriffe auf Lagerhäuser in der Nähe von Krasny Bor – Medienberichte nennen teils abweichend Sosnowy Bor als Ort. Nach seinen Angaben wurde ein Mensch verletzt. Der Betreiber Wildberries gab an, dass auf dem Gelände in Krasny Bor eine Evakuierung durchgeführt worden sei und es keine Opfer gegeben habe. Zudem meldete der Gouverneur der Region Twer, Witalij Koroljow, dass ein Drohnenteil die Wand eines Wildberries-Lagers in Emmauss beschädigt habe; Mitarbeiter seien unverletzt geblieben. Die russische Ermittlungsbehörde hat laut ihrer Sprecherin Swetlana Petrenko in den Fällen Moskau und Leningrad ein Strafverfahren wegen Terrorismus eingeleitet.

Ein separater Angriff ereignete sich an der Schwarzmeerküste. Nach Angaben des operativen Stabs der Region Krasnodar stieg die Zahl der Verletzten durch den Einschlag einer Drohne am Strand des Dorfes Archipo-Ossipowka bei Gelendschik auf 58 Personen; 21 von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Sieben Menschen starben. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte zudem, die eigenen Streitkräfte hätten in der vergangenen Nacht Hafenanlagen und Frachtschiffe in der Ukraine beschossen – insbesondere den Hafen Tschornomorsk, den Flüssiggutterminal sowie vier Trockenfrachter in den Häfen Mykolajiw, Juschny und Odessa. Offizielle Stellungnahmen der ukrainischen Seite zu der jüngsten Drohnenwelle lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.

Divergenz — wer erzählt sie wie
9%Niedrig
3 Blöcke · Positionen von −0.30 bis −0.10
KritischWohlwollend
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Abweichung zwischen Presseblöcken
Russische & GUS-Presse−0.30critical
Kontinentaleuropäische Presse−0.10neutral
Iranische & verwandte Presse−0.10neutral
Russian outlets are present, but a Ukrainian perspective is missing.
Russische & GUS-Presse−0.30
Stimme

Russia denounces the Ukrainian attack and mourns the victims, demanding justice.

Mechanismusvittimizzazione

By repeating official statements and directly attributing the attack to Ukrainian armed forces, it legitimizes the narrative of an unjustified aggression.

Auslassung

It does not mention possible strategic causes of the attack, such as the ongoing war or previous Russian actions.

OpferrolleEmpörungAlarm
Kontinentaleuropäische Presse−0.10
Stimme

Europe records the attack suffered by Russia without adding political assessments.

Mechanismusneutralizzazione

By sticking solely to official Russian data without balancing with other sources, it produces coverage that appears neutral but is aligned.

Auslassung

Ukrainian statements or the broader war context are not reported.

PragmatismusDistanz
Iranische & verwandte Presse−0.10
Stimme

Iran passively relays the Russian news without any analysis or comment.

Mechanismusripresa passiva

The simple reproduction of the TASS statement without independent verification implicitly confers credibility to the Russian version.

Auslassung

No mention is made of international reactions or regional implications.

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