Anmelden
Ausgabe von 06:00 CETSonntag, 9. August 2026
320 Quellen · 17 Sprachen466 Briefings heute
Gesellschaft & KulturMontag, 18. Mai 2026

Einheitlicher Beginn des Opferfests in den Golfstaaten – Indien feiert einen Tag später

Nach der Sichtung der Mondsichel beginnt der Monat Dhul Hijjah am 18. Mai. Das Opferfest wird weltweit am 27. Mai gefeiert, lediglich Indien einen Tag später.

Die Golfstaaten haben den Beginn des islamischen Monats Dhul Hijjah einheitlich auf Montag, den 18. Mai 2026, festgelegt, nachdem die Mondsichel am Sonntagabend in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Oman gesichtet wurde. Damit fällt der Arafat-Tag, der Höhepunkt der Hadsch-Pilgerfahrt, auf Dienstag, den 26. Mai, und das Opferfest Eid al-Adha beginnt am Mittwoch, den 27. Mai [A4, A2, A7]. Die obersten Gerichtshöfe der Königreiche bestätigten die Sichtung unter Berufung auf Zeugenaussagen und astronomische Berechnungen; in den VAE wurde ein koordiniertes Netzwerk von Observatorien eingesetzt [A9]. Die Hadsch selbst, zu der Millionen Gläubige nach Mekka strömen, ist damit in den kommenden Tagen auf ihrem Höhepunkt.

Während die Mehrheit der muslimischen Welt dem Rhythmus der arabischen Halbinsel folgt, gibt es eine bemerkenswerte Abweichung in Südasien. In Indien wurde die Mondsichel am Abend des 17. Mai nicht gesichtet, sodass der Monat Dhul Hijjah dort erst am 19. Mai beginnt – das Opferfest wird daher in Indien und in Teilen Pakistans am 28. Mai begangen, wie der Schah-Imam der Jama Masjid in Neu Delhi verkündete [A1, A11]. Indonesien und Malaysia hingegen schlossen sich den Golfstaaten an: Das Religionsministerium in Jakarta gab ebenfalls den 18. Mai als ersten Dhul-Hijjah-Tag bekannt, gestützt auf eigene Sichtungen und schariakonforme Gutachten [A6]. Die Unterschiede verdeutlichen die anhaltende Spannung zwischen astronomischer Vorausberechnung und lokaler Mondsichtung, die den islamischen Mondkalender bis heute prägt.

In den Golfstaaten haben die Regierungen bereits die arbeitsfreien Tage für den öffentlichen und privaten Sektor bekanntgegeben. Die VAE gewähren privaten Angestellten vier bezahlte Feiertage von Dienstag bis Freitag, während Beschäftigte im öffentlichen Dienst fünf Tage freibekommen – mit den anschließenden Wochenenden ergibt sich für viele eine bis zu neuntägige Auszeit [A3, A12]. Oman hat für beide Sektoren eine fünftägige Pause angekündigt; der Normalbetrieb wird am Sonntag, dem 31. Mai, wieder aufgenommen [A10]. Die einheitliche Terminierung erleichtert den grenzüberschreitenden Reiseverkehr und die Familienzusammenführung in der Region.

Für die muslimischen Gemeinschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich traditionell meist nach der saudi-arabischen Verkündung richten, bedeutet die Entscheidung aus Riad, dass das Opferfest voraussichtlich am 27. Mai begangen wird. Einige Moscheegemeinden, die auf lokale Sichtung setzen, könnten jedoch den 28. Mai wählen. Die kommenden Tage stehen ganz im Zeichen der rituellen Opferung, der Wohltätigkeit und der Besinnung auf die Opferbereitschaft Ibrahims. Zugleich richtet sich der Blick auf die Millionen Pilger in Mekka: Die Sicherheits- und Logistikbehörden Saudi-Arabiens haben alle Vorbereitungen abgeschlossen, um den reibungslosen Ablauf der Hadsch zu gewährleisten – einem Ereignis, das in diesem Jahr angesichts der weltweit synchronisierten Daten eine seltene geistliche Einheit demonstriert.

Divergenz — wer erzählt sie wie
19%Niedrig
3 Blöcke · Positionen von 0.00 bis +0.40
KritischWohlwollend
INDGLFSEA
Abweichung zwischen Presseblöcken
Indische & südasiatische Presse0.00neutral
Arabische Golfpresse+0.40aligned
Südostasiatische Presse0.00neutral
Indische & südasiatische Presse0.00

In Indien haben die lokalen Mondsichtungskomitees am Sonntagabend die Mondsichel nicht gesichtet, woraufhin die religiösen Autoritäten erklärten, dass Dhul Hijjah einen Tag später beginnt und Eid al-Adha am 28. Mai gefeiert wird. Dies steht im Gegensatz zur einheitlichen Ankündigung der Golfstaaten, wo die Mondsichel gesichtet wurde und die Feierlichkeiten am 27. Mai beginnen. Der Unterschied rührt von der traditionellen Abhängigkeit von der physischen Mondsichtung in jeder Region her.

DistanzPragmatismus
Arabische Golfpresse+0.40

In den Golfstaaten bestätigten offizielle Mondsichtungskomitees, die fortschrittliche astronomische Technologie nutzen, am Sonntagabend die Mondsichel und legten einen einheitlichen Beginn von Dhul Hijjah am 18. Mai und Eid al-Adha am 27. Mai fest. Die Behörden kündigten umgehend verlängerte Feiertage für den privaten und öffentlichen Sektor an und betonten den koordinierten Ansatz der Region sowie die nahtlose Integration religiöser Bräuche in die moderne staatliche Planung.

TriumphDringlichkeitPragmatismus
Südostasiatische Presse0.00

Südostasiatische Länder wie Indonesien und Malaysia haben ihr Eid al-Adha-Datum mit Saudi-Arabien abgestimmt und den 27. Mai als Feiertag bestätigt, nachdem der saudische Oberste Gerichtshof die Sichtung der Dhul-Hijjah-Mondsichel bekannt gab. Die Ankündigung wurde als unkomplizierte Weiterleitung der Entscheidung der religiösen Autorität ohne lokale Kontroversen aufgenommen.

DistanzPragmatismus
Aktuell
Mexiko dominiert die Zentralamerika- und Karibikspiele mit Rekordausbeute von 407 Medaillen·Nach Sprengstoffdrohne in Leipzig: Dobrindt warnt vor täglicher hybrider Kriegsführung·Nagasakis Bürgermeister benennt die USA erstmals seit Jahren als Urheber des Atombombenabwurfs·Apple und OpenAI verschärfen Rechtsstreit um angeblichen Geheimnisverrat·Ätna-Ausbruch schließt Flughafen Catania – Passagier berichtet von Notlage·US-Generalstabschef Caine sucht laut CNN einen Ausweg aus dem Iran-Krieg·Montreal Alouettes bezwingen Edmonton Elks mit 48:30 – Davis Alexander überragend·IAF-Offizier nach mutmaßlicher Spionage für Pakistan festgenommen und angeklagt·Mexiko dominiert die Zentralamerika- und Karibikspiele mit Rekordausbeute von 407 Medaillen·Nach Sprengstoffdrohne in Leipzig: Dobrindt warnt vor täglicher hybrider Kriegsführung·Nagasakis Bürgermeister benennt die USA erstmals seit Jahren als Urheber des Atombombenabwurfs·Apple und OpenAI verschärfen Rechtsstreit um angeblichen Geheimnisverrat·Ätna-Ausbruch schließt Flughafen Catania – Passagier berichtet von Notlage·US-Generalstabschef Caine sucht laut CNN einen Ausweg aus dem Iran-Krieg·Montreal Alouettes bezwingen Edmonton Elks mit 48:30 – Davis Alexander überragend·IAF-Offizier nach mutmaßlicher Spionage für Pakistan festgenommen und angeklagt·
Akt. 13:173 Sprachen · 12 Quellen
VorherigerGesellschaft & KulturNächster
12 Quellen|3 Sprachen|3 Min. Lesezeit
Montag, 18. Mai 2026

Einheitlicher Beginn des Opferfests in den Golfstaaten – Indien feiert einen Tag später

Nach der Sichtung der Mondsichel beginnt der Monat Dhul Hijjah am 18. Mai. Das Opferfest wird weltweit am 27. Mai gefeiert, lediglich Indien einen Tag später.

Die Golfstaaten haben den Beginn des islamischen Monats Dhul Hijjah einheitlich auf Montag, den 18. Mai 2026, festgelegt, nachdem die Mondsichel am Sonntagabend in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Oman gesichtet wurde. Damit fällt der Arafat-Tag, der Höhepunkt der Hadsch-Pilgerfahrt, auf Dienstag, den 26. Mai, und das Opferfest Eid al-Adha beginnt am Mittwoch, den 27. Mai [A4, A2, A7]. Die obersten Gerichtshöfe der Königreiche bestätigten die Sichtung unter Berufung auf Zeugenaussagen und astronomische Berechnungen; in den VAE wurde ein koordiniertes Netzwerk von Observatorien eingesetzt [A9]. Die Hadsch selbst, zu der Millionen Gläubige nach Mekka strömen, ist damit in den kommenden Tagen auf ihrem Höhepunkt.

Während die Mehrheit der muslimischen Welt dem Rhythmus der arabischen Halbinsel folgt, gibt es eine bemerkenswerte Abweichung in Südasien. In Indien wurde die Mondsichel am Abend des 17. Mai nicht gesichtet, sodass der Monat Dhul Hijjah dort erst am 19. Mai beginnt – das Opferfest wird daher in Indien und in Teilen Pakistans am 28. Mai begangen, wie der Schah-Imam der Jama Masjid in Neu Delhi verkündete [A1, A11]. Indonesien und Malaysia hingegen schlossen sich den Golfstaaten an: Das Religionsministerium in Jakarta gab ebenfalls den 18. Mai als ersten Dhul-Hijjah-Tag bekannt, gestützt auf eigene Sichtungen und schariakonforme Gutachten [A6]. Die Unterschiede verdeutlichen die anhaltende Spannung zwischen astronomischer Vorausberechnung und lokaler Mondsichtung, die den islamischen Mondkalender bis heute prägt.

In den Golfstaaten haben die Regierungen bereits die arbeitsfreien Tage für den öffentlichen und privaten Sektor bekanntgegeben. Die VAE gewähren privaten Angestellten vier bezahlte Feiertage von Dienstag bis Freitag, während Beschäftigte im öffentlichen Dienst fünf Tage freibekommen – mit den anschließenden Wochenenden ergibt sich für viele eine bis zu neuntägige Auszeit [A3, A12]. Oman hat für beide Sektoren eine fünftägige Pause angekündigt; der Normalbetrieb wird am Sonntag, dem 31. Mai, wieder aufgenommen [A10]. Die einheitliche Terminierung erleichtert den grenzüberschreitenden Reiseverkehr und die Familienzusammenführung in der Region.

Für die muslimischen Gemeinschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich traditionell meist nach der saudi-arabischen Verkündung richten, bedeutet die Entscheidung aus Riad, dass das Opferfest voraussichtlich am 27. Mai begangen wird. Einige Moscheegemeinden, die auf lokale Sichtung setzen, könnten jedoch den 28. Mai wählen. Die kommenden Tage stehen ganz im Zeichen der rituellen Opferung, der Wohltätigkeit und der Besinnung auf die Opferbereitschaft Ibrahims. Zugleich richtet sich der Blick auf die Millionen Pilger in Mekka: Die Sicherheits- und Logistikbehörden Saudi-Arabiens haben alle Vorbereitungen abgeschlossen, um den reibungslosen Ablauf der Hadsch zu gewährleisten – einem Ereignis, das in diesem Jahr angesichts der weltweit synchronisierten Daten eine seltene geistliche Einheit demonstriert.

Divergenz — wer erzählt sie wie
19%Niedrig
3 Blöcke · Positionen von 0.00 bis +0.40
KritischWohlwollend
INDGLFSEA
Abweichung zwischen Presseblöcken
Indische & südasiatische Presse0.00neutral
Arabische Golfpresse+0.40aligned
Südostasiatische Presse0.00neutral
Indische & südasiatische Presse0.00

In Indien haben die lokalen Mondsichtungskomitees am Sonntagabend die Mondsichel nicht gesichtet, woraufhin die religiösen Autoritäten erklärten, dass Dhul Hijjah einen Tag später beginnt und Eid al-Adha am 28. Mai gefeiert wird. Dies steht im Gegensatz zur einheitlichen Ankündigung der Golfstaaten, wo die Mondsichel gesichtet wurde und die Feierlichkeiten am 27. Mai beginnen. Der Unterschied rührt von der traditionellen Abhängigkeit von der physischen Mondsichtung in jeder Region her.

DistanzPragmatismus
Arabische Golfpresse+0.40

In den Golfstaaten bestätigten offizielle Mondsichtungskomitees, die fortschrittliche astronomische Technologie nutzen, am Sonntagabend die Mondsichel und legten einen einheitlichen Beginn von Dhul Hijjah am 18. Mai und Eid al-Adha am 27. Mai fest. Die Behörden kündigten umgehend verlängerte Feiertage für den privaten und öffentlichen Sektor an und betonten den koordinierten Ansatz der Region sowie die nahtlose Integration religiöser Bräuche in die moderne staatliche Planung.

TriumphDringlichkeitPragmatismus
Südostasiatische Presse0.00

Südostasiatische Länder wie Indonesien und Malaysia haben ihr Eid al-Adha-Datum mit Saudi-Arabien abgestimmt und den 27. Mai als Feiertag bestätigt, nachdem der saudische Oberste Gerichtshof die Sichtung der Dhul-Hijjah-Mondsichel bekannt gab. Die Ankündigung wurde als unkomplizierte Weiterleitung der Entscheidung der religiösen Autorität ohne lokale Kontroversen aufgenommen.

DistanzPragmatismus

Diese Nachricht erschien in

12 Quellen · 3 Sprachen

Erweitere deinen Horizont

Aus Geopolitics & Politics

US-Senat verabschiedet Sanktionspaket mit Zolldrohung gegen Russland-Energiekäufer

2 Sprachen · 40 Quellen

Aus Economy & Markets

Steigende Kreditvorsorgen belasten Bankbilanzen in Schwellenländern

2 Sprachen · 6 Quellen

Aus Technology

Amazon finanziert privates Gaskraftwerk in Texas – droht größte Einzelemissionsquelle der USA

2 Sprachen · 8 Quellen

Mehr lesen