
Argentiniens Torhüter Martinez erwägt Rücktritt nach Finalniederlage
Nach der 0-1-Niederlage gegen Spanien im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat Emiliano Martinez seinen Rückzug aus der Nationalmannschaft angedeutet.
Nach der 0-1-Niederlage im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegen Spanien hat der argentinische Torhüter Emiliano Martinez seinen möglichen Rückzug aus der Nationalmannschaft angedeutet. Der 33-Jährige schrieb auf Instagram, er müsse über viele Dinge nachdenken und prüfen, „ob es an der Zeit ist, einen Schritt zur Seite zu treten“. Martinez hatte zuvor in einem Gespräch mit Teamkollegen scherzhaft angekündigt, nach einem erneuten WM-Titel zurückzutreten, wie die indonesische Zeitung Jawa Pos berichtet.
Martinez, der bei Aston Villa unter Vertrag steht und 67 Länderspiele bestritten hat, zeigte im Finale eine herausragende Leistung. Laut CNN Indonesia wehrte er elf Schüsse ab – ein Rekord für ein WM-Endspiel. Dennoch unterlag Argentinien durch ein Tor von Ferran Torres in der 106. Minute. Auch Lionel Messi, der Kapitän der Argentinier, äußerte sich tief getroffen. „Der Schmerz ist immens, und es wird lange dauern, bis diese Wunde verheilt ist“, schrieb der 39-Jährige auf Instagram. Er gratulierte Spanien zum Titelgewinn.
Neben seiner internationalen Karriere steht auch Martinez’ Vereinszukunft im Raum. Laut der italienischen Sportzeitung La Gazzetta dello Sport, zitiert von Jawa Pos, hat Martinez persönliche Bedingungen mit Juventus Turin für einen Dreijahresvertrag mit einem Gehalt von fünf Millionen Euro pro Saison vereinbart. Aston Villa lehnte jedoch ein Leihangebot der Italiener mit Kaufpflicht über 6,5 Millionen Euro ab und fordert rund zehn Millionen Euro. Martinez’ Vertrag in Birmingham läuft bis 2029.
Martinez hatte Argentinien 2022 zum WM-Titel geführt und dabei den Golden Glove als bester Torhüter des Turniers gewonnen. Auch bei den Copa-América-Siegen 2021 und 2024 erhielt er diese Auszeichnung. Eine Entscheidung über seine Zukunft im Nationalteam steht noch aus; Martinez gab keinen Zeitplan für seine Überlegungen bekannt.
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Indische & südasiatische Presse | −0.20 | neutral |
| Subsaharisch-afrikanische Presse | +0.10 | neutral |
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | +0.30 | aligned |
The Southeast Asian press covers Martinez's possible departure as a routine sports story, emphasizing his personal decision after a tough loss. It focuses on his performance and future plans without dramatizing the event.
Indian media highlight the emotional weight of the defeat and Martinez's contemplation, portraying him as a conflicted hero. They express skepticism about the team's future and empathize with his struggle.
Sub-Saharan African outlets frame Martinez's statement as a natural reaction to defeat, focusing on resilience and the need to move forward. They treat it as a passing moment in the athlete's career.
Arab media portray Martinez's potential exit as a sign of Argentina's fragility, with a hint of satisfaction over the upset. They frame it as a consequence of the team's inability to handle pressure.
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