
Fährunglück vor Indonesien: Fünf Tote und 41 Vermisste nach Brand auf der Mutiara Sentosa 2
Ein Feuer auf einer indonesischen Fähre mit 271 Menschen an Bord hat mindestens fünf Todesopfer gefordert; 225 Personen wurden gerettet, während die Suche nach den Vermissten andauert.
Vor der Küste der indonesischen Insel Madura ist am Sonntagmorgen die Passagierfähre Mutiara Sentosa 2 in Brand geraten. Nach Angaben der nationalen Such- und Rettungsagentur Basarnas befanden sich 232 Passagiere und 39 Besatzungsmitglieder an Bord, als das Feuer zwischen 6 und 7 Uhr Ortszeit ausbrach. Das Schiff war auf der Route von Surabaya in Ost-Java nach Makassar in Süd-Sulawesi unterwegs.
Bis zum Nachmittag konnten 225 Menschen von vorbeifahrenden Schiffen und einem Schlepper geborgen werden. Fünf Leichen wurden geborgen, 41 Personen gelten weiterhin als vermisst. Der Kapitän hatte den Brand noch gemeldet, doch der Kontakt riss kurz darauf ab. Ein naher Frachter, die Meratus Project 3, konnte sich dem brennenden Schiff wegen seiner eigenen entzündlichen Ladung nicht nähern.
Aufnahmen zeigen, wie dichter schwarzer Rauch aus der Fähre aufsteigt und Passagiere in Schwimmwesten auf dem Deck ausharren oder ins Meer springen. Ein von Sumenep ausgesandtes Festrumpfschlauchboot musste wegen rauer See und hoher Wellen umkehren. Die indonesische Marine entsandte ein Kriegsschiff zur Unterstützung; ein größeres Rettungsschiff aus Surabaya benötigte etwa sechs Stunden bis zum Unglücksort.
Die Brandursache ist noch ungeklärt und Gegenstand laufender Ermittlungen. Die 160 Meter lange und 25 Meter breite Fähre verkehrt auf einer rund 40-stündigen Route, die vor allem von Inlandsreisenden und für den Gütertransport genutzt wird. In dem aus über 17.000 Inseln bestehenden Archipel kommt es immer wieder zu schweren Schiffsunglücken, die häufig auf mangelhafte Sicherheitsstandards zurückgeführt werden.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.10 | neutral |
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| Subsaharisch-afrikanische Presse | −0.05 | neutral |
| Kontinentaleuropäische Presse | 0.00 | neutral |
The fire has killed five, left forty-one missing, and rescue efforts continue; the cause is still unknown.
Quotes figures from the rescue agency and lists the vessels deployed to establish authority and concreteness.
The captain raised the alarm and footage shows passengers escaping; rescue figures are provided by the national agency.
Integrates the official account with references to video footage of the event, boosting the credibility of the report.
At least five dead and 41 missing: as reported by AFP and Reuters, citing the local rescue agency.
Relies solely on international wire services as a filter, lending authority through distance and conciseness.
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