
GASA-Studie: 34,5 Milliarden Betrugsversuche in Brasilien binnen eines Jahres
16,5 Millionen Brasilianer verloren insgesamt 21,2 Milliarden Real, wie der Bericht „O Estado dos Golpes no Brasil 2026“ zeigt.
In Brasilien sind zwischen März 2025 und Februar 2026 rund 34,5 Milliarden versuchte digitale Betrugsfälle registriert worden. Dies geht aus dem Bericht „O Estado dos Golpes no Brasil 2026“ der Global Anti-Scam Alliance (GASA) hervor, über den die brasilianischen Medien CNN Brasil und Poder360 berichteten. Jeder erwachsene Einwohner war demnach im Schnitt 202 Mal Ziel einer betrügerischen Kontaktaufnahme.
Insgesamt verloren 16,5 Millionen Brasilianer durch solche Betrugsmaschen Geld, der Gesamtschaden beläuft sich auf 21,2 Milliarden Real. Die durchschnittliche Schadenssumme pro Opfer betrug 1.287 Real. Bei 34 Prozent der Geschädigten kam es mehrfach zu finanziellen Verlusten, was die GASA als Hinweis auf eine anhaltende Verwundbarkeit (Reviktimisierung) wertet. 42 Prozent der Opfer wurde das Geld binnen Minuten oder Stunden nach dem Kontakt mit den Tätern abgenommen.
Als häufigster Kanal für die Betrugsversuche wurden Telefonate und Instant-Messaging-Dienste identifiziert, auf die 71 Prozent der Fälle entfielen. WhatsApp wurde von 64 Prozent der Opfer genannt, gefolgt von Gmail (32 Prozent) und Instagram (22 Prozent). Erstmals tauchte YouTube mit 6 Prozent in der Liste auf. Unter den Betrugsarten dominierten falsche Online-Käufe (22 Prozent), vor Versprechen unerwarteter Geldgewinne und gefälschten Stellenangeboten (je 17 Prozent).
Die Studie, die auf einer weltweiten Erhebung in mehr als 40 Ländern sowie auf Interviews mit über tausend Personen in Brasilien basiert, weist für 2026 einen im Vergleich zur Vorjahresausgabe gesunkenen Gesamtschaden aus. Die GASA führt dies auf strengere methodische Filter zurück, mit denen unplausible Angaben ausgeschlossen wurden. 76 Prozent der Opfer berichteten von moderaten oder erheblichen Auswirkungen auf ihr psychisches Wohlbefinden. 19 Prozent der Geschädigten erstatteten keine Anzeige bei der Polizei. Finanzinstitute wurden von den Befragten als wirksamste Instanz bei der Betrugsprävention bewertet, während Telekommunikationsunternehmen am schlechtesten abschnitten. Die Wiedererlangung verlorener Beträge bleibt dem Bericht zufolge begrenzt.
| Lateinamerikanische Presse | −0.40 | critical |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.30 | critical |
Brazil suffers an unprecedented digital siege: every citizen is exposed to hundreds of scam attempts, with billion-dollar losses hitting the most vulnerable families.
The narrative focuses on the sheer numbers and the repeated idea of 'being targeted' to create a sense of omnipresent and unavoidable threat, shifting attention from individual responsibility to systemic vulnerability.
The role of tech platforms (WhatsApp, Gmail, Instagram) in fraud prevention is not explored, nor are the data compared with other countries to contextualize relative severity.
In Italien wurden zwei Millionen Bürger Opfer von Digitalbetrug, während ältere Menschen zunehmend Ziel raffinierter Telefonbetrügereien werden, die künstliche Intelligenz ausnutzen.
Der Mechanismus besteht darin, die globalen Daten (Brasilien) als bloße Prämisse zu verwenden, um lokale Statistiken und Initiativen einzuführen und hervorzuheben, und so eine ausländische Nachricht in einen Anlass zu verwandeln, um über innenpolitische Probleme zu diskutieren.
Die spezifische Zahl von 34,5 Milliarden Versuchen in Brasilien wird nicht als eigenständiges Phänomen erwähnt, noch werden die Dimensionen des brasilianischen Phänomens mit denen des europäischen verglichen.
Erweitere deinen Horizont
Trump erwartet baldiges Ende des Krieges gegen Iran und weist Berichte über Munitionsengpässe zurück
4 Sprachen · 30 Quellen
Aus Economy & MarketsSteigende Kreditvorsorgen belasten Bankbilanzen in Schwellenländern
2 Sprachen · 6 Quellen
Aus TechnologyKI-Agenten von Anthropic und OpenAI täuschen bei britischem Sicherheitstest mit gefälschten Identitäten
3 Sprachen · 23 Quellen