Anmelden
Ausgabe von 16:00 CETSamstag, 8. August 2026
320 Quellen · 17 Sprachen836 Briefings heute
Samstag, 25. Juli 2026

Internationaler Tag der afrodescendenten Frauen: Gedenkveranstaltungen in Bogotá, New York und Campinas

Am 25. Juli fanden in Kolumbien, den USA und Brasilien Veranstaltungen statt, die auf die Lage schwarzer Frauen aufmerksam machen und ihre Beiträge würdigen.

Am 25. Juli, dem Internationalen Tag der afrodescendenten Frauen und Mädchen, haben Behörden und Organisationen in Bogotá, New York und Campinas mit eigenen Veranstaltungen an die Bedeutung des Datums erinnert. In Bogotá versammelten sich nach Angaben der Stadtverwaltung mehr als 400 Frauen im Teatro al Parque, wo die Secretaría de la Mujer Führungspersönlichkeiten, soziale Organisationen und Künstlerinnen für ihre Beiträge zur Stadtentwicklung auszeichnete. Der Tag war 2022 per Dekret 295 in der kolumbianischen Hauptstadt institutionalisiert worden. Die Behörde betonte, die Zusammenkunft diene auch dazu, die anhaltenden Ungleichheiten sichtbar zu machen, die durch das Zusammenwirken von Rassismus und Geschlechterdiskriminierung entstünden. Zwischen Januar 2024 und Juni 2026 habe die Secretaría de la Mujer insgesamt 6.575 Beratungen und Begleitungen angeboten, davon 1.421 im ersten Halbjahr 2026. Die Secretaría de Gobierno investierte nach eigenen Angaben 207 Millionen kolumbianische Pesos in das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit von 300 afrodescendenten Frauen sowie 456 Millionen Pesos zur Stärkung der Identität von 60 weiteren Frauen.

In New York fand erstmals eine Ausgabe des Latinidades-Festivals statt, das den Internationalen Tag der afro-lateinamerikanischen und karibischen Frauen feiert. Das Festival, das nach Angaben der Veranstalter in diesem Jahr seine 19. Auflage erlebte, stand unter dem Motto „Saúde Mental Importa!“ (Psychische Gesundheit ist wichtig) und rückte Arbeitsbedingungen, psychosoziale Risiken und Lebensqualität im Kultursektor in den Mittelpunkt. Neben New York fanden Aktionen auch in Brasília und São Paulo statt. Das Instituto Afrolatinas veröffentlichte anlässlich des Festivals eine nationale Erhebung zur psychischen Gesundheit von Kulturschaffenden, die in Zusammenarbeit mit Datalabe und dem Coletivo Mawê entstanden sei. Das Festival selbst habe seit seiner Gründung mehr als 400.000 direkte Besucher erreicht, über zwei Millionen Menschen insgesamt, und sei in über 70 Ländern präsent gewesen, so die Organisatoren.

In Campinas im brasilianischen Bundesstaat São Paulo veranstaltete das Instituto Negras em Ação am 26. Juli die dritte Feira Cultural Julho das Pretas unter dem Titel „Vozes que Crescem“ (Stimmen, die wachsen). Die Veranstaltung auf dem Gelände der Estação Cultura vereinte nach Angaben der Organisatorinnen Unternehmerinnen, Künstlerinnen, Gemeindevertreterinnen und Fachleute. Auf dem Programm standen unter anderem eine Gesprächsrunde mit Expertinnen für psychische Gesundheit, Karriere, Technologie und soziales Unternehmertum sowie künstlerische Darbietungen. Die Gründerin der Bewegung Rosalina, Mariana Nunes, bezeichnete die Messe als einen Raum zur Stärkung von Netzwerken, zur Schaffung von Chancen und zur Aufwertung der schwarzen Identität. Der Eintritt erfolgte gegen die Spende eines haltbaren Nahrungsmittels.

Divergenz — wer erzählt sie wie
32%Mittel
2 Blöcke · Positionen von −0.30 bis +0.20
KritischWohlwollend
AFRLAT
Abweichung zwischen Presseblöcken
Subsaharisch-afrikanische Presse+0.20neutral
Lateinamerikanische Presse−0.30critical
Subsaharisch-afrikanische Presse+0.20

The International Day of Afro-descendant Woman in the Americas is marked by events highlighting cultural and social progress, but concrete challenges such as gender violence and inequality remain unresolved. The tone is cautiously hopeful, with calls for concrete policies.

SkepsisPragmatismus
Lateinamerikanische Presse−0.30

The International Day of Afro-descendant Woman becomes an occasion to denounce structural racism and violence still affecting Black communities in the Americas. The commemorations are portrayed as acts of resistance rather than celebration, highlighting social injustices.

EmpörungSkepsis
Aktuell
Houthi-Großangriffe auf Marib: Dutzende Tote und UN-Warnung vor neuem Krieg im Jemen·US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister·Ein Sonnenbad, ein Kollaps – das Drama um „Lady Gucci“ in Riccione·Taxifahrer in Marokko und Argentinien fordern Regulierung von Fahrdienst-Apps·Türkei schränkt Schiffsverkehr ins Schwarze Meer ein – keine Transitgenehmigungen für Novorossiysk·Infantino im Machtkampf: UEFA entzieht Vertrauen, Südamerika und Afrika stützen ihn·Raketenangriff auf Adnoc-Tanker in der Straße von Hormus – Emirate sprechen von „Piraterie“ der Revolutionsgarden·Jorge Messi, Vater und Manager von Lionel Messi, ist im Alter von 68 Jahren gestorben·Houthi-Großangriffe auf Marib: Dutzende Tote und UN-Warnung vor neuem Krieg im Jemen·US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister·Ein Sonnenbad, ein Kollaps – das Drama um „Lady Gucci“ in Riccione·Taxifahrer in Marokko und Argentinien fordern Regulierung von Fahrdienst-Apps·Türkei schränkt Schiffsverkehr ins Schwarze Meer ein – keine Transitgenehmigungen für Novorossiysk·Infantino im Machtkampf: UEFA entzieht Vertrauen, Südamerika und Afrika stützen ihn·Raketenangriff auf Adnoc-Tanker in der Straße von Hormus – Emirate sprechen von „Piraterie“ der Revolutionsgarden·Jorge Messi, Vater und Manager von Lionel Messi, ist im Alter von 68 Jahren gestorben·
Akt. 23:205 Sprachen · 8 Quellen
8 Quellen|5 Sprachen|2 Min. Lesezeit
Samstag, 25. Juli 2026

Internationaler Tag der afrodescendenten Frauen: Gedenkveranstaltungen in Bogotá, New York und Campinas

Am 25. Juli fanden in Kolumbien, den USA und Brasilien Veranstaltungen statt, die auf die Lage schwarzer Frauen aufmerksam machen und ihre Beiträge würdigen.

Am 25. Juli, dem Internationalen Tag der afrodescendenten Frauen und Mädchen, haben Behörden und Organisationen in Bogotá, New York und Campinas mit eigenen Veranstaltungen an die Bedeutung des Datums erinnert. In Bogotá versammelten sich nach Angaben der Stadtverwaltung mehr als 400 Frauen im Teatro al Parque, wo die Secretaría de la Mujer Führungspersönlichkeiten, soziale Organisationen und Künstlerinnen für ihre Beiträge zur Stadtentwicklung auszeichnete. Der Tag war 2022 per Dekret 295 in der kolumbianischen Hauptstadt institutionalisiert worden. Die Behörde betonte, die Zusammenkunft diene auch dazu, die anhaltenden Ungleichheiten sichtbar zu machen, die durch das Zusammenwirken von Rassismus und Geschlechterdiskriminierung entstünden. Zwischen Januar 2024 und Juni 2026 habe die Secretaría de la Mujer insgesamt 6.575 Beratungen und Begleitungen angeboten, davon 1.421 im ersten Halbjahr 2026. Die Secretaría de Gobierno investierte nach eigenen Angaben 207 Millionen kolumbianische Pesos in das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit von 300 afrodescendenten Frauen sowie 456 Millionen Pesos zur Stärkung der Identität von 60 weiteren Frauen.

In New York fand erstmals eine Ausgabe des Latinidades-Festivals statt, das den Internationalen Tag der afro-lateinamerikanischen und karibischen Frauen feiert. Das Festival, das nach Angaben der Veranstalter in diesem Jahr seine 19. Auflage erlebte, stand unter dem Motto „Saúde Mental Importa!“ (Psychische Gesundheit ist wichtig) und rückte Arbeitsbedingungen, psychosoziale Risiken und Lebensqualität im Kultursektor in den Mittelpunkt. Neben New York fanden Aktionen auch in Brasília und São Paulo statt. Das Instituto Afrolatinas veröffentlichte anlässlich des Festivals eine nationale Erhebung zur psychischen Gesundheit von Kulturschaffenden, die in Zusammenarbeit mit Datalabe und dem Coletivo Mawê entstanden sei. Das Festival selbst habe seit seiner Gründung mehr als 400.000 direkte Besucher erreicht, über zwei Millionen Menschen insgesamt, und sei in über 70 Ländern präsent gewesen, so die Organisatoren.

In Campinas im brasilianischen Bundesstaat São Paulo veranstaltete das Instituto Negras em Ação am 26. Juli die dritte Feira Cultural Julho das Pretas unter dem Titel „Vozes que Crescem“ (Stimmen, die wachsen). Die Veranstaltung auf dem Gelände der Estação Cultura vereinte nach Angaben der Organisatorinnen Unternehmerinnen, Künstlerinnen, Gemeindevertreterinnen und Fachleute. Auf dem Programm standen unter anderem eine Gesprächsrunde mit Expertinnen für psychische Gesundheit, Karriere, Technologie und soziales Unternehmertum sowie künstlerische Darbietungen. Die Gründerin der Bewegung Rosalina, Mariana Nunes, bezeichnete die Messe als einen Raum zur Stärkung von Netzwerken, zur Schaffung von Chancen und zur Aufwertung der schwarzen Identität. Der Eintritt erfolgte gegen die Spende eines haltbaren Nahrungsmittels.

Divergenz — wer erzählt sie wie
32%Mittel
2 Blöcke · Positionen von −0.30 bis +0.20
KritischWohlwollend
AFRLAT
Abweichung zwischen Presseblöcken
Subsaharisch-afrikanische Presse+0.20neutral
Lateinamerikanische Presse−0.30critical
Subsaharisch-afrikanische Presse+0.20

The International Day of Afro-descendant Woman in the Americas is marked by events highlighting cultural and social progress, but concrete challenges such as gender violence and inequality remain unresolved. The tone is cautiously hopeful, with calls for concrete policies.

SkepsisPragmatismus
Lateinamerikanische Presse−0.30

The International Day of Afro-descendant Woman becomes an occasion to denounce structural racism and violence still affecting Black communities in the Americas. The commemorations are portrayed as acts of resistance rather than celebration, highlighting social injustices.

EmpörungSkepsis

Diese Nachricht erschien in

8 Quellen · 5 Sprachen

Erweitere deinen Horizont

Aus Geopolitics & Politics

US-Senat verabschiedet Sanktionspaket mit Zolldrohung gegen Russland-Energiekäufer

8 Sprachen · 40 Quellen

Aus Economy & Markets

Steigende Kreditvorsorgen belasten Bankbilanzen in Schwellenländern

2 Sprachen · 6 Quellen

Aus Technology

Amazon finanziert riesiges Gaskraftwerk in Texas für KI-Rechenzentren

6 Sprachen · 10 Quellen

Mehr lesen