
Edelmetallmärkte im Zeichen von US-Arbeitsmarktdaten und geopolitischen Spannungen
Gold- und Silberpreise bewegen sich vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts in engen Bandbreiten, während die Notierungen in Teheran deutlich nachgeben.
Die Edelmetallmärkte stehen in dieser Woche im Schatten der anstehenden US-Arbeitsmarktdaten. Analysten erwarten, dass Gold und Silber zunächst in einer engen Spanne handeln werden, bis der am Freitag anstehende Nonfarm-Payrolls-Bericht sowie die Arbeitslosenzahlen aus den Vereinigten Staaten Aufschluss über den weiteren Zinskurs der Federal Reserve geben, wie Jateen Trivedi, VP Research Analyst bei LKP Securities, gegenüber PTI erklärte. Auch die Einkaufsmanagerindizes aus den USA, Großbritannien, der Eurozone und Japan sowie die Rede von Fed-Vertretern wie Lisa D Cook und Thomas Barkin werden beachtet. Trivedi zufolge dürfte Gold an der Multi Commodity Exchange (MCX) kurzfristig zwischen 1,40 und 1,44 Lakh Rupien je 10 Gramm notieren, wobei die Richtung von den Konjunkturdaten abhänge.
In Iran setzte sich der Abwärtstrend bei Gold und Münzen fort. Nach Angaben der Gold- und Juwelier-Union sank der Preis für die Emami-Goldmünze am Sonntag, dem 11. Mordad 1405, auf umgerechnet 182,1 Millionen Toman (laut Nachrichtenagentur Khabar Online) beziehungsweise 183,5 Millionen Toman (laut Donya-e Eqtesad) – ein Rückgang von nahezu fünf Millionen Toman binnen eines Tages. Die Feinunze Gold notierte am globalen Markt zuletzt bei 4.045 US-Dollar und verzeichnete auf Wochensicht einen minimalen Rückgang von 0,1 Prozent, wie Khabar Online unter Berufung auf Marktdaten berichtete. Der schwächere US-Dollar habe dem Goldpreis nicht zu einem nachhaltigen Aufschwung verholfen, da die Anleger aufgrund der unklaren Zinsperspektive der Fed weiterhin Zurückhaltung übten, hieß es bei LKP Securities.
Die geopolitischen Risiken im Nahen Osten bleiben ein begleitender Faktor. Der Rohstoffanalyst Ibrahim Assuaibi verwies auf die anhaltende Blockade des Roten Meeres durch die jemenitischen Huthi-Rebellen sowie die angespannte Lage in der Straße von Hormuz. Zudem berichteten US-Medien, dass die USA und Israel einen großangelegten Bombenfeldzug gegen die iranische Energieinfrastruktur vorbereiteten, was die Ölpreise weiter antreiben könnte. Aus Teheran wurde vor Vergeltungsschlägen gewarnt.
Der weitere Verlauf der Edelmetallpreise wird maßgeblich von den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag bestimmt. Sollte die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft unter 50.000 liegen, könnte dies den Druck auf den Dollar erhöhen und dem Gold Auftrieb geben. Ein Wert über 120.000 Stellen würde dagegen die Erwartung einer strafferen Geldpolitik stützen und den Dollar stärken, so die Einschätzung von Khabar Online. Die nächste wichtige Wegmarke ist die Veröffentlichung des NFP-Berichts am Ende der Woche.
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| Indische & südasiatische Presse | 0.00 | neutral |
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
Die iranischen Märkte reagieren mit einem Preisrückgang auf die Ankündigung der Verschiebung des amerikanischen Angriffs und bestätigen damit die Sensibilität gegenüber geopolitischen Spannungen.
Das Hinzufügen detaillierter Tabellen und die explizite kausale Verknüpfung zwischen der Verschiebung und dem Preisverfall verleihen der Erzählung Autorität und Objektivität.
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