
Lionel Messi überholt Klose als WM-Rekordtorschützen – Mbappé und Ronaldo mit eigenen Bestmarken
Mit einem Doppelpack gegen Österreich setzte sich Lionel Messi an die Spitze der ewigen WM-Torjägerliste, während Kylian Mbappé mit 16 Treffern gleichzog und Cristiano Ronaldo als erster Spieler in sechs aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften traf.
Im zweiten Gruppenspiel der WM 2026 hat Lionel Messi mit zwei Treffern gegen Österreich den Torrekord von Miroslav Klose gebrochen. Der 38-jährige Argentinier, der zuvor einen Strafstoß vergeben hatte, erzielte in der 38. Minute mit links das 1:0 und legte später das 2:0 nach. Damit steht er nun bei 18 Toren in Weltmeisterschaften und überflügelt den bisherigen Spitzenreiter Klose (16). Bereits im Auftaktspiel gegen Algerien hatte Messi mit einem Hattrick die Marke egalisiert; der Doppelpack gegen Österreich besiegelte den alleinigen Rekord. Argentinien sicherte sich mit dem Sieg vorzeitig den Gruppensieg in Gruppe J.
Die zweite Spielrunde brachte weitere historische Eintragungen. Cristiano Ronaldo traf beim 6:0 Portugals gegen Usbekistan bereits in der sechsten Minute und später erneut. Damit ist der 41-Jährige der einzige Spieler, der in sechs aufeinanderfolgenden WM-Turnieren (2006 bis 2026) getroffen hat; zudem liegt zwischen seinem ersten und letzten WM-Tor eine Spanne von 20 Jahren und 11 Tagen – ebenfalls ein Novum. Mit nun neun Treffern überholte er Eusébio als portugiesischen WM-Rekordtorschützen. Kylian Mbappé erzielte beim französischen Erfolg über den Irak einen Doppelpack und zog mit 16 Toren in erst 16 WM-Partien mit Klose gleich; der 27-Jährige absolvierte zugleich sein 100. Länderspiel. Erling Haaland traf beim 3:2 Norwegens gegen Senegal und ist der sechste Akteur, dem in seinen ersten beiden WM-Einsätzen mehr als ein Tor gelang; die Mannschaft feierte den Sieg mit einer Rudergeste im Wikingerstil.
Aus europäischer Perspektive wurde der Rekordtreffer Messis indes kritisch beleuchtet. Der dänische Experte Peter Schmeichel, der das Spiel für FOX Sports kommentierte, monierte, dass dem Konter ein Foul von Alexis Mac Allister an Österreichs Xaver Schlager vorausgegangen sei. Der Videobeweis (VAR) griff nicht ein, was Schmeichel als ‚schweren Fehler‘ bezeichnete. Die Diskussion änderte jedoch nichts an der offiziellen Anerkennung des Tores.
Der entthronte Rekordhalter Miroslav Klose reagierte in der Süddeutschen Zeitung mit Anerkennung: ‚Für mich ist Lionel Messi der beste Fußballer aller Zeiten.‘ Auch andere Größen wie Ronaldo Nazário, Zlatan Ibrahimovic und Xavi würdigten die Leistung. Aus französischer Sicht erklärte Mbappé, er ‚laufe von hinten‘ und wolle in erster Linie den Weltmeistertitel gewinnen. Argentinischen Medienberichten zufolge bat Messi Nationaltrainer Lionel Scaloni darum, im letzten Gruppenspiel gegen Jordanien zumindest einige Minuten eingesetzt zu werden, um Spielrhythmus zu wahren und den Vorsprung in der Torjägerliste auszubauen. Scaloni erwägt, den Kapitän für 45 Minuten auflaufen zu lassen.
Während Argentinien als Gruppensieger bereits für die K.o.-Runde qualifiziert ist, richtet sich der Blick auf die Verfolger. Mbappé benötigt zwei weitere Tore, um Messi einzuholen; sein Schnitt von einem Tor pro Spiel unterstreicht die Dynamik des Duells. Portugal trifft zum Abschluss der Gruppe K auf Kolumbien, und auch Ronaldo könnte seine Bestmarken weiter ausbauen. Die dritte Spielrunde verspricht damit weitere Verschiebungen in den Geschichtsbüchern.
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Messis Rekord ist historisch, aber Mbappé liegt mit zwei Toren dicht dahinter und belegt den zweiten Platz. Der Wettbewerb bleibt offen.
Stellt die Fakten parallel dar, ohne emotionale Hierarchie, und überlässt dem Leser das Urteil.
Fehlt jeder feierliche Kommentar oder emotionale Reaktion, die stattdessen in der atlantischen Berichterstattung erscheint.
Messi hat Geschichte geschrieben und ist zum besten Torschützen aller Zeiten bei der Weltmeisterschaft geworden. Ein ehemaliger US-Spieler zollt ihm Tribut.
Betonung der persönlichen Leistung und der emotionalen Reaktion eines Experten, die eine Erzählung des individuellen Erfolgs aufbaut.
Erwähnt nicht Mbappés Leistung, der ebenfalls zwei Tore erzielte und sich dem Rekord nähert, und lässt die Wettbewerbsdimension aus.
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