
Manamas Kampf gegen Teherans Schatten: Bahrain entzieht 69 Bürgern die Staatsangehörigkeit
Die bahrainische Regierung hat 69 Personen die Staatsbürgerschaft entzogen – ein drastischer Schritt, der die angespannte Sicherheitslage am Persischen Golf nach dem 39-tägigen amerikanisch-israelischen Militärschlag gegen Iran widerspiegelt. Das Innenministerium in Manama begründete die Entscheidung mit der Verurteilung der Betroffenen wegen nachrichtendienstlicher Kontakte zu ausländischen Stellen sowie der öffentlichen Verherrlichung iranischer Angriffe während des Konflikts. Die Maßnahme erfolgte auf direkte Weisung von König Hamad bin Isa Al Chalifa und wurde von Kronprinz Salman bin Hamad umgesetzt, der das Vorgehen als notwendige Verteidigung gegen jene bezeichnete, die sich zum Verrat am Vaterland hätten verleiten lassen.
Bemerkenswert ist, dass sämtlichen Betroffenen samt ihren Familienangehörigen die Staatszugehörigkeit aberkannt wurde und das Ministerium ausdrücklich festhielt, alle 69 Personen seien nicht-bahrainischer Herkunft – ein Hinweis auf die tief verwurzelte Skepsis gegenüber eingebürgerten Bürgern mit vermuteten Loyalitäten zur Islamischen Republik.
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