
Norwegischer Teenager in Großbritannien wegen Mordkomplotts für iran-verbundenes Netzwerk verurteilt
Der Fall des 19-jährigen Johannes Natland lenkt den Blick auf das Foxtrot-Netzwerk, das europaweit Jugendliche für Auftragsmorde rekrutiert.
Ein norwegischer Jugendlicher ist in London wegen Verschwörung zum Mord verurteilt worden. Johannes Kongsnes Natland, 19, war im März vergangenen Jahres von Norwegen nach England gereist, um im Auftrag des schwedischen Foxtrot-Netzwerks eine Tötung auszuführen. Ermittler nahmen ihn in einem Hotel in Huddersfield fest, bevor es zur Tat kam, und stellten zwei Schusswaffen, Munition sowie 2.000 Pfund Bargeld sicher. Für den geplanten Mord waren ihm 25.000 Euro versprochen worden.
Das Foxtrot-Netzwerk steht im Verdacht, systematisch Jugendliche und junge Erwachsene über soziale Medien und verschlüsselte Chatgruppen anzuwerben. Europol bezeichnet dieses Vorgehen als „Gewalt als Dienstleistung“. Die Anwerber gäben den oftmals verletzlichen Jugendlichen Anweisungen, die an ein Videospiel erinnerten, erklärte Andy Kraag, Leiter des Europäischen Zentrums für schwere und organisierte Kriminalität. Die Rekruten wüssten häufig nicht einmal, wer das eigentliche Ziel des Anschlags sei.
Ermittler sehen Verbindungen des Netzwerks zum iranischen Regime. Der Anführer Rawa Majid, auch „Der kurdische Fuchs“ genannt, soll sich in Teheran aufhalten. Der schwedische Investigativjournalist Diamant Salihu berichtete, Majid habe einen Deal eingehen müssen, um in Iran frei leben zu können – unter der Bedingung, dass sein Netzwerk für das Regime arbeite. Die britische Regierung verhängte im April 2025 Sanktionen gegen das Netzwerk und Majid, da es jüdische und israelische Ziele in Europa angegriffen habe. Iran wies die Vorwürfe kategorisch zurück.
Seit 2022 werden dem Foxtrot-Netzwerk rund 35 Morde sowie mehrere Anschläge und Anschlagsversuche auf israelische Einrichtungen in Europa zugerechnet. Die von Europol geführte Einsatzgruppe OTF GRIMM hat in elf Ländern über 280 Festnahmen vorgenommen. Die Behörden warnen, dass auch andere kriminelle Gruppen dieses Rekrutierungsmodell bereits übernommen haben.
| Israelische Presse | −0.90 | critical |
|---|---|---|
| Indische & südasiatische Presse | −0.50 | critical |
| Subsaharisch-afrikanische Presse | −0.30 | critical |
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.40 | critical |
Israel exposes Iran as the puppet master behind a network of teenage assassins targeting Jewish sites in Europe, demanding a coordinated crackdown.
It builds a hierarchy of threats from the lone Norwegian teen all the way to Tehran, turning every criminal act into a strategic Iranian attack.
It omits the social vulnerability and youth marginalization highlighted by Indian and African press, as well as Sweden's role as a logistical hub for the network.
India watches with concern as global organized crime turns boys into killers, a warning for all societies that neglect their youth.
It universalizes the issue: from a Norwegian case to a global symptom of youth recruitment, shifting focus from Iranian specificity to social vulnerability.
It does not delve into the direct link to the Iranian regime, central in Israeli press, nor mentions attacks on Israeli targets.
Sub-Saharan Africa narrates the failure of the European state to protect its own children, turned into commodities by a violence market.
It personifies the European state as negligent, using the concrete case of the wrong man killed to show the absurdity of the system.
It omits the Iran link and the recruitment of minors for attacks on Israeli targets, central in other blocs.
Continental Europe denounces the threat of a transnational network radicalizing minors online, calling for a coordinated state response.
It creates an equivalence between the Norwegian and Spanish cases, suggesting a single European youth violence network, amplifying the perception of a widespread threat.
It omits the Iran link and the Foxtrot network's Swedish-Iranian nature, central in Israeli and Atlantic press.
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