
Raptors und Lightning erzwingen Serienausgleich – Kriens-Luzern dominiert
Der Abend begann scheinbar als Fortsetzung eines bekannten Drehbuchs, endete aber mit einem Ausdruck serbischer Trotzkraft: Mit 93:89 bezwangen die Toronto Raptors die Cleveland Cavaliers und glichen die Playoff-Serie zum 2:2 aus. Raptors-Cheftrainer Darko Rajaković bemühte nach der Partie das Wort „Inat“ – ein Konzept, das weit über Widerstandsfähigkeit hinausgeht und ein trotziges Sich-Aufbäumen gegen alle Widerstände meint. Brandon Ingram und Scottie Barnes, mit jeweils 23 Punkten die Architekten dieses Erfolgs, verkörperten diese Haltung auf dem Parkett der Scotiabank Arena, wo eine dominante zweite Halbzeit und eine kompromisslose Verteidigungsarbeit die Cavaliers in die Knie zwangen.
Barnes, von seinem prominenten Teamkollegen Ingram als „Killer in Defensive und Offensive“ geadelt, avanciert in dieser Serie endgültig zum Gesicht einer Mannschaft, die sich nach einem 0:2-Rückstand eindrucksvoll zurückgemeldet hat.
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