
Serena Williams’ Comeback-Gerüchte elektrisieren Tenniswelt – Reaktionen aus Paris
Ein Wimbledon-Test in London könnte die Rückkehr der 44-Jährigen einläuten; in Paris reagieren Gauff und Osaka auf die Spekulationen.
Die spektakulärste Meldung der Tenniswoche kommt nicht aus dem laufenden French Open in Paris, sondern aus London: Serena Williams, die 23-fache Grand-Slam-Siegerin, steht offenbar vor einem Comeback auf der WTA-Tour. Wie indonesische Medien berichten, plant die 44-jährige Amerikanerin einen Start im Doppel beim WTA-500-Rasenturnier im Queen’s Club, das am 8. Juni beginnt. Seit ihrem letzten Auftritt bei den US Open 2022 hat Williams kein Profimatch mehr bestritten, doch die notwendige sechsmonatige Phase im Doping-Testpool hat sie absolviert und eine Spielberechtigung seit Februar. Noch fehlt die Wildcard der Turnierleitung, doch die Zeichen verdichten sich.
In Roland Garros, wo derzeit die Sandplatzelite um Titel kämpft, sorgen die Gerüchte für lebhafte Diskussionen. Coco Gauff, die amtierende French-Open-Siegerin und nach ihrem Zweitrundensieg gegen Mayar Sherif befragt, zeigte sich begeistert: „Das wäre wirklich cool. Einer meiner größten Bedauern ist, nie gegen sie gespielt zu haben.“ Gauff, die als Teenagerin oft mit Williams verglichen wurde, betonte die Strahlkraft einer Rückkehr der Legende für den gesamten Sport. Auch Naomi Osaka, die zuvor mit einem modisch spektakulären Auftritt die Kroatin Donna Vekic in zwei Sätzen bezwungen hatte, äußerte sich ähnlich positiv – ein deutliches Signal, dass selbst die aktuelle Generation die 23-fache Major-Siegerin nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung sieht.
Die mögliche Rückkehr auf Rasen ist strategisch klug gewählt. Der Queen’s Club dient traditionell als Vorbereitungsturnier für Wimbledon, wo Williams sieben ihrer Grand-Slam-Titel errang. Aus Londoner Sicht wäre die Wildcard-Vergabe ein Coup, der das Teilnehmerfeld enorm aufwerten würde. Für das deutsche Tennis-Publikum, das traditionell eine enge Bindung zum Rasensport hat, böte sich die Chance, eine der prägenden Figuren der jüngeren Tennisgeschichte noch einmal auf dem Weg zum All England Club zu erleben. Die Parallelen zu Angelique Kerbers Comeback nach der Babypause liegen auf der Hand und unterstreichen den Trend, dass Mutter-Sein und Spitzensport kein Widerspruch mehr sind.
Skepsis bleibt angebracht. Mit 44 Jahren wäre Williams die älteste aktive Spielerin auf der Tour, und die physischen Anforderungen selbst im Doppel sind hoch. Beobachter in Peking und anderen asiatischen Metropolen verweisen auf die zunehmende Dominanz junger Spielerinnen aus der Region, doch die globale Resonanz auf die Rückkehrgerüchte zeigt: Die Strahlkraft eines Namens wie Serena Williams übertrifft nationale Grenzen. Sollte sie tatsächlich aufschlagen, würde dies die Aufmerksamkeit weit über die Tenniswelt hinaus lenken – und der Rasensaison einen königlichen Auftakt bescheren.
| Subsaharisch-afrikanische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Lateinamerikanische Presse | +0.20 | neutral |
Die englischsprachige afrikanische Presse gibt Osakas Bemerkung wieder, eine Serena-Rückkehr wäre 'unterhaltsam', und unterstreicht eine spielerische Distanz. Die Geschichte wird als leichte Randnotiz ohne ernsthafte sportliche Konsequenzen präsentiert.
Die lateinamerikanische Presse, insbesondere brasilianische Medien, nährt Spekulationen über ein Doppel-Comeback von Serena Williams mit der jungen Mboko beim Queen’s Club und verweist auf ihre 23 Grand-Slam-Titel. Mit leichter Ironie wird die Medienaufregung betrachtet und pragmatisch betont, dass die Entscheidung allein bei Serena liegt.
Erweitere deinen Horizont
Massenansturm auf Ceuta: Zehntausende Migranten überwinden Grenze – Italien setzt Schengen aus
2 Sprachen · 112 Quellen
Aus Economy & MarketsMexikos Wirtschaft wächst im zweiten Quartal so stark wie seit über fünf Jahren nicht mehr
1 Sprache · 18 Quellen
Aus TechnologyChery Q erhält auf der GIIAS 2026 über 6.000 Vorbestellungen
1 Sprache · 15 Quellen