
Solana Sierra triumphiert in Madrid: Argentinische Hoffnungsträger im Aufwind
Die junge Argentinierin Solana Sierra hat am Freitag beim Masters-1000-Turnier in Madrid für das bislang auffälligste Ergebnis gesorgt. Die 88. der Weltrangliste besiegte die Polin Magdalena Frech, eine Spielerin aus den Top 40, mit 6:2 und 6:4 und zog souverän in die dritte Runde der Caja Mágica ein. Aus argentinischer Sicht ist dies ein weiterer Beleg für die wachsende Tiefe des heimischen Damentennis: Sierra, die bereits in der ersten Runde die Ukrainerin Dayana Yastremska ausgeschaltet hatte, bestätigte ihren Ruf als Spielerin, die gegen höher eingestufte Gegnerinnen ihr bestes Tennis abrufen kann.
Der Erfolg fällt in eine Woche, in der mit Tomás Etcheverry und Thiago Tirante zwei weitere Landsmänner auf dem Männerfeld den Einzug in die dritte Runde anstreben – ein Zeichen für die Rückkehr Argentiniens in die erweiterte Weltspitze, die in der deutschsprachigen Tennisöffentlichkeit stets mit Interesse verfolgt wird, da die Turniere in Europa oft als Gradmesser für die Form der Südamerikaner dienen.
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