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SportSamstag, 20. Juni 2026

Spaniens Torhunger erwacht: 4:0 gegen Saudi-Arabien in Atlanta

Nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Kap Verde rehabilitiert sich die spanische Auswahl mit einer Gala um Yamal und Oyarzabal und übernimmt die Gruppenführung.

Spanien hat auf die blamable Nullnummer gegen Kap Verde eine eindrucksvolle Antwort gegeben. Im zweiten Gruppenspiel der WM 2026 besiegte die Mannschaft von Luis de la Fuente Saudi-Arabien im Mercedes-Benz Stadium von Atlanta mit 4:0 (3:0). Bereits nach 24 Minuten war die Partie entschieden – Lamine Yamal und Mikel Oyarzabal schossen die drei Treffer in rascher Folge, ehe ein Eigentor von Hassan Al-Tambakti kurz nach der Pause den Endstand herstellte. Spanien dominierte die Begegnung mit 68 Prozent Ballbesitz und 22 Torschüssen; Saudi-Arabien kam auf lediglich drei Versuche.

Den Anfang machte der 18‑jährige Yamal, der nach seiner Oberschenkelverletzung erstmals von Beginn an spielte. Seinen ersten WM-Einsatz krönte er bereits in der 10. Minute, als er eine flache Hereingabe Oyarzabals am langen Pfosten per Grätsche über die Linie drückte. Mit 18 Jahren und 343 Tagen unterbot er Lionel Messis Altersmarke von 2006. Oyarzabal selbst, in der ersten Partie noch weithin unsichtbar, avancierte zum Matchwinner: In der 21. Minute staubte er nach einem Eckball ab, wenig später legte er nach einem Kopfball von Dani Olmo zum 3:0 nach (24.). Der Doppelpack brachte ihn mit nun 27 Treffern auf Rang sieben der spanischen Rekordtorschützen, gleichauf mit Fernando Morientes. Kurz nach Wiederanpfiff prallte ein Schuss von Marc Cucurella von Torhüter Mohammed Al-Owais an den Rücken des unglücklichen Al-Tambakti ins Netz (49.).

Der Kantersieg befreite Spanien aus der selbstverschuldeten Drucklage. Der holprige Auftakt gegen den WM‑Neuling Kap Verde (0:0) hatte heftige Kritik ausgelöst; die Mannschaft wirkte übermotiviert. De la Fuente reagierte mit vier Änderungen in der Startelf und betonte vor dem Spiel: „Diese Mannschaft ist hochkompetitiv, sie wird ein anderes Gesicht zeigen.“ Der Coup gelang. Saudi‑Arabien, das zum Auftakt Uruguay ein 1:1 abgetrotzt hatte, fand gegen das variable Angriffsspiel kein Mittel und verbuchte kaum Offensivaktionen. Spanien beendete zudem eine 299‑minütige Torflaute bei Weltmeisterschaften.

Mit nun vier Punkten führt Spanien die Gruppe H vor dem späteren Duell Uruguays gegen Kap Verde an; beide Rivalen stehen bei einem Zähler. Die Partie der Spanier am 26. Juni in Guadalajara gegen Uruguay dürfte über den Gruppensieg und die direkte Qualifikation für das Achtelfinale entscheiden. Saudi‑Arabien trifft zeitgleich auf Kap Verde und benötigt einen Sieg, um noch Chancen auf das Weiterkommen als einer der besten Gruppendritten zu wahren.

Divergenz — wer erzählt sie wie
29%Mittel
3 Blöcke · Positionen von −0.40 bis +0.30
KritischWohlwollend
SEALATGLF
Abweichung zwischen Presseblöcken
Südostasiatische Presse0.00neutral
Lateinamerikanische Presse−0.40critical
Arabische Golfpresse+0.30aligned
Südostasiatische Presse0.00

Nach einem torlosen Unentschieden gegen Kap Verde steht Spanien gegen Saudi-Arabien unter Siegzwang, um die K.o.-Runden-Chancen zu wahren. La Roja steht unter Druck, und Lamine Yamal könnte in der Startelf stehen, um für Impulse zu sorgen. Die Partie ist bereits am zweiten Gruppenspieltag vorentscheidend.

PragmatismusSkepsis
Lateinamerikanische Presse−0.40

Spaniens WM-Auftakt war eine Enttäuschung: ein torloses Remis gegen das kleine Kap Verde, eine Nation mit einer halben Million Einwohnern, die ihr Turnierdebüt gab. Da Lamine Yamal bei Weitem nicht voll fit ist, geht La Roja mit vielen Fragezeichen in das Duell mit Saudi-Arabien. Die Gruppentabelle, in der alle vier Teams einen Punkt haben, erhöht die Unwägbarkeiten.

SkepsisIronieSchadenfreude
Arabische Golfpresse+0.30

Saudi-Arabien will an das respektable Unentschieden gegen Uruguay anknüpfen und Europameister Spanien fordern. Die Grünen Falken streben danach, ungeschlagen zu bleiben und dem Erreichen der Runde der letzten 32 näher zu kommen – das gelang zuletzt 1994. Trotz der Außenseiterrolle schöpfen sie Selbstvertrauen aus historischen Erfolgen und der bisher gezeigten Leidenschaft.

PragmatismusTriumph
Aktuell
Hitzewelle über Europa erreicht neuen Höhepunkt – bis zu 45 Grad erwartet·El Niño droht Lebensmittelpreise in Schweden weiter zu treiben·Zwei neue Arbeiten zeigen: Hundehalter und Katzenbesitzer übersehen subtile Stress- und Schmerzsignale·Berkshire Hathaway unter neuer Führung: Milliardenschwere Wette auf Google und eigene Aktien·Sunfyres Rückkehr und die Schlacht von Tumbleton: Das Finale der dritten Staffel·Karotten mit Paprikabutter, Tacos im Tomatensud: Hausmannskost aus drei Ländern·Britanniens Wohnungsmarkt verliert an Schwung, während die Gesamtwirtschaft dem Iran-Krieg trotzt·Gerichtstermin am 6. September: Mohamed Salah muss in Kairo persönlich erscheinen·Hitzewelle über Europa erreicht neuen Höhepunkt – bis zu 45 Grad erwartet·El Niño droht Lebensmittelpreise in Schweden weiter zu treiben·Zwei neue Arbeiten zeigen: Hundehalter und Katzenbesitzer übersehen subtile Stress- und Schmerzsignale·Berkshire Hathaway unter neuer Führung: Milliardenschwere Wette auf Google und eigene Aktien·Sunfyres Rückkehr und die Schlacht von Tumbleton: Das Finale der dritten Staffel·Karotten mit Paprikabutter, Tacos im Tomatensud: Hausmannskost aus drei Ländern·Britanniens Wohnungsmarkt verliert an Schwung, während die Gesamtwirtschaft dem Iran-Krieg trotzt·Gerichtstermin am 6. September: Mohamed Salah muss in Kairo persönlich erscheinen·
Akt. 19:5410 Sprachen · 53 Quellen
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Samstag, 20. Juni 2026

Spaniens Torhunger erwacht: 4:0 gegen Saudi-Arabien in Atlanta

Nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Kap Verde rehabilitiert sich die spanische Auswahl mit einer Gala um Yamal und Oyarzabal und übernimmt die Gruppenführung.

Spanien hat auf die blamable Nullnummer gegen Kap Verde eine eindrucksvolle Antwort gegeben. Im zweiten Gruppenspiel der WM 2026 besiegte die Mannschaft von Luis de la Fuente Saudi-Arabien im Mercedes-Benz Stadium von Atlanta mit 4:0 (3:0). Bereits nach 24 Minuten war die Partie entschieden – Lamine Yamal und Mikel Oyarzabal schossen die drei Treffer in rascher Folge, ehe ein Eigentor von Hassan Al-Tambakti kurz nach der Pause den Endstand herstellte. Spanien dominierte die Begegnung mit 68 Prozent Ballbesitz und 22 Torschüssen; Saudi-Arabien kam auf lediglich drei Versuche.

Den Anfang machte der 18‑jährige Yamal, der nach seiner Oberschenkelverletzung erstmals von Beginn an spielte. Seinen ersten WM-Einsatz krönte er bereits in der 10. Minute, als er eine flache Hereingabe Oyarzabals am langen Pfosten per Grätsche über die Linie drückte. Mit 18 Jahren und 343 Tagen unterbot er Lionel Messis Altersmarke von 2006. Oyarzabal selbst, in der ersten Partie noch weithin unsichtbar, avancierte zum Matchwinner: In der 21. Minute staubte er nach einem Eckball ab, wenig später legte er nach einem Kopfball von Dani Olmo zum 3:0 nach (24.). Der Doppelpack brachte ihn mit nun 27 Treffern auf Rang sieben der spanischen Rekordtorschützen, gleichauf mit Fernando Morientes. Kurz nach Wiederanpfiff prallte ein Schuss von Marc Cucurella von Torhüter Mohammed Al-Owais an den Rücken des unglücklichen Al-Tambakti ins Netz (49.).

Der Kantersieg befreite Spanien aus der selbstverschuldeten Drucklage. Der holprige Auftakt gegen den WM‑Neuling Kap Verde (0:0) hatte heftige Kritik ausgelöst; die Mannschaft wirkte übermotiviert. De la Fuente reagierte mit vier Änderungen in der Startelf und betonte vor dem Spiel: „Diese Mannschaft ist hochkompetitiv, sie wird ein anderes Gesicht zeigen.“ Der Coup gelang. Saudi‑Arabien, das zum Auftakt Uruguay ein 1:1 abgetrotzt hatte, fand gegen das variable Angriffsspiel kein Mittel und verbuchte kaum Offensivaktionen. Spanien beendete zudem eine 299‑minütige Torflaute bei Weltmeisterschaften.

Mit nun vier Punkten führt Spanien die Gruppe H vor dem späteren Duell Uruguays gegen Kap Verde an; beide Rivalen stehen bei einem Zähler. Die Partie der Spanier am 26. Juni in Guadalajara gegen Uruguay dürfte über den Gruppensieg und die direkte Qualifikation für das Achtelfinale entscheiden. Saudi‑Arabien trifft zeitgleich auf Kap Verde und benötigt einen Sieg, um noch Chancen auf das Weiterkommen als einer der besten Gruppendritten zu wahren.

Divergenz — wer erzählt sie wie
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Nach einem torlosen Unentschieden gegen Kap Verde steht Spanien gegen Saudi-Arabien unter Siegzwang, um die K.o.-Runden-Chancen zu wahren. La Roja steht unter Druck, und Lamine Yamal könnte in der Startelf stehen, um für Impulse zu sorgen. Die Partie ist bereits am zweiten Gruppenspieltag vorentscheidend.

PragmatismusSkepsis
Lateinamerikanische Presse−0.40

Spaniens WM-Auftakt war eine Enttäuschung: ein torloses Remis gegen das kleine Kap Verde, eine Nation mit einer halben Million Einwohnern, die ihr Turnierdebüt gab. Da Lamine Yamal bei Weitem nicht voll fit ist, geht La Roja mit vielen Fragezeichen in das Duell mit Saudi-Arabien. Die Gruppentabelle, in der alle vier Teams einen Punkt haben, erhöht die Unwägbarkeiten.

SkepsisIronieSchadenfreude
Arabische Golfpresse+0.30

Saudi-Arabien will an das respektable Unentschieden gegen Uruguay anknüpfen und Europameister Spanien fordern. Die Grünen Falken streben danach, ungeschlagen zu bleiben und dem Erreichen der Runde der letzten 32 näher zu kommen – das gelang zuletzt 1994. Trotz der Außenseiterrolle schöpfen sie Selbstvertrauen aus historischen Erfolgen und der bisher gezeigten Leidenschaft.

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