
Titelverteidigerin Gauff scheitert früh, Osaka erreicht Meilenstein in Paris
Bei den French Open 2026 sorgt die Österreicherin Potapova für eine Sensation und wirft Coco Gauff aus dem Turnier, während Naomi Osaka erstmals ins Achtelfinale einzieht und dort auf Aryna Sabalenka trifft.
Die French Open 2026 haben bereits in der ersten Woche für eine handfeste Sensation gesorgt: Titelverteidigerin Coco Gauff scheiterte überraschend in der dritten Runde an der Österreicherin Anastasia Potapova. In einem hochdramatischen Match über 2 Stunden und 37 Minuten unterlag die an Nummer vier gesetzte Amerikanerin mit 4:6, 7:6(1) und 6:4. Dabei hatte Gauff im Entscheidungssatz bereits ein Break vorgelegt, ehe Potapova mit einer beeindruckenden Serie von fünf der letzten sechs Spiele das Blatt wendete. Für Gauff, die zuvor in Paris stets mindestens bis ins Achtelfinale vorgestoßen war, markiert diese Niederlage das früheste Aus seit ihrem Debüt vor sechs Jahren. „Ich war diesmal nicht wirklich nervös, anders als bei den US Open", erklärte die 22-Jährige nach der Partie – eine Aussage, die das frustrierende Rätsel ihrer schwankenden Leistung nur unterstreicht.
Während die Favoritin stürzte, feierte die ehemalige Weltranglistenerste Naomi Osaka einen historischen Erfolg auf der roten Asche. Die Japanerin setzte sich nach einem Marathon von 2 Stunden und 58 Minuten mit 7:6(5), 6:7(3) und 6:4 gegen die US-Amerikanerin Iva Jovic durch und steht damit erstmals in der zweiten Woche von Roland Garros. Der Sieg bedeutete zugleich ihren ersten Triumph über eine Top-20-Spielerin auf Sand, was die Bedeutung dieses Durchbruchs unterstreicht. Osaka, die in der Vergangenheit offen über ihre Schwierigkeiten auf diesem Belag gesprochen hatte, zeigte sich kämpferisch: „Sie ist eine unglaubliche Spielerin, und ich bin sicher, wir werden noch viel von ihr sehen.“ Ihr Lohn ist ein hochkarätiges Achtelfinalduell mit der topgesetzten Aryna Sabalenka, die ihrerseits Daria Kasatkina mit 6:0 und 7:5 bezwang und dabei einen Breakrückstand im zweiten Satz drehte.
Aus Pariser Sicht fügen sich diese Ergebnisse in eine Auftaktwoche voller Überraschungen. Die Hitze forderte ihren Tribut, und der rote Sand, scheinbar so vertraut, wurde manchem Star zum Verhängnis. Potapova, die als Nummer 28 der Setzliste antrat, hatte bereits in Linz als Finalistin und in Madrid als Halbfinalistin aufhorchen lassen. Ihr Sieg über Gauff ist daher weniger ein Zufallsprodukt als vielmehr der Lohn einer konstanten Entwicklung. Für Österreich und die gesamte deutschsprachige Tennisgemeinde ist dies ein verheißungsvolles Signal – eine neue, schlagkräftige Akteurin betritt die große Bühne.
Der Turnierverlauf verspricht nun zusätzliche Spannung. Mit Gauffs Abgang öffnet sich die obere Tableauhälfte, während das Duell zwischen Sabalenka und Osaka bereits als vorweggenommenes Endspiel gehandelt wird. Osakas neugewonnene Sandplatzstärke trifft auf die brachiale Power der Weltranglistenführenden – eine Konstellation, die den Pariser Platz sprengen könnte. Für den Augenblick aber steht Potapova im Rampenlicht, und ihr Coup gegen die Titelverteidigerin erinnert daran, dass Roland Garros stets für unvergessliche Geschichten gut ist.
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Titelverteidigerin Coco Gauff schied in der dritten Runde von Roland Garros nach einem knappen Dreisatz-Marathon gegen Anastasia Potapova überraschend aus. Naomi Osaka schrieb Geschichte, indem sie erstmals in Paris die zweite Woche erreichte und nun auf Aryna Sabalenka trifft. Die Berichterstattung verbindet sachliche Chronik mit einem feierlichen Unterton für Osakas Meilenstein.
Die Titelverteidigung von Coco Gauff endete in der dritten Runde gegen Anastasia Potapova, während in einer glühend heißen Auftaktwoche von Roland Garros weitere Favoritinnen stürzten. Naomi Osaka zog erstmals in die zweite Woche ein und trifft nun auf die topgesetzte Aryna Sabalenka. Die Berichterstattung bleibt ruhig, sachlich und distanziert.
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