
Trump kündigt neue Gespräche mit Iran für Montag an
Nach der Aussetzung geplanter Militärschläge will US-Präsident Donald Trump ab Montag mit dem Iran verhandeln; der Ölpreis fällt.
US-Präsident Donald Trump hat neue Verhandlungen mit dem Iran für Montagnachmittag angekündigt, nachdem er einen geplanten Großangriff auf die Islamische Republik am Wochenende ausgesetzt hatte. Die Gespräche sollten sich nach seinen Worten auf die vollständige Öffnung der Straße von Hormus und die Beendigung des iranischen Nuklearprogramms konzentrieren. Trump sagte an Bord der Air Force One, der Iran und andere Länder des Nahen Ostens hätten ihn gebeten, den Angriff auszusetzen, weil die Grundzüge einer Einigung abgesteckt seien.
Die israelische Regierung hatte Berichte über laufende Verhandlungen zuvor dementiert. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman forderte Trump in einem Telefonat auf, den Dialog zu priorisieren. Der Iran wies Trumps Darstellung zurück: Die halbamtliche Nachrichtenagentur Mehr zitierte Militärvertreter, die von einer „neuen Lüge“ sprachen. Der iranische Außenamtssprecher Esmail Baghaei erklärte, die Verhandlungen mit Oman über eine neue Route durch die Straße von Hormus stünden kurz vor dem Abschluss, was jedoch nicht die Wiedereröffnung der Wasserstraße bedeute.
Die Ankündigung ließ die Ölpreise fallen: Der Brent-Rohölpreis sank am Montag im asiatischen Handel um knapp fünf Prozent. Unabhängig davon meldete die britische Seesicherheitsbehörde UKMTO eine Explosion in der Nacht zum Montag in der Nähe eines Tankers im nördlichen Teil der Straße von Hormus, ohne die Ursache zu nennen.
Der Konflikt hatte am 28. Februar begonnen, als die USA und Israel überraschend Angriffe gegen den Iran starteten. Ein im April erzielter Waffenstillstand, der auch die Wiedereröffnung der Straße von Hormus vorsah, scheiterte im Juni. Seither haben beide Seiten die Angriffe wieder aufgenommen. Die Straße von Hormus, durch die vor dem Krieg rund 20 Prozent des weltweit gehandelten Erdöls und Flüssigergases transportiert wurden, ist weitgehend blockiert. Trump machte die Öffnung der Meerenge zur Bedingung für den Verzicht auf Militärschläge.
| Subsaharisch-afrikanische Presse | −0.40 | critical |
|---|---|---|
| Israelische Presse | +0.20 | neutral |
| Arabische Golfpresse | 0.00 | neutral |
Iran rejects Trump's account and calls it a lie.
The bloc amplifies Tehran's direct denial to discredit the US president's version of events, casting the pause as coercive rather than voluntary.
Omits that Saudi Arabia, the UAE, and Qatar also requested the pause, which lent credibility to Trump's claim.
Gulf mediators convince Trump to pause strikes as a deal nears.
The narrative emphasises the effectiveness of regional diplomacy and consensus among Israel, Saudi Arabia, and the US, legitimising the pause as a calculated strategic move.
Omits Iran's outright denial of having requested the pause, which would challenge the idea of a cooperative breakthrough.
Iran and Oman finalise a Hormuz navigation deal, independent of US threats.
By focusing on the bilateral Oman-Iran track, the bloc de-emphasises the US military posture and reframes the story as a technical maritime negotiation.
Omits the context of the US-Israeli threat of massive strikes that prompted the diplomatic window, as well as Iran's denial of having asked for a pause.
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