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Ausgabe von 20:00 CETSonntag, 2. August 2026
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Mittwoch, 29. April 2026

Trump verlängert Blockade gegen Iran: „Sie ersticken wie ein gemästetes Schwein“

Die Washingtoner Regierung hat sich auf eine langfristige Seeblockade der iranischen Häfen eingestellt. Präsident Donald Trump wies seine Berater an, die Blockade der Straße von Hormus auf Monate auszulegen, wie US-Medien übereinstimmend berichten. In einer ungewöhnlich drastischen Wortwahl verglich Trump die Wirkung des Wirtschaftskriegs mit militärischen Schlägen: „Die Blockade ist etwas effektiver als Bombardierungen. Sie ersticken wie ein gemästetes Schwein, und es wird noch schlimmer für sie.“ Zugleich wies er ein iranisches Angebot zurück, die Blockade zunächst zu beenden und über das Atomprogramm erst später zu verhandeln. Aus Teheraner Sicht handelt es sich um einen unannehmbaren Zwang; die Führung besteht darauf, dass die Wasserstraße sofort geöffnet wird, bevor Gespräche über nukleare Fragen beginnen können.

In Washington hat sich die Einschätzung durchgesetzt, dass ein Abzug aus dem Konflikt oder eine Wiederaufnahme der Bombardements risikoreicher wären als die Fortsetzung der Blockade. Trump selbst signalisierte in einem als KI-generiert erkennbaren Bild, das ihn mit einem Sturmgewehr vor Explosionen zeigt, eine härtere Haltung: „No more Mr. Nice Guy“. Die Blockade hat den Ölpreis weltweit in die Höhe getrieben. In Islamabad berichtete Premierminister Shehbaz Sharif, die wöchentliche Ölimportrechnung Pakistans sei von 300 auf 800 Millionen Dollar gestiegen – ein Anstieg um 167 Prozent.

Aus Brüsseler Perspektive wächst die Sorge vor einer dauerhaften Energiekrise. Die Europäische Kommission äußerte sich besorgt über die Folgen für die Versorgungssicherheit. Österreich, die Schweiz und Deutschland, die stark von Importen aus der Golfregion abhängen, sehen sich mit steigenden Preisen und möglichen Lieferengpässen konfrontiert. Zugleich mehren sich in Washington die Stimmen, die auf einen raschen diplomatischen Ausweg drängen, da die Blockade auch innenpolitisch zunehmend Kosten verursacht. Ob Trump tatsächlich bereit ist, seine Maximalposition aufzugeben, bleibt fraglich. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Blockade als Hebel für eine umfassende Atomvereinbarung taugt oder ob sie den Konflikt weiter zuspitzt.

Aktuell
Iran und Oman stehen vor Einigung über neue Schifffahrtsroute in der Straße von Hormus·Saudi-Arabiens Kronprinz drängt Trump zu Dialog – US-Angriffe auf Iran ausgesetzt·Dodgers verpflichten Tarik Skubal – mit unfreiwilliger Hilfe der Cubs·Infantinos gescheiterter Milliardenplan stürzt die Fifa in eine Führungskrise·BTS verweigern Grammy-Teilnahme: Ein Boykott gegen neue Asien-Kategorie·Ein Ausrutscher im Regen: Harry Styles’ Sturz in Mexiko-Stadt·Valentín Barco wechselt von Strasbourg zu Chelsea·Rosalía bittet in Buenos Aires unter Tränen um Verzeihung für WM-Video·Iran und Oman stehen vor Einigung über neue Schifffahrtsroute in der Straße von Hormus·Saudi-Arabiens Kronprinz drängt Trump zu Dialog – US-Angriffe auf Iran ausgesetzt·Dodgers verpflichten Tarik Skubal – mit unfreiwilliger Hilfe der Cubs·Infantinos gescheiterter Milliardenplan stürzt die Fifa in eine Führungskrise·BTS verweigern Grammy-Teilnahme: Ein Boykott gegen neue Asien-Kategorie·Ein Ausrutscher im Regen: Harry Styles’ Sturz in Mexiko-Stadt·Valentín Barco wechselt von Strasbourg zu Chelsea·Rosalía bittet in Buenos Aires unter Tränen um Verzeihung für WM-Video·
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Mittwoch, 29. April 2026

Trump verlängert Blockade gegen Iran: „Sie ersticken wie ein gemästetes Schwein“

Die Washingtoner Regierung hat sich auf eine langfristige Seeblockade der iranischen Häfen eingestellt. Präsident Donald Trump wies seine Berater an, die Blockade der Straße von Hormus auf Monate auszulegen, wie US-Medien übereinstimmend berichten. In einer ungewöhnlich drastischen Wortwahl verglich Trump die Wirkung des Wirtschaftskriegs mit militärischen Schlägen: „Die Blockade ist etwas effektiver als Bombardierungen. Sie ersticken wie ein gemästetes Schwein, und es wird noch schlimmer für sie.“ Zugleich wies er ein iranisches Angebot zurück, die Blockade zunächst zu beenden und über das Atomprogramm erst später zu verhandeln. Aus Teheraner Sicht handelt es sich um einen unannehmbaren Zwang; die Führung besteht darauf, dass die Wasserstraße sofort geöffnet wird, bevor Gespräche über nukleare Fragen beginnen können.

In Washington hat sich die Einschätzung durchgesetzt, dass ein Abzug aus dem Konflikt oder eine Wiederaufnahme der Bombardements risikoreicher wären als die Fortsetzung der Blockade. Trump selbst signalisierte in einem als KI-generiert erkennbaren Bild, das ihn mit einem Sturmgewehr vor Explosionen zeigt, eine härtere Haltung: „No more Mr. Nice Guy“. Die Blockade hat den Ölpreis weltweit in die Höhe getrieben. In Islamabad berichtete Premierminister Shehbaz Sharif, die wöchentliche Ölimportrechnung Pakistans sei von 300 auf 800 Millionen Dollar gestiegen – ein Anstieg um 167 Prozent.

Aus Brüsseler Perspektive wächst die Sorge vor einer dauerhaften Energiekrise. Die Europäische Kommission äußerte sich besorgt über die Folgen für die Versorgungssicherheit. Österreich, die Schweiz und Deutschland, die stark von Importen aus der Golfregion abhängen, sehen sich mit steigenden Preisen und möglichen Lieferengpässen konfrontiert. Zugleich mehren sich in Washington die Stimmen, die auf einen raschen diplomatischen Ausweg drängen, da die Blockade auch innenpolitisch zunehmend Kosten verursacht. Ob Trump tatsächlich bereit ist, seine Maximalposition aufzugeben, bleibt fraglich. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Blockade als Hebel für eine umfassende Atomvereinbarung taugt oder ob sie den Konflikt weiter zuspitzt.

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