
Demokraten überholen Republikaner in Wirtschaftskompetenz – Trump-Zustimmung sinkt
Erstmals seit fast einem Jahrzehnt sehen Wähler die Demokraten als besser geeignet für die Wirtschaft an, während Trumps Zustimmung auf 35 Prozent fällt.
Laut einer Reuters/Ipsos-Umfrage, die von Mittwoch bis Montag durchgeführt wurde, halten 37 Prozent der registrierten Wähler die Demokraten für wirtschaftspolitisch überlegen, während 36 Prozent die Republikaner bevorzugen. 27 Prozent waren unsicher oder nannten eine andere Partei. Damit liegt die Zustimmung zu Präsident Donald Trump bei 35 Prozent, ein Rückgang um zwei Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat und nur einen Punkt über dem Tiefststand seiner Amtszeit. Die Erhebung unter 4505 Erwachsenen hat eine Fehlermarge von zwei Prozentpunkten.
Die Republikaner hatten auf diesem Feld während des Großteils von Trumps erster Amtszeit (2017–2021), der gesamten Präsidentschaft Joe Bidens und bis in die zweite Amtszeit Trumps hinein geführt. Zuletzt lagen die Demokraten im Mai 2017 vorne, allerdings bei anderer Fragestellung ohne die Option „unsicher“. Der Vorsprung der Republikaner schmolz in den vergangenen Monaten kontinuierlich dahin, parallel zu steigenden Benzinpreisen infolge der gemeinsamen US-amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran im Februar und des seither schwelenden Krieges. Die Benzinpreise stiegen seit Kriegsbeginn um über 25 Prozent; der durchschnittliche Aufschlag beträgt mehr als einen Dollar pro Gallone.
Aus dem Weißen Haus hieß es, Trump habe die Angriffe befohlen, um das iranische Atomprogramm zu zerschlagen, die Fähigkeit Teherans zu Angriffen auf regionale Rivalen zu beschränken und einen politischen Wandel im Iran zu ermöglichen. Die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts haben jedoch die traditionelle republikanische Dominanz in Wirtschaftsfragen untergraben. In einer separaten AP-NORC-Umfrage billigen nur 32 Prozent der Amerikaner Trumps Wirtschaftspolitik – ein Rückgang von 40 Prozent zu Beginn seiner zweiten Amtszeit auf nun 32 Prozent. Trumps Einwanderungspolitik befürworten 39 Prozent, ebenfalls rückläufig. Trump selbst wies die Umfrageergebnisse zurück und schrieb auf Truth Social, seine „echten“ Umfragezahlen seien „die besten, die es je gab“.
Sollten die Kongresswahlen heute stattfinden, würden 42 Prozent der registrierten Wähler einen Demokraten unterstützen, 37 Prozent einen Republikaner; bei den Unabhängigen liegt die Differenz bei zwölf Prozentpunkten zugunsten der Demokraten. Die Republikaner verteidigen am 3. November schmale Mehrheiten in beiden Kammern. Die tatsächlichen Rennen sind komplexer: Von den 435 Sitzen im Repräsentantenhaus gelten nur etwa drei Dutzend als umkämpft, im Senat etwa acht Sitze. Beobachter in Washington rechnen mit einer schwierigen Wahl für die Republikaner, sofern sich die wirtschaftliche Stimmung nicht bis dahin verbessert.
| Indische & südasiatische Presse | −0.50 | critical |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.40 | aligned |
| Iranische & verwandte Presse | −0.60 | critical |
Trump dismisses the polls as fake and insists on his record on the economy and security.
The mechanism gives direct voice to Trump, allowing him to discredit adverse data through a counter-narrative that reverses responsibility.
The omission is the context of the poll details and the fact that the approval drop is tied to objective factors like the Iran war.
Democrats have a golden opportunity because the Iran war has weakened Trump on the economy and foreign policy.
The interview uses a selected aligned commentator to turn the current situation into a narrative of inevitable opportunity.
Possible Trump countermeasures or the resilience of his base are not mentioned.
The Iran war backfires on Trump, causing economic damage that helps Democrats and could lead to a Republican defeat.
The rhetoric leverages a principle of reverse causality: U.S. aggression produces internal boomerang effects.
Analysis of other economic factors, such as global inflation, that could reduce the specific impact of the war is omitted.
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