
Unregelmäßiger Schlafrhythmus erhöht Risiko für Depression und Demenz
Der Neurologe Conrado Estol warnt vor den gesundheitlichen Folgen wechselnder Schlafzeiten zwischen Werktagen und Wochenende.
Die argentinische Zeitung La Nación berichtet über eine Warnung des Neurologen Conrado Estol: Wer unter der Woche zu anderen Zeiten schläft als am Wochenende, setze sich einem erhöhten Depressionsrisiko aus. Estol stützt sich dabei auf eine Muskelbiopsiestudie an jungen Erwachsenen, die bei Schlafmangel einen signifikanten Anstieg aller Entzündungs- und Zellschädigungsmarker zeigte. Fast 40 Prozent der Bevölkerung schliefen weniger als nötig, so der Experte.
Estol nannte drei Säulen für erholsamen Schlaf: Regelmäßigkeit sei ebenso wichtig wie die Stundenzahl. Wer auch am Wochenende konstante Schlafenszeiten einhalte, senke das Sterberisiko – auch durch Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Qualität des Schlafs, gemessen als Anteil der tatsächlich geschlafenen Zeit im Bett, solle idealerweise über 85 Prozent liegen. Wer diesen Wert nicht erreiche, verdopple sein Demenzrisiko.
Nach Angaben des Neurologen haben nach dem 65. Lebensjahr 15 Prozent der Menschen Einschlafschwierigkeiten, 20 Prozent Probleme, durchzuschlafen, und 35 Prozent wachen zu früh auf. Ein einfacher Test könne auf ein chronisches Schlafdefizit hinweisen: Wer in weniger als fünf Minuten einschlafe, leide darunter; normal seien zehn bis fünfzehn Minuten bis zum Einschlafen.
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Die Forschung der Columbia University zeigt, dass Schlaf ein entscheidender Faktor für das Gewicht ist und Diät und Bewegung übertrifft.
Der Block verwendet eine maßgebliche wissenschaftliche Studie, um den Zusammenhang zwischen Schlaf und Gewicht zu verallgemeinern und als universelle Wahrheit darzustellen.
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Neurologe Conrado Estol warnt, dass die Änderung der Schlafzeiten das Depressionsrisiko erhöht und dass 40% der Bevölkerung schlecht schlafen.
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