
Hollywood-Regisseur Chuck Russell unerwartet mit 74 Jahren verstorben
Der für „Die Maske“ und „Nightmare 3“ bekannte Filmemacher wurde am 22. Juli leblos in seinem Haus in San Diego aufgefunden; die Todesursache ist noch ungeklärt.
Der amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Chuck Russell ist am Mittwoch, dem 22. Juli, im Alter von 74 Jahren in seinem Haus im kalifornischen San Diego gestorben. Wie seine Ehefrau Ania gegenüber dem Branchenblatt The Hollywood Reporter bestätigte, fand sie ihren Mann bewusstlos auf und alarmierte den Notruf. Eintreffende Rettungskräfte konnten ihn nicht mehr reanimieren. Die genaue Todesursache wurde von den Behörden bislang nicht bekannt gegeben; Familienangehörige sind nach Kalifornien gereist, um die Umstände zu klären.
Russell, geboren am 9. Mai 1952 in Park Ridge, Illinois, begann seine Laufbahn in den frühen 1980er Jahren als Produktionsassistent und Regieassistent bei Independent-Filmen. Sein Regiedebüt gab er 1987 mit dem Horrorfilm „A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors“, der die Freddy-Krueger-Reihe wiederbelebte. Es folgten das Remake von „The Blob“ (1988) und 1994 der Welterfolg „Die Maske“ mit Jim Carrey und Cameron Diaz, der weltweit über 350 Millionen Dollar einspielte und für einen Oscar in der Kategorie visuelle Effekte nominiert wurde.
In den folgenden Jahren inszenierte Russell Actionfilme wie „Eraser“ (1996) mit Arnold Schwarzenegger und „The Scorpion King“ (2002), der Dwayne „The Rock“ Johnson seine erste Hauptrolle verschaffte. Sein letztes Werk, der Horrorfilm „Witchboard“, erschien 2024. Jim Carrey würdigte den Verstorbenen in einer Stellungnahme gegenüber People als Schöpfer einer „überschwänglichen, kindlichen Atmosphäre des Staunens und der Kameradschaft“ am Set und nannte „Die Maske“ eines der Juwelen seines kreativen Lebens.
Russell hinterlässt seine Ehefrau Ania, mit der er 19 Jahre verheiratet war, sowie die drei Kinder Logan, Riley und Carlyn. Die Nachricht von seinem Tod wurde am 24. Juli durch das Portal TMZ und seinen Anwalt gegenüber Variety öffentlich. Die Filmbranche verliert einen Regisseur, der mit visuell einfallsreichen Genrefilmen mehrere Hollywood-Karrieren prägte.
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