
Wetterlage am 24. April: Mexiko unter Hochdruck, Venezuela mit örtlichen Schauern
Ein stabiles Hochdruckgebiet bestimmt an diesem Freitag die Wetterlage über weiten Teilen Mexikos. Von der Pazifikküste bis zur Karibik bleiben die meisten Regionen niederschlagsfrei, während die Temperaturen regional auf bis zu 37 Grad Celsius klettern. Aus mexikanischer Sicht ist diese Konstellation typisch für die Endphase der Trockenzeit, die im Norden des Landes bereits extreme Werte hervorbringt. In Mérida auf der Halbinsel Yucatán erreicht das Quecksilber 37 Grad, bei einer hohen Luftfeuchtigkeit von 79 Prozent. Die Ballungsräume Guadalajara, Zapopan und Tlaquepaque verzeichnen mit rund 33 Grad ebenfalls intensives Spätsommerwetter – der Himmel bleibt den Vorhersagen zufolge den ganzen Tag über wolkenlos. Selbst an der sonst windanfälligen Südspitze von Cabo San Lucas weht der Nordwestwind mit moderaten 24 Kilometern pro Stunde, doch es bleiben sämtliche Niederschläge aus. Andere Küstenorte wie Acapulco oder Puerto Vallarta zeigen sich mit Höchstwerten um 30 Grad ebenfalls von ihrer sonnigen Seite; lediglich der hohe Feuchtegehalt der Luft sorgt für ein schwüles Empfinden.
Ein gänzlich anderes Bild bietet sich demgegenüber in Venezuela. Beobachter in Caracas registrieren eine gemischte Witterung: Während die Hauptstadt selbst am Morgen noch trocken bleibt, werden für den Nachmittag vereinzelte Regenschauer erwartet. In Ciudad Bolívar und Ciudad Guayana – beide im südöstlichen Binnenland gelegen – sind bereits am Morgen leichte Niederschläge von etwa einem Millimeter gemeldet worden. Ähnlich verhält es sich im Großraum Maracay und in Valencia, wo die feuchten Luftmassen aus dem Nordosten für kurze Schauer sorgen. Diese örtlichen Regenfälle deuten nach Einschätzung von Meteorologen auf den allmählichen Beginn der Regenzeit hin, die in Venezuela gewöhnlich im Mai ihren Höhepunkt erreicht. An der Küste von Isla Margarita bleibt es hingegen noch trocken, bei immerhin 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent.
In der südlichen Hemisphäre, wo der Herbst bereits Einzug gehalten hat, präsentiert sich das Wetter insgesamt ruhiger. In Tucumán, Argentinien, sorgt eine stabile Wetterlage für einen überwiegend bewölkten, aber niederschlagsfreien Freitag bei milden 23 Grad. Das argentinische Wetterdienst SMN betont die geringe Regenwahrscheinlichkeit; die Jahreszeit bringe nun spürbar kühlere Nächte mit Tiefstwerten um 13 Grad. Auch in Punta Lara südlich von Buenos Aires bleibt es trocken, mit einer Höchsttemperatur von lediglich 20 Grad. Uruguay verzeichnet ähnliche Bedingungen: In Tacuarembó liegen die Werte bei 23 Grad im Maximum, der Himmel ist weitgehend bedeckt, aber es fällt kein Regen. Die Übergangsphase vom feuchten Sommer zum trockeneren Herbst verläuft in der La-Plata-Region damit weitgehend unauffällig.
Vorausschauend betrachtet zeichnen sich in beiden Hemisphären die saisonalen Muster ab. Für Mexiko und die Karibik bedeutet die anhaltende Trockenheit nicht nur hohe Temperaturen, sondern auch eine erhöhte Waldbrandgefahr, die in den kommenden Wochen noch zunehmen dürfte. Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die derzeit die mexikanischen Küsten besuchen, sollten sich auf intensive Sonneneinstrahlung einstellen. In Venezuela hingegen könnte die langsame Intensivierung der Regenfälle in den nächsten Tagen zu lokalen Überschwemmungen führen – ein Risiko, das die Behörden im Auge behalten. Der Wetterwechsel vollzieht sich in beiden Fällen ohne abrupte Extreme, doch die Kontraste zwischen den Regionen unterstreichen die Vielfalt der lateinamerikanischen Klimazonen im April.
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