
Zwischen Rekordstart und Missbrauchsvorwürfen: Der Streit um das Erbe des King of Pop
Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse entfaltet eine fast gespenstische Symbolkraft: Während das Biopic «Michael» des Regisseurs Antoine Fuqua an seinem ersten Wochenende in den nordamerikanischen Kinos zwischen 85 und 100 Millionen Dollar einspielt und damit zur zweitgrössten Premiere des Kinojahres 2026 aufsteigt, reichen vier Geschwister aus New Jersey vor einem Bundesgericht in Los Angeles Klage wegen jahrelangen sexuellen Missbrauchs gegen den Nachlass des Sängers ein. Die Cascio-Geschwister, die ihre Vorwürfe in einem ausführlichen Interview mit der «New York Times» öffentlich machten, beschuldigen nicht nur den 2009 verstorbenen Popstar selbst, sondern werfen den Testamentsvollstreckern John Branca und John McClain vor, ihre Ansprüche systematisch verschleiert zu haben.
Es ist die jüngste Wendung in einem jahrzehntealten Konflikt, der die Frage aufwirft, ob sich künstlerisches Genie und mutmassliche moralische Schuld überhaupt voneinander trennen lassen – und ob eine Gesellschaft willens ist, diese Trennung vorzunehmen.
Erweitere deinen Horizont
Massenansturm auf Ceuta: Zehntausende Migranten überwinden Grenze – Italien setzt Schengen aus
2 Sprachen · 112 Quellen
Aus Economy & MarketsMexikos Wirtschaft wächst im zweiten Quartal so stark wie seit über fünf Jahren nicht mehr
1 Sprache · 18 Quellen
Aus TechnologyChery Q erhält auf der GIIAS 2026 über 6.000 Vorbestellungen
1 Sprache · 15 Quellen