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Ausgabe von 16:00 CETDonnerstag, 6. August 2026
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Samstag, 25. April 2026

Argentinische Dominanz in der Caja Mágica: Cerúndolo und Etcheverry ziehen souverän in die dritte Runde ein

Der Samstag im Masters 1000 von Madrid stand ganz im Zeichen argentinischer Erfolge. Francisco Cerúndolo, die Nummer zwanzig der Welt, deklassierte den Deutschen Yannick Hanfmann in einer Stunde und vierzig Minuten mit 6:1 und 7:5 und untermauerte damit seinen Anspruch, den Coup des Vorjahres zu wiederholen. Der Auftritt in der Caja Mágica geriet zu einer Demonstration jener Mischung aus Sandplatzgespür und taktischer Reife, die den 25-Jährigen zu einem der konstantesten Spieler dieser Saison macht. Aus Berliner Sicht war die Niederlage Hanfmanns das Ende einer kurzen deutschen Hoffnung auf einen tiefen Lauf – dem leistungsstarken Aufschlag des Argentiniers hatte der Wahl-Hamburger zu keinem Zeitpunkt ein Rezept entgegenzusetzen.

Die Brisanz der dritten Runde speist sich aus einer ganz besonderen Konstellation. Cerúndolo trifft auf Luciano Darderi, jenen italo-argentinischen Akteur, der in Villa Gesell geboren wurde und seit seinem zwölften Lebensjahr für Italien antritt. Darderi, aktuell auf Rang 22, hatte zuvor Juan Manuel Cerúndolo – den jüngeren Bruder Franciscos – klar mit 6:1 und 6:3 bezwungen. In Buenos Aires erinnert man sich noch lebhaft an das Finale des Argentina Open im Februar, als Cerúndolo und Darderi einander gegenüberstanden; der Sieg ging damals an den Älteren der beiden. Nun wiederholt sich dieses Duell auf europäischem Boden, und Beobachter in Rom verweisen nicht ohne Stolz auf die italienische Note, während in der argentinischen Hauptstadt die Frage mitschwingt, ob Darderi längst mehr Italiener als Landsmann ist.

Parallel dazu setzte Tomás Etcheverry aus La Plata ein weiteres Ausrufezeichen. Der 25-Jährige, die Nummer 25 der Weltrangliste, ließ dem Österreicher Sebastian Ofner mit einem ungefährdeten 6:4, 6:4 keine Chance. Etcheverry, der in dieser Saison bereits 19 Siege bei nur neun Niederlagen verbuchte, präsentierte sich mit fehlerfreiem Spiel und unangreifbarem Service – er gestattete Ofner keine einzige Breakchance. Aus Wiener Perspektive ist das frühe Aus Ofners ein Rückschlag; der Steirer hatte sich nach einem soliden Frühjahr mehr erhofft. Für Etcheverry aber ist es der erstmalige Einzug in die dritte Runde der Mutua Madrid Open, und das Teilnehmerfeld bietet ihm nun eine verheißungsvolle Perspektive.

Dort wartet mit Dino Prižmić der jüngste Schock des Turniers. Der kroatische Teenager, der sich durch die Qualifikation kämpfte, eliminierte den favorisierten Amerikaner Ben Shelton und sorgte damit für jene Überraschung, die den Reiz eines Masters-Events ausmacht. In Zagreb frohlockt man über den kommenden Mann, während die Madrider Organisatoren den Lauf des 18-Jährigen als besten Beweis für die unberechenbare Magie ihres Turniers anpreisen.

Für die verbliebenen deutschsprachigen Akteure ist der Wettbewerb damit um eine Facette ärmer. Österreichs und Deutschlands Hoffnungen ruhen nun auf anderen Schultern, doch die argentinische Armada – ergänzt um einen Wahlitaliener – gibt den Takt vor. Sollten Cerúndolo und Etcheverry ihre Form konservieren, könnten sie in der zweiten Turnierwoche die etablierte Sandplatzelite um Alcaraz und Djokovic herausfordern. Der Weg zum Titel führt in diesem Jahr mehr denn je durch die südamerikanische Fraktion – ein Umstand, der den staubigen Böden der Caja Mágica noch für einige Überraschungen gut sein könnte.

Aktuell
Israel erhebt Anklage gegen Siedler wegen Tötung eines Palästinensers·Argentinien erklärt 15. Juli zum Tag der Nationalmannschaften – Erinnerung an späten Halbfinal-Coup gegen England·Die Katze im Wandel: Was die Forschung über Domestikation und Wohlbefinden weiß·Apollo übernimmt EasyJet für 5,7 Milliarden Pfund nach Bietergefecht·Betrug mit Ferienwohnungen an der Adria: Über 120 Familien betroffen·X-Produktchef Nikita Bier tritt zurück – Musk dankt für Beitrag·Stromausfall in britischem Kommunikationszentrum legt Bahnverkehr in Greater Manchester, Midlands und Nordwestengland lahm·Huthi-Angriffe auf Regierungslager: Mindestens 30 Tote in Marib und Hadramaut·Israel erhebt Anklage gegen Siedler wegen Tötung eines Palästinensers·Argentinien erklärt 15. Juli zum Tag der Nationalmannschaften – Erinnerung an späten Halbfinal-Coup gegen England·Die Katze im Wandel: Was die Forschung über Domestikation und Wohlbefinden weiß·Apollo übernimmt EasyJet für 5,7 Milliarden Pfund nach Bietergefecht·Betrug mit Ferienwohnungen an der Adria: Über 120 Familien betroffen·X-Produktchef Nikita Bier tritt zurück – Musk dankt für Beitrag·Stromausfall in britischem Kommunikationszentrum legt Bahnverkehr in Greater Manchester, Midlands und Nordwestengland lahm·Huthi-Angriffe auf Regierungslager: Mindestens 30 Tote in Marib und Hadramaut·
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Samstag, 25. April 2026

Argentinische Dominanz in der Caja Mágica: Cerúndolo und Etcheverry ziehen souverän in die dritte Runde ein

Der Samstag im Masters 1000 von Madrid stand ganz im Zeichen argentinischer Erfolge. Francisco Cerúndolo, die Nummer zwanzig der Welt, deklassierte den Deutschen Yannick Hanfmann in einer Stunde und vierzig Minuten mit 6:1 und 7:5 und untermauerte damit seinen Anspruch, den Coup des Vorjahres zu wiederholen. Der Auftritt in der Caja Mágica geriet zu einer Demonstration jener Mischung aus Sandplatzgespür und taktischer Reife, die den 25-Jährigen zu einem der konstantesten Spieler dieser Saison macht. Aus Berliner Sicht war die Niederlage Hanfmanns das Ende einer kurzen deutschen Hoffnung auf einen tiefen Lauf – dem leistungsstarken Aufschlag des Argentiniers hatte der Wahl-Hamburger zu keinem Zeitpunkt ein Rezept entgegenzusetzen.

Die Brisanz der dritten Runde speist sich aus einer ganz besonderen Konstellation. Cerúndolo trifft auf Luciano Darderi, jenen italo-argentinischen Akteur, der in Villa Gesell geboren wurde und seit seinem zwölften Lebensjahr für Italien antritt. Darderi, aktuell auf Rang 22, hatte zuvor Juan Manuel Cerúndolo – den jüngeren Bruder Franciscos – klar mit 6:1 und 6:3 bezwungen. In Buenos Aires erinnert man sich noch lebhaft an das Finale des Argentina Open im Februar, als Cerúndolo und Darderi einander gegenüberstanden; der Sieg ging damals an den Älteren der beiden. Nun wiederholt sich dieses Duell auf europäischem Boden, und Beobachter in Rom verweisen nicht ohne Stolz auf die italienische Note, während in der argentinischen Hauptstadt die Frage mitschwingt, ob Darderi längst mehr Italiener als Landsmann ist.

Parallel dazu setzte Tomás Etcheverry aus La Plata ein weiteres Ausrufezeichen. Der 25-Jährige, die Nummer 25 der Weltrangliste, ließ dem Österreicher Sebastian Ofner mit einem ungefährdeten 6:4, 6:4 keine Chance. Etcheverry, der in dieser Saison bereits 19 Siege bei nur neun Niederlagen verbuchte, präsentierte sich mit fehlerfreiem Spiel und unangreifbarem Service – er gestattete Ofner keine einzige Breakchance. Aus Wiener Perspektive ist das frühe Aus Ofners ein Rückschlag; der Steirer hatte sich nach einem soliden Frühjahr mehr erhofft. Für Etcheverry aber ist es der erstmalige Einzug in die dritte Runde der Mutua Madrid Open, und das Teilnehmerfeld bietet ihm nun eine verheißungsvolle Perspektive.

Dort wartet mit Dino Prižmić der jüngste Schock des Turniers. Der kroatische Teenager, der sich durch die Qualifikation kämpfte, eliminierte den favorisierten Amerikaner Ben Shelton und sorgte damit für jene Überraschung, die den Reiz eines Masters-Events ausmacht. In Zagreb frohlockt man über den kommenden Mann, während die Madrider Organisatoren den Lauf des 18-Jährigen als besten Beweis für die unberechenbare Magie ihres Turniers anpreisen.

Für die verbliebenen deutschsprachigen Akteure ist der Wettbewerb damit um eine Facette ärmer. Österreichs und Deutschlands Hoffnungen ruhen nun auf anderen Schultern, doch die argentinische Armada – ergänzt um einen Wahlitaliener – gibt den Takt vor. Sollten Cerúndolo und Etcheverry ihre Form konservieren, könnten sie in der zweiten Turnierwoche die etablierte Sandplatzelite um Alcaraz und Djokovic herausfordern. Der Weg zum Titel führt in diesem Jahr mehr denn je durch die südamerikanische Fraktion – ein Umstand, der den staubigen Böden der Caja Mágica noch für einige Überraschungen gut sein könnte.

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