
Asiatische Börsen im Aufwind – Technologiewerte treiben Erholung, afrikanische Plätze uneinheitlich
Am 23. Juli 2026 verzeichneten die Aktienmärkte in Asien deutliche Gewinne, angeführt von Südkoreas Kospi, während die nigerianische Börse zulegte und die marokkanische nachgab.
Die internationalen Aktienmärkte zeigten am Donnerstag, dem 23. Juli 2026, ein heterogenes Bild. Während die asiatischen Handelsplätze mehrheitlich von einer Erholung der Technologiewerte profitierten, entwickelten sich die afrikanischen Börsen uneinheitlich. In Nigeria schloss der NGX All-Share Index 0,98 Prozent fester bei 247.831,40 Punkten, was einem Marktkapitalisierungsgewinn von rund 1,58 Billionen Naira entsprach. Die marokkanische Börse in Casablanca hingegen beendete den Handel mit einem Minus des Leitindex MASI von 0,29 Prozent auf 17.667,10 Punkte.
Aus asiatischer Perspektive war die südkoreanische Börse der Tagesgewinner. Der Kospi-Index in Seoul stieg um 4,40 Prozent auf 7.096,89 Punkte. Laut dem brasilianischen Medium Valor Econômico und CNN Brasil war diese Entwicklung auf eine erneute Nachfrage nach Halbleiterwerten zurückzuführen, die von der Erwartung steigender Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) getragen wurde. So legten die Aktien von Samsung um 3,7 Prozent und SK Hynix um 4,9 Prozent zu. In Japan kletterte der Nikkei 225 um 0,46 Prozent auf 66.422,60 Punkte, wobei SoftBank mit einem Plus von 3,8 Prozent hervorstach. Der Hang Seng in Hongkong gewann 1,28 Prozent auf 25.210,91 Punkte, während der Shanghai Composite Index moderat um 0,25 Prozent auf 3.876,78 Punkte zulegte.
Die nigerianische Börse erlebte eine kräftige Erholung, die nach Angaben der Nigerian Tribune vor allem durch erneutes Kaufinteresse an Schwergewichten des Bankensektors getrieben wurde. Der Bankenindex stieg um 3,92 Prozent, wobei First HoldCo, Access Holdings und Zenith Bank deutliche Kursgewinne verzeichneten. In Casablanca hingegen gab der MASI nach, wobei Medias24 zufolge Attijariwafa bank die umsatzstärkste Aktie war, während der Index seit Jahresbeginn ein Minus von 6,26 Prozent aufweist. Die malaysische Bursa Malaysia beendete eine dreitägige Verlustserie mit einem leichten Anstieg des FBM KLCI um 3,22 Punkte auf 1.714,59 Punkte. Laut Free Malaysia Today wurde dies durch Käufe in Öl- und Gas- sowie Versorgerwerten gestützt, die Schwächen in ausgewählten Large Caps ausglichen.
Die positive Stimmung in Asien setzte sich trotz eines anhaltenden Anstiegs der Rohölpreise durch. CNN Brasil berichtete, dass Brent-Öl in der fünften Sitzung in Folge zulegte und auf etwa 98 US-Dollar pro Barrel stieg, was auf die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran zurückgeführt wurde. Aus Kuala Lumpur wurde die Erwartung geäußert, dass geopolitische Entwicklungen in Westasien und deren Auswirkungen auf die Ölpreise die kurzfristige Marktstimmung prägen würden. Für die kommenden Tage rechneten Analysten in Nigeria mit einer Fortsetzung der positiven Dynamik, warnten jedoch vor Gewinnmitnahmen nach der starken Jahresrally. Die weitere Entwicklung bleibt damit an die Rohstoffpreise und die geopolitische Lage gekoppelt.
| Subsaharisch-afrikanische Presse | −0.40 | critical |
|---|---|---|
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | −0.20 | neutral |
| Südostasiatische Presse | +0.30 | aligned |
The Nigerian stock market rise is portrayed as disconnected from the country's reality of corruption and insecurity. Financial gains do not reach the population, which suffers from poor governance.
The Moroccan stock market fall is attributed to external pressures, such as US tariff threats, while national resilience is emphasized. The weakness is an external attack, not an internal shortcoming.
Asia benefits from AI, but geopolitical volatility and rising subsidies threaten fiscal stability. Growth is real but must be managed cautiously.
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