
Die tödliche Jagd im Pazifik: Washington setzt umstrittene Kampagne gegen Drogenboote fort
Das Video, das das Südkommando der Vereinigten Staaten am Freitagabend verbreitete, zeigt eine kleine Wasserfläche, dann einen grellen Feuerball, Rauch und Trümmer. Zwei Menschen starben bei diesem neuerlichen kinetischen Schlag gegen ein mutmaßliches Rauschgiftboot im östlichen Pazifik, wie das Pentagon bestätigte. Es ist der jüngste Akt einer unter der Trump-Regierung im September begonnenen Offensive, die mit militärischer Härte und ohne richterlichen Beschluss Schiffe versenkt, die entlang bekannter Schmuggelrouten unterwegs sein sollen.
Die Zahl der bei dieser Kampagne getöteten Menschen ist damit auf mindestens 183 gestiegen – ein Saldo, der in der Karibik und im Pazifik gleichermaßen anfällt und in Washington dennoch als Erfolg im Kampf gegen den Drogenhandel verbucht wird.
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