
Vincent Pastore, Darsteller des ‚Big Pussy‘, mit 80 Jahren gestorben
Der Schauspieler, der als Salvatore ‚Big Pussy‘ Bonpensiero in ‚Die Sopranos‘ berühmt wurde, ist tot. Ein Nachbar fand ihn in seiner Wohnung in der Bronx.
Drei Tage lang hatte niemand etwas von Vincent Pastore gehört. Ein Nachbar und lebenslanger Freund namens Stephen Villano machte sich Sorgen, fuhr zu Pastores Haus in der Bronx und fand den Schauspieler am Samstagnachmittag leblos auf. Die Polizei von New York leitete Ermittlungen ein; eine Todesursache wurde zunächst nicht genannt. Für die Feuerwehr war gegen 14.30 Uhr ein bewusstloser Mann gemeldet worden, doch als die Rettungskräfte eintrafen, war Pastore bereits tot, berichtete das US-Klatschportal TMZ.
Pastore wurde 80 Jahre alt. Geboren am 14. Juli 1946 im selben New Yorker Stadtteil, diente er während des Vietnamkriegs in der Marine und studierte später Schauspiel an der Pace University. Seinen ersten Filmauftritt hatte er erst mit 42 Jahren in dem Horrorfilm „Black Roses“ von 1988. Den Durchbruch verdankte er dem Schauspieler Kevin Dillon, der ihn in einem Laientheaterstück entdeckte. Doch die Rolle, die ihn unsterblich machte, kam 1999: Salvatore „Big Pussy“ Bonpensiero, der beste Freund und Vertraute von Mafiaboss Tony Soprano in der HBO-Serie „Die Sopranos“. Über 30 Episoden spielte Pastore den Gangster, der zum FBI-Informanten wird – eine Handlung, die in der zweiten Staffel mit seiner Erschießung auf einem Boot endete und als eine der denkwürdigsten Szenen der Serie gilt.
Pastore hatte sich auf Rollen als italoamerikanischer Verbrecher spezialisiert, lange bevor er zur Kultfigur wurde. Er trat in Martin Scorseses „Goodfellas“ (1990), Brian De Palmas „Carlito’s Way“ (1993) sowie in „Gotti“ und „The Jerky Boys: The Movie“ auf. Neben seinen Auftritten in Serien wie „Law & Order“, „Everybody Hates Chris“ und zuletzt „Yellowjackets“ war er auch in Realityformaten zu sehen: „Dancing with the Stars“, „Celebrity Fit Club“ und „Celebrity Apprentice“ mit Donald Trump. In letzterem sorgte er für eine Anekdote, als er einen Streit mit Piers Morgan vortäuschte, um an Informationen zu gelangen – eine List, die viele an seinen Sopranos-Charakter erinnerte.
Sein langjähriger Manager Robert Attermann, der Pastore mehr als dreißig Jahre vertreten hatte, würdigte ihn als einen der freundlichsten und großzügigsten Menschen, die er je gekannt habe. „Für die Welt wird er immer der unvergessliche ‚Big Pussy‘ sein, aber für diejenigen von uns, die ihn kannten, war er so viel mehr“, sagte Attermann. Auch Bob McGowan, der Pastore seit der Zeit der Sopranos betreute, nannte ihn einen treuen Klienten, der immer für wohltätige Zwecke spendete und jedem half. „So etwas ist in meiner Branche selten“, sagte McGowan. Pastore hinterlässt eine Tochter namens Renee. Sein Tod bleibt vorerst rätselhaft – die Ermittlungen laufen.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | +0.20 | neutral |
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| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.10 | neutral |
| Chinesische Presse | 0.00 | neutral |
The manager and friends remember Pastore as a generous person, far beyond his mobster role. Anglo-Saxon outlets give voice to his loved ones to highlight the actor's humanity.
They quote the manager contrasting the famous character with the real person, creating an intimate and positive portrait.
It omits that the body was found by a neighbor after three days of absence, a detail present in the Latin American and European blocs.
The neighbor and authorities are presented as key figures in the discovery; the lack of news and the open investigation are emphasized.
By building a 'mystery' narrative with details on timing (three days) and the neighbor's intervention, attention is kept on the still-open case.
It omits the manager's statement emphasizing Pastore's generous personality, present in the Atlantic bloc.
It asserts with authority that the death was from natural causes, citing the police, and frames the actor's biography in a detached, comprehensive manner.
By presenting 'natural causes' as a confirmed fact, it closes any speculation, and adds biographical data (Vietnam, studies) to normalize the news.
It does not mention the neighbor's role or the three-day absence, details present in the Latin American bloc.
It reports the bare fact, almost like an agency release, without any emotional or investigative coloring.
The brevity and lack of personal commentary convey absolute neutrality, typical of state-aligned press that avoids subjective interpretation.
It completely omits the manager's and neighbor's testimonies, as well as details about the circumstances of the discovery.
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