
Schwere Überschwemmungen in China fordern 22 Todesopfer – auch Hongkong betroffen
Ununterbrochener Regen hat in mehreren chinesischen Provinzen zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Mindestens 22 Menschen starben, zahlreiche werden vermisst. Auch Hongkong meldet Überflutungen.
Die Zahl der Todesopfer durch die verheerenden Regenfälle in China ist auf 22 gestiegen, wie Behörden am Mittwoch mitteilten. In der zentralen Provinz Hunan kamen fünf Menschen ums Leben, elf weitere gelten als vermisst. Besonders schwer traf es die südliche Region Guangxi, wo zehn Tote zu beklagen sind. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete von rekordverdächtigen Niederschlägen, die zu Stromausfällen, Schulschließungen und der Evakuierung von Zehntausenden geführt haben.
Auch in der Sonderverwaltungszone Hongkong blieb die Lage nicht ruhig. Die nördlichen New Territories wurden von heftigen Regenfällen heimgesucht. Laut dem Hongkonger Observatorium fielen in Ta Kwu Ling innerhalb einer Stunde mehr als 70 Millimeter Regen – die orangene Warnstufe wurde ausgelöst. Ein Minibus blieb in Sheung Shui in einem halben Meter hohen Wasser stehen. Die Behörden riefen die Bevölkerung zu erhöhter Vorsicht auf.
Die chinesische Zentralregierung stellte umgerechnet rund 22 Millionen Dollar für die Katastrophenhilfe bereit. In den betroffenen Provinzen Jiangxi, Anhui, Hubei und Guizhou sowie in den Autonomen Regionen Guangxi und Hainan herrscht weiterhin erhöhte Alarmbereitschaft. Die Wetterbehörde warnt vor anhaltenden Regenfällen und möglichen Erdrutschen. Zusätzlich erschütterten zwei Erdbeben die Region, die jedoch keine größeren Schäden verursacht haben sollen.
Die jüngsten Unwetter sind Teil eines Musters extremer Wetterereignisse, die in China während der Sommermonate zunehmen. Während einige Gebiete unter sintflutartigen Regenfällen leiden, kämpfen andere mit extremer Hitze und Dürre. Die Regierung in Peking hat ihre Anstrengungen zur Katastrophenvorsorge verstärkt, doch die Häufung derartiger Ereignisse gibt Anlass zur Sorge. Klimaforscher warnen, dass der Klimawandel die Intensität und Häufigkeit solcher Niederschlagsereignisse weiter erhöhen könnte. Auch aus deutscher Perspektive ist die Entwicklung bedeutsam, da deutsche Unternehmen und Touristen in den betroffenen Regionen präsent sind.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | +0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Chinesische Presse | 0.00 | neutral |
| Russische & GUS-Presse | −0.10 | neutral |
| Lateinamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
The earthquake is reported with factual details, including the rescue of a 91-year-old man from the rubble, which provides a positive angle amidst the tragedy. The response efforts and evacuations are highlighted, but the overall tone remains balanced.
The coverage focuses on the tremors felt in Hong Kong, with the observatory receiving reports. The impact on mainland China is mentioned briefly, but the narrative centers on the local experience in Hong Kong.
The earthquake is reported with minimal information, noting the magnitude and stating that no details on destruction or casualties are available. This downplays the severity, possibly to avoid alarming narratives.
The earthquake is portrayed with dramatic language, emphasizing destruction, panic, and the collapse of buildings. The coverage uses vivid descriptions of the aftermath, creating a sense of urgency and alarm.
Erweitere deinen Horizont
Washington entzieht brasilianischer Botschafterin das Visum
3 Sprachen · 43 Quellen
Aus Economy & MarketsÖlkonzerne melden sprudelnde Gewinne im zweiten Quartal – Trump rügt „zu viel Geld“
2 Sprachen · 21 Quellen
Aus TechnologySpaceX-Raketenstufe schlägt unkontrolliert auf dem Mond ein
5 Sprachen · 29 Quellen