
Eurojackpot bleibt ungeknackt: Weltweite Lotterie-Ziehungen am 28. und 29. April 2026
Die Hoffnung auf den 45-Millionen-Euro-Jackpot beim Eurojackpot vom Dienstag hat sich für die Teilnehmer in ganz Europa nicht erfüllt. Wie aus dem finnischen Ziehungssaal in Helsinki gemeldet wurde, gelang es keinem Spieler, alle sieben Gewinnzahlen richtig zu tippen. Der Jackpot steigt damit auf die nächste Ziehung am Freitag an – ein vertrautes Szenario für ein Spiel, das seit Jahren regelmäßig Millionärsträume nährt, aber ebenso oft die Erwartungen enttäuscht. Für österreichische und deutsche Lottospieler bleibt die Chance damit bestehen, beim nächsten Durchgang einen der höchsten Gewinne des Kontinents zu erzielen.
Während in Europa die Spannung anhält, verzeichnete Südamerika am selben Tag gleich mehrere spektakuläre Treffer. In Argentinien, wo die staatlichen Lotterien eine fast kultische Anhängerschaft haben, fiel der Quini-6-Sonderzug 3369 einen der höchsten Einzelgewinne der jüngeren Geschichte: Ein Spieler aus der Provinz Buenos Aires gewann in der Kategorie „La Segunda“ knapp 965 Millionen Pesos. Das entspricht selbst nach Abzug der hohen Inflation einer Summe, die ein Leben im Lande grundlegend verändern kann. Parallel dazu wurden in den täglichen Quiniela-Ziehungen – dem populärsten Glücksspiel des Landes – zahlreiche kleine Gewinne ausgeschüttet. Allein in der Hauptstadt und der Provinz Buenos Aires fanden an diesem Mittwoch vier Ziehungen statt, deren Kopfzahlen wie die 48 („der tote, der spricht“) oder die 40 („der Priester“) in den traditionellen Traumdeutungen ihre eigenen Geschichten erzählen.
In Mexiko, wo das Lottospiel unter der Aufsicht der Lotería Nacional steht, wurden zeitgleich die Ergebnisse des Chispazo und des Tris veröffentlicht. Beide Spiele locken mit festen Quoten, die Freude über einen Gewinn währt jedoch nur sechzig Tage: Die Prämien verfallen nach Ablauf dieser Frist zugunsten der Staatskasse für die öffentliche Wohlfahrt. In Italien lieferte der Million Day am Mittwoch um 13 Uhr die Zahlen 8, 20, 24, 30 und 31, ohne dass der Millionengewinn geknackt worden wäre – auch hier bleibt der Höchstpreis für die Abendziehung vakant.
Ein ganz anderes Bild bot sich am Golf: Die UAE Lottery zog in Dubai ihren Lucky Day mit einem Jackpot von 30 Millionen Dirham. Auch hier blieb der Hauptgewinn unangetastet, doch drei Teilnehmer sicherten sich je 50.000 Dirham über die Lucky Chance ID, und ein Spieler gewann den zweiten Preis von fünf Millionen Dirham. Aus Perspektive der Emirate zeigt dies, wie der wachsende Glücksspielmarkt in der Region zunehmend internationale Beachtung findet, auch wenn der ganz große Coup noch ausbleibt. Die Gewinnzahlen in der Days-Sektion – 1, 11, 19, 21, 22, 31 und der Monat 12 – laden zur nächsten Runde ein.
Blickt man voraus, so zeichnet sich ein globaler Trend ab: Die Jackpots wachsen, aber die Trefferquote bleibt niedrig. Für die staatlichen Lotteriegesellschaften ist das ein willkommenes Kalkül, denn jeder ungeknackte Jackpot erhöht den Anreiz für die kommende Ziehung. In Europa werden die Augen nun auf den Freitag gerichtet sein, in Argentinien steigt der Quini-6-Pool weiter an, und in den Vereinigten Arabischen Emiraten wächst der Fonds für die nächste Lucky-Day-Ziehung. Der Reiz des unerwarteten Glücks – er lebt vom ständigen Aufschub.
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