
FBI untersucht rätselhafte Todesfälle von Wissenschaftlern – Verbindung zu UFO-Geheimakten?
Die amerikanische Bundespolizei FBI hat auf Anordnung des Weißen Hauses Ermittlungen zu einer Serie ungeklärter Todesfälle und Verschwindensfälle von Wissenschaftlern aufgenommen, die in sicherheitsrelevanten Bereichen wie Luft- und Raumfahrt sowie Nukleartechnik tätig waren. Seit 2023 sind nach Angaben von Regierungsvertretern mindestens elf Forscher unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen oder spurlos verschwunden. Der jüngste bekannt gewordene Fall betrifft einen Wissenschaftler aus Albuquerque im Bundesstaat New Mexico, der Ende Februar 2026 von zu Hause abwesend gemeldet wurde. Die Angelegenheit hat in Washington erhebliches politisches Gewicht erhalten, nachdem der zuständige Kongressausschuss am 20. April förmliche Auskunftsersuchen an das Energieministerium, das Verteidigungsministerium, die NASA und das FBI selbst richtete.
Aus Washingtoner Sicht steht die Häufung der Vorfälle in einem brisanten zeitlichen Zusammenhang mit den wiederholten Ankündigungen des früheren Präsidenten Donald Trump, geheime Regierungsdokumente über nicht identifizierte Flugobjekte (UFOs) offenlegen zu wollen. Beobachter in der Hauptstadt spekulieren, dass die betroffenen Wissenschaftler Zugang zu genau jenen streng vertraulichen Akten gehabt haben könnten, deren Freigabe Trump während seiner Amtszeit versprochen, aber nie vollständig umgesetzt hatte. Ob es sich um gezielte Beseitigung von Zeugen handelt, um eine kriminelle Serie oder um Zufälle, wird derzeit von den Ermittlern offen gelassen.
In Moskau, wo die russische Nachrichtenagentur Lenta.ru die Vorgänge aufmerksam verfolgt, wird die Affäre als Beleg für tiefgreifende Geheimhaltungsstrukturen im US-amerikanischen Sicherheitsapparat gedeutet. Die Berichterstattung dort betont die These, dass die Todesfälle mit Trumps Plänen zur Deklassifizierung von UFO-Material zusammenhängen könnten. Zugleich wird spekuliert, ob die Taten innerhalb der US-Regierung oder von externen Akteuren ausgeführt wurden. Aus mexikanischer Perspektive wiederum, wo das Wirtschaftsblatt El Financiero über die Anfrage des Kongressausschusses berichtete, steht weniger die Verschwörungstheorie im Vordergrund, sondern die Sorge vor einem Kontrollverlust über hochsensible Technologien in den USA.
Die Bundesregierung in Berlin verfolgt die Entwicklung mit verhaltener Aufmerksamkeit. Zwar sind bislang keine deutschen Wissenschaftler betroffen, doch die enge transatlantische Zusammenarbeit in der Nuklear- und Raumfahrtforschung – etwa beim deutsch-amerikanischen Gemeinschaftsprojekt zur Monderkundung – könnte indirekt berührt werden, falls die USA ihre Sicherheitsprotokolle verschärfen sollten. Auch die Schweiz und Österreich, deren Forschungsinstitutionen mit US-Partnern kooperieren, wären von möglichen neuen Auflagen betroffen. Analysten erwarten, dass der Fall die politische Debatte über Transparenz von Geheimdienstinformationen neu entfachen wird. Sollte sich eine Verbindung zu UFO-Akten bestätigen, stünde Washington vor der unangenehmen Frage, ob jahrelange Vertuschung nun tödliche Konsequenzen gehabt haben könnte.
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