Anmelden
Ausgabe von 20:00 CETFreitag, 7. August 2026
320 Quellen · 17 Sprachen293 Briefings heute
Mittwoch, 22. Juli 2026

IBM senkt Umsatzprognose nach Einbruch der Mainframe-Sparte

Der US-Konzern IBM hat seine Jahresprognose gesenkt und meldet einen Gewinn je Aktie von 2,27 Dollar – die Aktie erholt sich dennoch leicht.

Der amerikanische IT-Konzern IBM hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 gesenkt. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, erwartet es nun ein Umsatzwachstum zwischen vier und fünf Prozent, nachdem zuvor mehr als fünf Prozent in Aussicht gestellt worden waren. Grund für die Korrektur ist ein Einbruch der Nachfrage nach Großrechnern (Mainframes), deren Verkäufe im zweiten Quartal um 42 Prozent zurückgingen. Der Umsatz der gesamten Infrastruktursparte fiel um sieben Prozent auf 3,84 Milliarden Dollar, wie aus den veröffentlichten Zahlen hervorgeht.

Der Nettogewinn belief sich im zweiten Quartal auf 2,17 Milliarden Dollar, ein leichter Rückgang gegenüber 2,19 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie betrug nach Angaben von Dagens Industri 2,27 Dollar – ohne dass die schwedische Zeitung angab, ob es sich um einen bereinigten oder einen GAAP-Wert handelt. Die Nachrichtenagentur CNN Brasil berichtete von einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,30 Dollar, der unter den Erwartungen der von FactSet befragten Analysten von 2,95 Dollar lag. Die spanische Zeitung La República wiederum nannte einen Wert von 2,93 Dollar je Aktie unter Ausschluss bestimmter Posten. Die unterschiedlichen Angaben lassen sich auf verschiedene Berechnungsmethoden zurückführen.

Finanzvorstand Jim Kavanaugh begründete die Prognosesenkung mit der schwachen Entwicklung der Infrastruktur- und der dazugehörigen Softwaresparte. Zugleich betonte er, dass die übrigen Geschäftsbereiche „hervorragend“ liefen. Die Softwaresparte erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 7,76 Milliarden Dollar, ein Plus von fünf Prozent. Die Beratungssparte blieb mit 5,33 Milliarden Dollar stabil. Für das Gesamtjahr erwartet IBM nun ein Software-Wachstum von sechs bis acht Prozent, wie Kavanaugh in einem Interview erläuterte.

Um die Margen zu stützen, kündigte IBM beschleunigte Kostensenkungen an. Das Unternehmen will unter anderem Ausgaben für Drittanbieter-Technologie reduzieren, die Lieferkette optimieren und Verwaltungskosten senken. Die Prognose für den freien Cashflow bleibt unverändert; IBM erwartet weiterhin zusätzliche eine Milliarde Dollar in diesem Jahr. Die Belegschaft solle weitgehend stabil bleiben, so Kavanaugh. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel um rund drei Prozent, nachdem sie im regulären Handel bei 205,77 Dollar geschlossen hatte. Der Kurs war im bisherigen Jahresverlauf um 31 Prozent gefallen, unter anderem wegen einer Gewinnwarnung Mitte Juli.

Divergenz — wer erzählt sie wie
38%Mittel
3 Blöcke · Positionen von −0.40 bis +0.30
KritischWohlwollend
LATEURCIN
Abweichung zwischen Presseblöcken
Lateinamerikanische Presse−0.40critical
Kontinentaleuropäische Presse0.00neutral
Chinesische Presse+0.30aligned
Lateinamerikanische Presse−0.40

IBM cuts annual forecast after mainframe sales collapse. The news highlights the fragility of the US tech sector and raises doubts about IBM's ability to compete in a cloud-dominated market. Emerging markets may suffer negative repercussions.

SkepsisPragmatismus
Kontinentaleuropäische Presse0.00

IBM lowered its annual revenue forecast due to a decline in mainframe sales. The market reacts cautiously, while analysts question the company's transition strategy to the cloud. The news is seen as a sign of a maturing tech cycle.

DistanzPragmatismus
Chinesische Presse+0.30

IBM lowers revenue forecast due to mainframe collapse, opening opportunities for Chinese competitors in enterprise server market. Local manufacturers may accelerate development of alternative solutions. The news confirms the trend of declining legacy hardware.

PragmatismusAlarm
Aktuell
Löschhubschrauber in Utah abgestürzt – Schicksal der zwei Insassen ungewiss·Mehrere Tote und Dutzende Verletzte bei gegenseitigen Angriffen in der Ukraine·Busfahrer in São Paulo nach Hupen von Militärpolizei aus Fahrzeug gezerrt·Andrew Flintoff verlässt die England Lions und wechselt zu Sydney Thunder·FIFA-Präsident Infantino in Kolumbien: Südamerika stützt ihn in der Krise·K-Pop Demon Hunters trotzt der Zeit: Ein Oscar-Film hält sich über ein Jahr in den Netflix-Top-10·Ein Furz, ein Spinnenmann und eine Boykottbewegung·GASA-Studie: 34,5 Milliarden Betrugsversuche in Brasilien binnen eines Jahres·Löschhubschrauber in Utah abgestürzt – Schicksal der zwei Insassen ungewiss·Mehrere Tote und Dutzende Verletzte bei gegenseitigen Angriffen in der Ukraine·Busfahrer in São Paulo nach Hupen von Militärpolizei aus Fahrzeug gezerrt·Andrew Flintoff verlässt die England Lions und wechselt zu Sydney Thunder·FIFA-Präsident Infantino in Kolumbien: Südamerika stützt ihn in der Krise·K-Pop Demon Hunters trotzt der Zeit: Ein Oscar-Film hält sich über ein Jahr in den Netflix-Top-10·Ein Furz, ein Spinnenmann und eine Boykottbewegung·GASA-Studie: 34,5 Milliarden Betrugsversuche in Brasilien binnen eines Jahres·
Akt. 19:574 Sprachen · 5 Quellen
5 Quellen|4 Sprachen|2 Min. Lesezeit
Mittwoch, 22. Juli 2026

IBM senkt Umsatzprognose nach Einbruch der Mainframe-Sparte

Der US-Konzern IBM hat seine Jahresprognose gesenkt und meldet einen Gewinn je Aktie von 2,27 Dollar – die Aktie erholt sich dennoch leicht.

Der amerikanische IT-Konzern IBM hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 gesenkt. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, erwartet es nun ein Umsatzwachstum zwischen vier und fünf Prozent, nachdem zuvor mehr als fünf Prozent in Aussicht gestellt worden waren. Grund für die Korrektur ist ein Einbruch der Nachfrage nach Großrechnern (Mainframes), deren Verkäufe im zweiten Quartal um 42 Prozent zurückgingen. Der Umsatz der gesamten Infrastruktursparte fiel um sieben Prozent auf 3,84 Milliarden Dollar, wie aus den veröffentlichten Zahlen hervorgeht.

Der Nettogewinn belief sich im zweiten Quartal auf 2,17 Milliarden Dollar, ein leichter Rückgang gegenüber 2,19 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie betrug nach Angaben von Dagens Industri 2,27 Dollar – ohne dass die schwedische Zeitung angab, ob es sich um einen bereinigten oder einen GAAP-Wert handelt. Die Nachrichtenagentur CNN Brasil berichtete von einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,30 Dollar, der unter den Erwartungen der von FactSet befragten Analysten von 2,95 Dollar lag. Die spanische Zeitung La República wiederum nannte einen Wert von 2,93 Dollar je Aktie unter Ausschluss bestimmter Posten. Die unterschiedlichen Angaben lassen sich auf verschiedene Berechnungsmethoden zurückführen.

Finanzvorstand Jim Kavanaugh begründete die Prognosesenkung mit der schwachen Entwicklung der Infrastruktur- und der dazugehörigen Softwaresparte. Zugleich betonte er, dass die übrigen Geschäftsbereiche „hervorragend“ liefen. Die Softwaresparte erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 7,76 Milliarden Dollar, ein Plus von fünf Prozent. Die Beratungssparte blieb mit 5,33 Milliarden Dollar stabil. Für das Gesamtjahr erwartet IBM nun ein Software-Wachstum von sechs bis acht Prozent, wie Kavanaugh in einem Interview erläuterte.

Um die Margen zu stützen, kündigte IBM beschleunigte Kostensenkungen an. Das Unternehmen will unter anderem Ausgaben für Drittanbieter-Technologie reduzieren, die Lieferkette optimieren und Verwaltungskosten senken. Die Prognose für den freien Cashflow bleibt unverändert; IBM erwartet weiterhin zusätzliche eine Milliarde Dollar in diesem Jahr. Die Belegschaft solle weitgehend stabil bleiben, so Kavanaugh. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel um rund drei Prozent, nachdem sie im regulären Handel bei 205,77 Dollar geschlossen hatte. Der Kurs war im bisherigen Jahresverlauf um 31 Prozent gefallen, unter anderem wegen einer Gewinnwarnung Mitte Juli.

Divergenz — wer erzählt sie wie
38%Mittel
3 Blöcke · Positionen von −0.40 bis +0.30
KritischWohlwollend
LATEURCIN
Abweichung zwischen Presseblöcken
Lateinamerikanische Presse−0.40critical
Kontinentaleuropäische Presse0.00neutral
Chinesische Presse+0.30aligned
Lateinamerikanische Presse−0.40

IBM cuts annual forecast after mainframe sales collapse. The news highlights the fragility of the US tech sector and raises doubts about IBM's ability to compete in a cloud-dominated market. Emerging markets may suffer negative repercussions.

SkepsisPragmatismus
Kontinentaleuropäische Presse0.00

IBM lowered its annual revenue forecast due to a decline in mainframe sales. The market reacts cautiously, while analysts question the company's transition strategy to the cloud. The news is seen as a sign of a maturing tech cycle.

DistanzPragmatismus
Chinesische Presse+0.30

IBM lowers revenue forecast due to mainframe collapse, opening opportunities for Chinese competitors in enterprise server market. Local manufacturers may accelerate development of alternative solutions. The news confirms the trend of declining legacy hardware.

PragmatismusAlarm

Diese Nachricht erschien in

5 Quellen · 4 Sprachen

Erweitere deinen Horizont

Aus Geopolitics & Politics

Trump erwartet baldiges Ende des Krieges gegen Iran und weist Berichte über Munitionsengpässe zurück

4 Sprachen · 30 Quellen

Aus Economy & Markets

Steigende Kreditvorsorgen belasten Bankbilanzen in Schwellenländern

2 Sprachen · 6 Quellen

Aus Technology

Weißes Haus schließt offene KI-Modelle von Sicherheitstests aus

3 Sprachen · 11 Quellen

Mehr lesen