
Anthony Joshua übersteht zwei Niederschläge und besiegt Kristian Prenga durch K.o.
Der Sieg ebnet den Weg für den lang erwarteten Kampf gegen Tyson Fury, dessen Vertrag unterzeichnet ist, während Austragungsort und Datum noch offen sind.
Der frühere Schwergewichtsweltmeister Anthony Joshua hat in Dschidda einen spektakulären Comeback-Sieg errungen und damit die seit Jahren erwartete Auseinandersetzung mit seinem britischen Rivalen Tyson Fury einen entscheidenden Schritt näher gebracht. Der 36-Jährige besiegte den Albaner Kristian Prenga in der zweiten Runde durch technischen K.o., nachdem er selbst in der ersten Runde zweimal zu Boden gegangen war. Wie mehrere Medien berichteten, dauerte es nur 20 Sekunden, bis ein rechter Aufwärtshaken Prengas Joshua erstmals auf die Leinwand schickte; ein weiterer Niederschlag folgte noch vor Ende des ersten Durchgangs. Joshua fing sich jedoch in der zweiten Runde, setzte Prenga mit einer Schlagserie unter Druck und beendete den Kampf mit einer rechten Hand, die den Albaner durch die Seile stürzen ließ.
Der Kampf war Joshuas erster Auftritt, seit er im Dezember in Nigeria in einen Autounfall verwickelt war, bei dem zwei seiner engsten Freunde und Teammitglieder, Sina Ghami und Latif Ayodele, ums Leben kamen. In mehreren Quellen wird Joshua mit den Worten zitiert, sein Sieg sei mehr als nur Schlagkraft gewesen: „Das war Geist, das war Latz, das war Sina, das war Familie.“ Der Brite, der die Namen der Verstorbenen auf seiner Brust trug, zeigte sich nach dem Kampf sichtlich bewegt und trat zeitweise vom Mikrofon zurück. Sein Promoter Eddie Hearn erklärte, die vergangenen sieben Monate seien für Joshua extrem schwierig gewesen, und er habe während der ersten Runde befürchtet, man sei zu früh in den Ring zurückgekehrt.
Der Sieg verbessert Joshuas Bilanz auf 30 Siege in 34 Kämpfen, 27 davon durch Knockout. Prenga, der zuvor 20 seiner 21 Siege vorzeitig erzielt hatte, musste die zweite Niederlage seiner Karriere hinnehmen. Der Kampf fand im Jeddah Superdome im Rahmen einer Veranstaltung statt, die von saudi-arabischen Stellen unterstützt wurde. Hearn und Joshua dankten in einer Pressekonferenz dem Vorsitzenden der saudi-arabischen Unterhaltungsbehörde, Turki bin Abdulmohsen Al-Sheikh, für dessen Rolle bei der Entwicklung des Boxsports im Königreich.
Der Weg für das als „Battle of Britain“ bezeichnete Duell mit Tyson Fury ist nun frei. Fury hatte seinerseits am Freitag im thailändischen Pattaya einen ungefährdeten Sieg gegen den 46-jährigen Mariusz Wach eingefahren, der in der siebten Runde aus der Ecke genommen wurde. Hearn bestätigte im Ring, dass der Vertrag für den Kampf zwischen Joshua und Fury unterzeichnet sei: „Alles ist erledigt.“ Ein Austragungsort und ein Datum für den für November erwarteten Kampf stehen jedoch noch nicht fest. Joshua selbst sandte gemischte Signale: Einerseits kündigte er an, Fury „das Herz herauszureißen“, andererseits betonte er seinen Respekt vor dessen Leistungen. Hearn unterstrich, dass der Kampf auf Joshuas Wunsch hin in Großbritannien stattfinden solle, da es sich um einen „britischen Kampf“ handle.
| Subsaharisch-afrikanische Presse | +0.40 | aligned |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | +0.20 | neutral |
Joshua's feat is celebrated as a victory for the African continent, highlighting his resilience and role model for youth. The narrative emphasizes overcoming adversity and determination, with a proud but measured tone.
Joshua's victory is framed as a step toward the long-awaited Fury fight, with technical analysis of his performance and implications for the heavyweight division. The tone is measured, emphasizing the sporting context over personal drama.
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