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Donnerstag, 7. Mai 2026

Meta setzt KI zur Alterskontrolle ein – und sieht sich neuen Klagen ausgesetzt

Mit Gesichtserkennung will Meta Minderjährige identifizieren, während Verlage wegen Urheberrechtsverletzungen klagen. Der Konzern testet zudem einen KI-Assistenten.

Meta, der Mutterkonzern von Facebook und Instagram, greift zu einem neuartigen Mittel im Kampf gegen die Nutzung seiner Plattformen durch Minderjährige. Das Unternehmen kündigte an, künstliche Intelligenz einzusetzen, um anhand von Gesichtsproportionen, Körpergröße und Knochenstruktur in Fotos und Videos das Alter von Nutzern zu schätzen. Erscheint ein Benutzer jünger als dreizehn Jahre, wird sein Konto gelöscht.

Aus dem Silicon Valley heißt es, dies sei eine Reaktion auf den wachsenden politischen Druck in zahlreichen Ländern, Kinder und Jugendliche besser vor den Risiken sozialer Netzwerke zu schützen. Während Datenschützer in Berlin und Wien die Maßnahme skeptisch bewerten, verweist Meta auf die technische Präzision der Algorithmen. Parallel zu diesen Entwicklungen steht das Unternehmen in den Vereinigten Staaten vor einer weiteren juristischen Bewährungsprobe.

Fünf große Verlage – darunter Elsevier, Hachette und Macmillan – haben in Manhattan Klage eingereicht. Sie werfen Meta vor, ohne Erlaubnis Millionen von urheberrechtlich geschützten Büchern, darunter Lehrwerke und Romane wie „Die fünfte Jahreszeit“ von N. K.

Jemisin, zur Schulung des KI-Modells Llama verwendet zu haben. Die Klage, die als Musterverfahren für eine Sammelklage dienen könnte, könnte nach Einschätzung von Beobachtern in New York erhebliche finanzielle Forderungen nach sich ziehen. Die Präsidentin des amerikanischen Verlegerverbandes, Maria Pallante, erklärte, echte Innovation in der KI setze Forschung und nicht Piraterie voraus.

Gleichzeitig treibt Meta die Entwicklung eines persönlichen Assistenten voran, der auf der hauseigenen Muse-Spark-Modellreihe basiert. Nach Informationen der Financial Times soll der Agent alltägliche Aufgaben autonom erledigen können – ein Schritt, der das Unternehmen in direkte Konkurrenz zu Microsofts Copilot und Googles Gemini bringt. Aus Moskauer Sicht ist Meta ohnehin bereits als extremistisch eingestuft und verboten, doch die globale Reichweite der Dienste bleibt enorm.

Die strategische Ausrichtung auf KI-gestützte Alterskontrolle und persönliche Assistenz zeigt, wie sehr der Konzern versucht, regulatorische Angriffe durch technische Innovation zu kontern. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz, wo die Diskussion um eine strengere Regulierung von Social Media und KI-Modellen an Fahrt gewinnt, stellen diese Entwicklungen eine doppelte Herausforderung dar: Es geht nicht nur um den Schutz von Kindern, sondern auch um die Einhaltung von Urheberrechten und die Transparenz automatisierter Entscheidungen. Ob Metas KI-Alchemie die Waage zwischen Sicherheit und Privatsphäre halten kann, bleibt offen.

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35 Jahre bis zur Diagnose: Michaela Förbergs langer Weg zur Erkenntnis·Leiche einer Schottin in Koffer in Athen entdeckt – 26-Jähriger festgenommen·Die Kugeln fielen, der Traum blieb: Mega-Sena klettert auf 135 Millionen·Das Smartphone als Fluchtort: Wie digitale Reize das jugendliche Gehirn verändern·Indonesische Inflationsprognosen deuten auf weitere Abkühlung im Juli hin·Trotz 127,5 Prozent Zoll: Waymo importiert tausende chinesische Elektrovans – BYD verdoppelt Exporte·Im Schatten des Kastanienbaums: Ein Besuch im filmischen Macondo·Polen verteidigt VNL-Titel in Nervenschlacht gegen die USA·35 Jahre bis zur Diagnose: Michaela Förbergs langer Weg zur Erkenntnis·Leiche einer Schottin in Koffer in Athen entdeckt – 26-Jähriger festgenommen·Die Kugeln fielen, der Traum blieb: Mega-Sena klettert auf 135 Millionen·Das Smartphone als Fluchtort: Wie digitale Reize das jugendliche Gehirn verändern·Indonesische Inflationsprognosen deuten auf weitere Abkühlung im Juli hin·Trotz 127,5 Prozent Zoll: Waymo importiert tausende chinesische Elektrovans – BYD verdoppelt Exporte·Im Schatten des Kastanienbaums: Ein Besuch im filmischen Macondo·Polen verteidigt VNL-Titel in Nervenschlacht gegen die USA·
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Donnerstag, 7. Mai 2026

Meta setzt KI zur Alterskontrolle ein – und sieht sich neuen Klagen ausgesetzt

Mit Gesichtserkennung will Meta Minderjährige identifizieren, während Verlage wegen Urheberrechtsverletzungen klagen. Der Konzern testet zudem einen KI-Assistenten.

Meta, der Mutterkonzern von Facebook und Instagram, greift zu einem neuartigen Mittel im Kampf gegen die Nutzung seiner Plattformen durch Minderjährige. Das Unternehmen kündigte an, künstliche Intelligenz einzusetzen, um anhand von Gesichtsproportionen, Körpergröße und Knochenstruktur in Fotos und Videos das Alter von Nutzern zu schätzen. Erscheint ein Benutzer jünger als dreizehn Jahre, wird sein Konto gelöscht.

Aus dem Silicon Valley heißt es, dies sei eine Reaktion auf den wachsenden politischen Druck in zahlreichen Ländern, Kinder und Jugendliche besser vor den Risiken sozialer Netzwerke zu schützen. Während Datenschützer in Berlin und Wien die Maßnahme skeptisch bewerten, verweist Meta auf die technische Präzision der Algorithmen. Parallel zu diesen Entwicklungen steht das Unternehmen in den Vereinigten Staaten vor einer weiteren juristischen Bewährungsprobe.

Fünf große Verlage – darunter Elsevier, Hachette und Macmillan – haben in Manhattan Klage eingereicht. Sie werfen Meta vor, ohne Erlaubnis Millionen von urheberrechtlich geschützten Büchern, darunter Lehrwerke und Romane wie „Die fünfte Jahreszeit“ von N. K.

Jemisin, zur Schulung des KI-Modells Llama verwendet zu haben. Die Klage, die als Musterverfahren für eine Sammelklage dienen könnte, könnte nach Einschätzung von Beobachtern in New York erhebliche finanzielle Forderungen nach sich ziehen. Die Präsidentin des amerikanischen Verlegerverbandes, Maria Pallante, erklärte, echte Innovation in der KI setze Forschung und nicht Piraterie voraus.

Gleichzeitig treibt Meta die Entwicklung eines persönlichen Assistenten voran, der auf der hauseigenen Muse-Spark-Modellreihe basiert. Nach Informationen der Financial Times soll der Agent alltägliche Aufgaben autonom erledigen können – ein Schritt, der das Unternehmen in direkte Konkurrenz zu Microsofts Copilot und Googles Gemini bringt. Aus Moskauer Sicht ist Meta ohnehin bereits als extremistisch eingestuft und verboten, doch die globale Reichweite der Dienste bleibt enorm.

Die strategische Ausrichtung auf KI-gestützte Alterskontrolle und persönliche Assistenz zeigt, wie sehr der Konzern versucht, regulatorische Angriffe durch technische Innovation zu kontern. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz, wo die Diskussion um eine strengere Regulierung von Social Media und KI-Modellen an Fahrt gewinnt, stellen diese Entwicklungen eine doppelte Herausforderung dar: Es geht nicht nur um den Schutz von Kindern, sondern auch um die Einhaltung von Urheberrechten und die Transparenz automatisierter Entscheidungen. Ob Metas KI-Alchemie die Waage zwischen Sicherheit und Privatsphäre halten kann, bleibt offen.

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