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Ausgabe von 10:00 CETMittwoch, 5. August 2026
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Freitag, 24. April 2026

Ölpreis über 107 Dollar, Börsen geben nach: Iran-Konflikt eskaliert erneut

Die weltweiten Finanzmärkte haben am Donnerstag und Freitag einen deutlichen Rückschlag erlitten, nachdem die Hoffnung auf eine rasche Beilegung des Konflikts zwischen den USA und Iran zerplatzt ist. Der Preis für die Nordseesorte Brent kletterte am Freitag erstmals seit dem 7. April wieder über die Marke von 107 Dollar pro Barrel, angetrieben durch die anhaltende Blockade der Strasse von Hormus und gegenseitige militärische Drohungen.

Aus Washingtoner Sicht hatte Präsident Trump noch am Mittwoch eine Verlängerung der brüchigen Waffenruhe verkündet, doch gleichzeitig die Seeblockade iranischer Häfen aufrechterhalten. Teheran konterte mit der Veröffentlichung von Aufnahmen, die zeigen, wie Kommandos einen riesigen Frachter entern, und bekräftigte, die Strasse von Hormus nicht zu öffnen, solange die amerikanische Blockade bestehe. Beobachter in Peking und Tokio reagierten mit Zurückhaltung: Der japanische Nikkei-225 durchbrach zwar erstmals die 60.000-Punkte-Marke, fiel dann aber um 1,5 Prozent zurück.

Auch die Börsen in Hongkong, Shanghai und Südkorea gaben nach, während der MSCI Asia Pacific Index um 0,1 Prozent nachgab. In Europa verzeichnete der Deutsche Aktienindex (DAX) einen Rückgang um 0,5 Prozent, der französische CAC 40 konnte dagegen leicht zulegen. Aus Golfstaaten-Perspektive fielen die meisten Märkte in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar, nachdem der oberste iranische Unterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf von der Verhandlungsmannschaft zurückgetreten war.

Die zunehmende Unsicherheit über die Versorgungslage hat die Ölpreise in eine neue Rallye getrieben: Rohöl der Sorte West Texas Intermediate notierte am Freitag bei knapp 97 Dollar. Analysten warnen, dass die Weltwirtschaft unter dem anhaltenden Preisdruck leide, während die Inflationserwartungen wieder steigen. Aus europäischer Sicht bleibt die Lage angespannt, da Deutschland, Österreich und die Schweiz als energieimportierende Länder besonders von den hohen Rohölpreisen betroffen sind.

Die Zukunft des Friedensprozesses hängt nun davon ab, ob es Washington und Teheran gelingt, einen Kompromiss zur Öffnung der Meerenge zu finden. Solange die militärische Pattsituation anhält, dürften die Märkte volatil bleiben – mit potenziell tiefgreifenden Folgen für die globale Konjunktur.

Aktuell
Infantino beruft Krisensitzung in Marokko ein – FIFA-Präsident unter Druck·Dienstleistungs-PMI: Eurozone erholt sich, Asiens Wachstum verlangsamt·Südkoreanische Polizei durchsucht Starbucks-Zentrale nach „Tank Day“-Kampagne·Mexiko fällt im US-Handelsdefizit hinter Vietnam und Taiwan zurück·Hitzewelle in Israel flaut ab – Algerien und Iran warnen vor Unwettern·Huthi melden achten Angriff auf saudischen Öltanker seit Beginn der Seeblockade·Ölpreis stabilisiert sich nach Kurssturz – Märkte bewerten Fortschritte in der Hormuz-Diplomatie·„Proyecto Final“: Eine jugendliche Rachegeschichte auf Netflix·Infantino beruft Krisensitzung in Marokko ein – FIFA-Präsident unter Druck·Dienstleistungs-PMI: Eurozone erholt sich, Asiens Wachstum verlangsamt·Südkoreanische Polizei durchsucht Starbucks-Zentrale nach „Tank Day“-Kampagne·Mexiko fällt im US-Handelsdefizit hinter Vietnam und Taiwan zurück·Hitzewelle in Israel flaut ab – Algerien und Iran warnen vor Unwettern·Huthi melden achten Angriff auf saudischen Öltanker seit Beginn der Seeblockade·Ölpreis stabilisiert sich nach Kurssturz – Märkte bewerten Fortschritte in der Hormuz-Diplomatie·„Proyecto Final“: Eine jugendliche Rachegeschichte auf Netflix·
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Freitag, 24. April 2026

Ölpreis über 107 Dollar, Börsen geben nach: Iran-Konflikt eskaliert erneut

Die weltweiten Finanzmärkte haben am Donnerstag und Freitag einen deutlichen Rückschlag erlitten, nachdem die Hoffnung auf eine rasche Beilegung des Konflikts zwischen den USA und Iran zerplatzt ist. Der Preis für die Nordseesorte Brent kletterte am Freitag erstmals seit dem 7. April wieder über die Marke von 107 Dollar pro Barrel, angetrieben durch die anhaltende Blockade der Strasse von Hormus und gegenseitige militärische Drohungen.

Aus Washingtoner Sicht hatte Präsident Trump noch am Mittwoch eine Verlängerung der brüchigen Waffenruhe verkündet, doch gleichzeitig die Seeblockade iranischer Häfen aufrechterhalten. Teheran konterte mit der Veröffentlichung von Aufnahmen, die zeigen, wie Kommandos einen riesigen Frachter entern, und bekräftigte, die Strasse von Hormus nicht zu öffnen, solange die amerikanische Blockade bestehe. Beobachter in Peking und Tokio reagierten mit Zurückhaltung: Der japanische Nikkei-225 durchbrach zwar erstmals die 60.000-Punkte-Marke, fiel dann aber um 1,5 Prozent zurück.

Auch die Börsen in Hongkong, Shanghai und Südkorea gaben nach, während der MSCI Asia Pacific Index um 0,1 Prozent nachgab. In Europa verzeichnete der Deutsche Aktienindex (DAX) einen Rückgang um 0,5 Prozent, der französische CAC 40 konnte dagegen leicht zulegen. Aus Golfstaaten-Perspektive fielen die meisten Märkte in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar, nachdem der oberste iranische Unterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf von der Verhandlungsmannschaft zurückgetreten war.

Die zunehmende Unsicherheit über die Versorgungslage hat die Ölpreise in eine neue Rallye getrieben: Rohöl der Sorte West Texas Intermediate notierte am Freitag bei knapp 97 Dollar. Analysten warnen, dass die Weltwirtschaft unter dem anhaltenden Preisdruck leide, während die Inflationserwartungen wieder steigen. Aus europäischer Sicht bleibt die Lage angespannt, da Deutschland, Österreich und die Schweiz als energieimportierende Länder besonders von den hohen Rohölpreisen betroffen sind.

Die Zukunft des Friedensprozesses hängt nun davon ab, ob es Washington und Teheran gelingt, einen Kompromiss zur Öffnung der Meerenge zu finden. Solange die militärische Pattsituation anhält, dürften die Märkte volatil bleiben – mit potenziell tiefgreifenden Folgen für die globale Konjunktur.

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