
Ghanas größter Mann mit 33 Jahren gestorben
Sulemana Abdul Samed, genannt Awuche, starb an einer Infektion – eine seltene Ursache bleibt ungeklärt.
In Gambaga, einem Dorf in Nordghana, strömen seit Tagen Menschen zum Haus der Familie Abdul Samed. Sie wollen Abschied nehmen von einem Mann, den sie „Awuche“ nannten – auf Haussa „Lass uns gehen“. Ein Verwandter, Sulemana Abdul Kudus, sagte der BBC: „Jeder wusste, wie großzügig und gütig er war. Seit seinem Tod kommen immer noch viele zu seinem Haus, um zu erfahren, was genau passiert ist.“ Am 27. Juli war Awuche im Krankenhaus von Tamale gestorben, 33 Jahre alt.
Sulemana Abdul Samed führte eine unauffällige Jugend als Metzger in Accra, bis er mit 22 Jahren plötzlich zu wachsen begann. „Mir wurde klar, dass etwas nicht stimmt, als sich meine Zunge so stark ausdehnte, dass ich nicht mehr atmen konnte“, erzählte er später. Ärzte diagnostizierten das Marfan-Syndrom, eine seltene genetische Bindegewebserkrankung, die zu extrem langen Gliedmaßen führt. Später kam der Befund des Gigantismus hinzu. Bei seiner letzten offiziellen Messung erreichte er 2,23 Meter – die Familie glaubt, er sei danach noch gewachsen. Seine Höhe machte ihn zur nationalen Berühmtheit und zu einer Touristenattraktion.
Die Gesundheitskosten waren für Awuche kaum zu stemmen. Erst vor kurzem hatte Ibrahim Mahama, ein Bruder des früheren Präsidenten John Mahama, regelmäßig Kontakt zu ihm aufgenommen und die Behandlung finanziert. Doch die schweren Infektionen an seinen Beinen, die infolge schlechter Durchblutung und Geschwüre entstanden waren, ließen sich nicht aufhalten. Drei Quellen berichten übereinstimmend, dass er an einer Infektion starb. Allerdings führt die spanischsprachige Zeitung Excelsior die Todesursache auf Nierenversagen zurück, verursacht durch die Überlastung seiner Organe durch das krankhafte Wachstum. Die genauen Umstände bleiben damit ungeklärt.
Awuche hatte trotz seiner Leiden nie seine Freundlichkeit verloren. Sein Lächeln und seine Bereitschaft, mit jedem zu sprechen, machten ihn zu einem Symbol der Resilienz in einer Region, die mit Armut und mangelhafter medizinischer Versorgung kämpft. Sein Begräbnis in Gambaga zog Hunderte von Trauernden an. „Alle liebten Awuche“, sagte sein Verwandter. „Er war ein gutherziger Mensch.“
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| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
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The European continental press reports the death of Ghana's tallest man, attributing it to Marfan syndrome. It highlights his personal qualities like generosity, but in a calm and scientific manner. The narrative is medical and detached.
The Southeast Asian press focuses on the immediate cause of death, a leg wound infection, and the national mourning in Ghana. The tone is direct and factual, without emotional embellishment.
The Latin American press portrays the deceased as a symbol of resilience and human warmth, emphasizing his kindness and the tragedy of his early death. The coverage is emotional and focused on his personal qualities, with a paternalistic tone.
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