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Gesellschaft & KulturSonntag, 24. Mai 2026

Shakiras WM-Hymne „Dai Dai“: Ein globales Videopanorama mit Fussball-Ikonen

Die kolumbianische Sängerin veröffentlichte das offizielle Video zur Fussball-WM 2026. An der Seite des nigerianischen Stars Burna Boy und mit Auftritten von Messi, Mbappé und Vinícius Jr. feiert sie ein künstlerisches Comeback.

Am 23. Mai veröffentlichte Shakira das offizielle Musikvideo zu „Dai Dai“, dem Titelsong der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026. Das Werk, das sie gemeinsam mit dem nigerianischen Afrobeats-Superstar Burna Boy aufnahm, wurde binnen weniger Stunden millionenfach auf YouTube abgerufen und stieg umgehend in die musikalischen Trendcharts ein. Gedreht auf dem Monumento a la Independencia in Mexiko-Stadt, dem Schauplatz der Eröffnungsfeier des Turniers, verbindet der Clip spektakuläre Aufnahmen der Sängerin mit einer Reihe weltbekannter Fussballer: Lionel Messi, Kylian Mbappé, Vinícius Jr., Harry Kane und der Kolumbianer Luis Díaz sind darin ebenso zu sehen wie Hommagen an die verstorbenen Legenden Pelé und Diego Maradona. Auch ugandische Strassentänzer der Gruppe Ghetto Kids treten auf und unterstreichen den panafrikanischen Akzent des Projekts.

Für Shakira markiert die Komposition eine Wiederanknüpfung an ihre eigene WM-Geschichte. Vor sechzehn Jahren hatte sie mit „Waka Waka (This Time for Africa)“ das offizielle Lied zur WM 2010 in Südafrika geliefert – ein globaler Hit, der bis heute mit dem Turnier verbunden wird. Nun kehrt sie in einer Phase persönlicher und künstlerischer Konsolidierung auf die grosse Bühne zurück. Aus Sicht lateinamerikanischer Beobachter untermauert die 49-jährige Barranquillera damit eine eindrucksvolle Wiederauferstehung: Ihre laufende Tournee „Las Mujeres Ya No Lloran“ füllt weltweit Stadien, und jedes öffentliche Signal wird zum kulturellen Grossereignis. Die Zusammenarbeit mit Burna Boy, dem Grammy-prämierten Vertreter des globalisierten Afrobeats, spiegelt zugleich die wachsende Bedeutung afrikanischer Musik in weltweiten Mainstream-Narrativen wider.

Die Produktion des Videos folgt dem ausdrücklichen Willen des Weltverbands FIFA, die WM 2026, die erstmals in drei Ländern – den USA, Mexiko und Kanada – ausgetragen wird, als planetarisches Fest zu inszenieren. Die Bildsprache verwebt Schauplätze von der mexikanischen Hauptstadt bis nach Uganda mit digitalen Einspielungen von Fussballern aus Europa, Südamerika und Afrika. Diese multipolare Ästhetik soll Brücken bauen, doch aus europäischer Perspektive bleibt die Rezeption ambivalent: Während die Kombination aus Sport, Musik und sozialer Botschaft hierzulande auf Sympathie stösst, stellt sich die Frage, ob eine derart übergrosse Symbolik die kulturellen Nuancen der einzelnen Austragungsorte und teilnehmenden Nationen eher verstärkt oder einebnet.

Shakira selbst hat angekündigt, ihre Einnahmen aus dem Song zu spenden – eine Geste, die dem kommerziellen Grossprojekt eine humanitäre Note verleiht. Für den deutschsprachigen Raum bleibt die Hymne ein früher Vorbote des kommenden Turniers, das auch hiesige Fussballfans in seinen Bann ziehen wird. Die WM 2026 wird nicht nur sportlich, sondern auch kulturell ein Testfall für die Fähigkeit sein, unterschiedliche Hemisphären zu einer gemeinsamen Erzählung zu vereinen. Shakira, die sich aus persönlichen Krisen emporgearbeitet hat, stellt dafür eine glaubwürdige Identifikationsfigur dar – nicht nur für Lateinamerika, sondern für eine zunehmend multipolare Weltöffentlichkeit.

Divergenz — wer erzählt sie wie
0%Niedrig
2 Blöcke · Positionen von −0.70 bis +0.90
KritischWohlwollend
LATIND
Abweichung zwischen Presseblöcken
Lateinamerikanische Presse+0.90aligned
Indische & südasiatische Presse−0.70critical
Lateinamerikanische Presse+0.90

Die lateinamerikanische Presse feiert die Veröffentlichung des Musikvideos zu 'Dai Dai', der offiziellen Hymne der WM 2026 von Shakira und Burna Boy. Das Video mit Cameo-Auftritten von Fußballstars wie Mbappé und Messi erreichte innerhalb weniger Stunden über eine Million Aufrufe und bestätigt den kommerziellen und medialen Erfolg der kolumbianischen Künstlerin. Die Berichterstattung konzentriert sich auf die Begeisterung der Fans und Shakiras Rückkehr auf die Weltbühne, mit triumphierenden und stolzen Tönen.

TriumphPragmatismus
Indische & südasiatische Presse−0.70

Die indische und südasiatische Presse hebt die große Kontroverse um die offizielle WM-Hymne 2026 'Goals' mit Lisa, Anitta und Rema hervor. Fans kritisieren die Texte scharf, die als ungeeignet für ein Sportereignis und ohne die Energie einer typischen WM-Hymne empfunden werden. Trotz des kommerziellen Erfolgs dominieren in der Berichterstattung Empörung und Skepsis gegenüber der Entscheidung der FIFA.

EmpörungSkepsis
Aktuell
Huthi-Angriffe auf Regierungslager: Mindestens 30 Tote in Marib und Hadramaut·Italien verhängt höchste Hitzewarnstufe für alle 27 Großstädte·Irak erhöht Gefechtsbereitschaft und setzt bewaffneten Gruppen Entwaffnungsfrist bis Ende September·Globale Investoren bestrafen Intransparenz bei KI-Daten – mexikanische Unternehmen im Hintertreffen·Netanyahu droht Iran mit einseitigem Militärschlag – Verhandlungen mit USA in fortgeschrittenem Stadium·Dollar-Peso-Kurs am 6. August 2026: Geringe Volatilität bei 17,22 bis 17,25 Pesos·Nintendo-Gewinn steigt um 53,5 Prozent – US-Zollrückerstattung treibt Ergebnis·Doppelgold für Wesemann, russische Synchronschwimmerinnen mit Hattrick bei Wassersport-EM in Paris·Huthi-Angriffe auf Regierungslager: Mindestens 30 Tote in Marib und Hadramaut·Italien verhängt höchste Hitzewarnstufe für alle 27 Großstädte·Irak erhöht Gefechtsbereitschaft und setzt bewaffneten Gruppen Entwaffnungsfrist bis Ende September·Globale Investoren bestrafen Intransparenz bei KI-Daten – mexikanische Unternehmen im Hintertreffen·Netanyahu droht Iran mit einseitigem Militärschlag – Verhandlungen mit USA in fortgeschrittenem Stadium·Dollar-Peso-Kurs am 6. August 2026: Geringe Volatilität bei 17,22 bis 17,25 Pesos·Nintendo-Gewinn steigt um 53,5 Prozent – US-Zollrückerstattung treibt Ergebnis·Doppelgold für Wesemann, russische Synchronschwimmerinnen mit Hattrick bei Wassersport-EM in Paris·
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Sonntag, 24. Mai 2026

Shakiras WM-Hymne „Dai Dai“: Ein globales Videopanorama mit Fussball-Ikonen

Die kolumbianische Sängerin veröffentlichte das offizielle Video zur Fussball-WM 2026. An der Seite des nigerianischen Stars Burna Boy und mit Auftritten von Messi, Mbappé und Vinícius Jr. feiert sie ein künstlerisches Comeback.

Am 23. Mai veröffentlichte Shakira das offizielle Musikvideo zu „Dai Dai“, dem Titelsong der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026. Das Werk, das sie gemeinsam mit dem nigerianischen Afrobeats-Superstar Burna Boy aufnahm, wurde binnen weniger Stunden millionenfach auf YouTube abgerufen und stieg umgehend in die musikalischen Trendcharts ein. Gedreht auf dem Monumento a la Independencia in Mexiko-Stadt, dem Schauplatz der Eröffnungsfeier des Turniers, verbindet der Clip spektakuläre Aufnahmen der Sängerin mit einer Reihe weltbekannter Fussballer: Lionel Messi, Kylian Mbappé, Vinícius Jr., Harry Kane und der Kolumbianer Luis Díaz sind darin ebenso zu sehen wie Hommagen an die verstorbenen Legenden Pelé und Diego Maradona. Auch ugandische Strassentänzer der Gruppe Ghetto Kids treten auf und unterstreichen den panafrikanischen Akzent des Projekts.

Für Shakira markiert die Komposition eine Wiederanknüpfung an ihre eigene WM-Geschichte. Vor sechzehn Jahren hatte sie mit „Waka Waka (This Time for Africa)“ das offizielle Lied zur WM 2010 in Südafrika geliefert – ein globaler Hit, der bis heute mit dem Turnier verbunden wird. Nun kehrt sie in einer Phase persönlicher und künstlerischer Konsolidierung auf die grosse Bühne zurück. Aus Sicht lateinamerikanischer Beobachter untermauert die 49-jährige Barranquillera damit eine eindrucksvolle Wiederauferstehung: Ihre laufende Tournee „Las Mujeres Ya No Lloran“ füllt weltweit Stadien, und jedes öffentliche Signal wird zum kulturellen Grossereignis. Die Zusammenarbeit mit Burna Boy, dem Grammy-prämierten Vertreter des globalisierten Afrobeats, spiegelt zugleich die wachsende Bedeutung afrikanischer Musik in weltweiten Mainstream-Narrativen wider.

Die Produktion des Videos folgt dem ausdrücklichen Willen des Weltverbands FIFA, die WM 2026, die erstmals in drei Ländern – den USA, Mexiko und Kanada – ausgetragen wird, als planetarisches Fest zu inszenieren. Die Bildsprache verwebt Schauplätze von der mexikanischen Hauptstadt bis nach Uganda mit digitalen Einspielungen von Fussballern aus Europa, Südamerika und Afrika. Diese multipolare Ästhetik soll Brücken bauen, doch aus europäischer Perspektive bleibt die Rezeption ambivalent: Während die Kombination aus Sport, Musik und sozialer Botschaft hierzulande auf Sympathie stösst, stellt sich die Frage, ob eine derart übergrosse Symbolik die kulturellen Nuancen der einzelnen Austragungsorte und teilnehmenden Nationen eher verstärkt oder einebnet.

Shakira selbst hat angekündigt, ihre Einnahmen aus dem Song zu spenden – eine Geste, die dem kommerziellen Grossprojekt eine humanitäre Note verleiht. Für den deutschsprachigen Raum bleibt die Hymne ein früher Vorbote des kommenden Turniers, das auch hiesige Fussballfans in seinen Bann ziehen wird. Die WM 2026 wird nicht nur sportlich, sondern auch kulturell ein Testfall für die Fähigkeit sein, unterschiedliche Hemisphären zu einer gemeinsamen Erzählung zu vereinen. Shakira, die sich aus persönlichen Krisen emporgearbeitet hat, stellt dafür eine glaubwürdige Identifikationsfigur dar – nicht nur für Lateinamerika, sondern für eine zunehmend multipolare Weltöffentlichkeit.

Divergenz — wer erzählt sie wie
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KritischWohlwollend
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Abweichung zwischen Presseblöcken
Lateinamerikanische Presse+0.90aligned
Indische & südasiatische Presse−0.70critical
Lateinamerikanische Presse+0.90

Die lateinamerikanische Presse feiert die Veröffentlichung des Musikvideos zu 'Dai Dai', der offiziellen Hymne der WM 2026 von Shakira und Burna Boy. Das Video mit Cameo-Auftritten von Fußballstars wie Mbappé und Messi erreichte innerhalb weniger Stunden über eine Million Aufrufe und bestätigt den kommerziellen und medialen Erfolg der kolumbianischen Künstlerin. Die Berichterstattung konzentriert sich auf die Begeisterung der Fans und Shakiras Rückkehr auf die Weltbühne, mit triumphierenden und stolzen Tönen.

TriumphPragmatismus
Indische & südasiatische Presse−0.70

Die indische und südasiatische Presse hebt die große Kontroverse um die offizielle WM-Hymne 2026 'Goals' mit Lisa, Anitta und Rema hervor. Fans kritisieren die Texte scharf, die als ungeeignet für ein Sportereignis und ohne die Energie einer typischen WM-Hymne empfunden werden. Trotz des kommerziellen Erfolgs dominieren in der Berichterstattung Empörung und Skepsis gegenüber der Entscheidung der FIFA.

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