
Iran-USA: Pakistanische Vermittler treiben Abkommen voran – Entscheidung in Stunden
Laut arabischen Medien steht die Ankündigung eines Abkommens zwischen Teheran und Washington unmittelbar bevor. Doch die Streitpunkte – Urananreicherung und Hormuz – bleiben heikel.
Die entscheidende Phase der jahrelangen Spannungen zwischen den USA und Iran scheint erreicht: Nach Informationen des arabischen Nachrichtensenders Al Arabiya könnte die Unterzeichnung eines Friedensabkommens innerhalb weniger Stunden erfolgen. Der von Pakistan vermittelte Entwurf sehe einen sofortigen Waffenstillstand, die Freigabe der Schifffahrt durch die Straße von Hormuz sowie eine schrittweise Aufhebung der US-Sanktionen vor. US-Außenminister Marco Rubio zeigte sich vorsichtig optimistisch, sprach von „guten Zeichen“ – doch zugleich mahnte er, die Differenzen seien noch nicht ausgeräumt.
Aus Teheraner Sicht haben sich die Positionen angenähert, wie ein hochrangiger iranischer Funktionär gegenüber Reuters erklärte. Unüberbrückbar scheinen jedoch die Meinungsverschiedenheiten über das iranische Uranlager und die Kontrolle über die strategische Meerenge. US-Präsident Donald Trump bekräftigte, man werde das angereicherte Uran unter keinen Umständen in iranischen Händen lassen – selbst wenn man es nach der Sicherstellung zerstöre. Gleichzeitig wies Rubio Forderungen Teherans nach einem „Mautsystem“ im Hormuz zurück.
Vor diesem Hintergrund verstärken regionale Akteure ihre diplomatischen Bemühungen. Neben Pakistan haben auch Katar Vermittler nach Teheran entsandt, um die letzten Hürden auszuräumen. Beobachter in Peking und Moskau verfolgen die Entwicklung mit Spannung, da jede Einigung weitreichende Folgen für die globalen Ölmärkte und die Stabilität am Golf hätte. Aus israelischer Perspektive bleibt die Sicherheitsdimension zentral: Ein Abkommen ohne vollständigen Verzicht auf Nuklearwaffen gilt in Jerusalem als unzureichend.
Sollte die Einigung tatsächlich verkündet werden, wäre dies ein überraschender Erfolg der pakistanischen Mediation nach wochenlangen Stockungen. Dennoch ist Skepsis angebracht: Die bisherigen Verhandlungen standen wiederholt am Rande des Scheiterns. Die kommenden Stunden werden zeigen, ob beide Seiten wirklich zu den notwendigen Kompromissen bereit sind oder ob die Differenzen erneut eine Eskalation heraufbeschwören.
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.80 | aligned |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.10 | neutral |
| Indische & südasiatische Presse | +0.20 | neutral |
Arab sources announce that an Iran-US agreement is imminent, with a nine-point draft ready to be signed within hours. The deal includes an immediate ceasefire and freedom of navigation in the Strait of Hormuz, taking effect right after the announcement. Pakistan-mediated negotiations appear to have overcome the main hurdles, fueling optimism.
Despite signs of slight progress, negotiations remain stuck on two key issues: Iran's uranium stockpile and control of the Strait of Hormuz, with the US rejecting Tehran's tolling system. Secretary of State Rubio urges caution and does not rule out a Plan B. Pakistani mediation struggles to bridge the gap between the opposing positions.
Pakistani mediation is at the heart of efforts for an Iran-US agreement, with Interior Minister Naqvi traveling to Tehran for further talks. Although limited progress is noted, deep differences over uranium and Hormuz persist. The international community watches closely Pakistan's key role as an intermediary.
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