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Ausgabe von 20:00 CETMontag, 3. August 2026
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Kriminalität & KatastrophenSamstag, 20. Juni 2026

Bei Kollision zweier Güterzüge in München stürzen Waggons von Brücke, ein Toter

Nach der Kollision zweier Güterzüge auf einer Brücke im Münchner Norden kam ein Rangierfahrer ums Leben, zwei Waggons fielen auf die Straße; die Unfallursache ist noch unklar.

In der Nacht von Freitag auf Samstag stießen gegen 1:40 Uhr im Münchner Stadtteil Milbertshofen zwei Güterzüge auf einer Eisenbahnbrücke über der Schleißheimer Straße zusammen. Durch die Wucht der Kollision entgleisten mehrere Waggons; zwei stürzten rund fünf Meter in die Tiefe und blieben teils auf der Brückenkante, teils auf der Fahrbahn liegen. Ein Mensch kam bei dem Unglück ums Leben.

Bei dem Todesopfer handelt es sich nach Informationen der Bild-Zeitung um einen 46-jährigen Rangierfahrer aus Hamburg, der an der Spitze eines der Züge stand. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Weitere Personen wurden nach Polizeiangaben nicht verletzt. Die herabgestürzten Waggons waren nicht mit Gefahrgut beladen, eine Gefährdung der Bevölkerung bestand nicht.

Die Ursache des Unfalls ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Nach ersten Erkenntnissen – über die Bild unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtet – könnte der Rangierfahrer ein Haltesignal übersehen haben. Demnach näherte sich aus der Gegenrichtung ein weiterer Güterzug; der Zusammenstoß erfolgte, als der Zug des Rangierfahrers trotz des Signals auf das Gleis des entgegenkommenden Zuges wechselte. Eine offizielle Bestätigung dieser Darstellung steht noch aus.

Die Schleißheimer Straße – eine vielbefahrene Ausfallstraße – blieb für mehrere Stunden gesperrt, während Feuerwehr und Bergungsmannschaften mit zwei Kränen die Waggons sicherten. Da die Unglücksstelle auf der Nordring-Linie liegt, die ausschließlich dem Güterverkehr dient, kam es zu keinen Beeinträchtigungen im Regional- und Fernverkehr, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte. Die Aufräumarbeiten dürften sich bis Sonntag hinziehen. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

Divergenz — wer erzählt sie wie
8%Niedrig
3 Blöcke · Positionen von −0.30 bis −0.10
KritischWohlwollend
EURCINRUS
Abweichung zwischen Presseblöcken
Kontinentaleuropäische Presse−0.20neutral
Chinesische Presse−0.10neutral
Russische & GUS-Presse−0.30critical
Kontinentaleuropäische Presse−0.20

Der Zusammenstoß zweier Güterzüge auf einer Münchner Brücke forderte ein Todesopfer, zwei Waggons stürzten auf die darunter liegende Straße. Deutsche Berichte reichen von sachlichen Agenturmeldungen bis hin zu boulevardesker Berichterstattung, die die Dramatik betont. Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort, die Ursache wird untersucht.

DistanzAlarmPragmatismus
Chinesische Presse−0.10

Chinese state media reported that one person died after two freight trains collided on a bridge in Munich, causing loaded cars to fall to the road. The report emphasized that the cars were carrying cargo, contrasting with some other accounts. The investigation is ongoing.

DistanzPragmatismus
Russische & GUS-Presse−0.30

Russian media coverage noted that two freight trains collided on a railway bridge in Munich, resulting in one death and two empty wagons falling. Some reports highlighted that the accident occurred in a shunting area where speeds are low, suggesting a possible cause. The incident did not disrupt passenger traffic.

DistanzSkepsisPragmatismus
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Samstag, 20. Juni 2026

Bei Kollision zweier Güterzüge in München stürzen Waggons von Brücke, ein Toter

Nach der Kollision zweier Güterzüge auf einer Brücke im Münchner Norden kam ein Rangierfahrer ums Leben, zwei Waggons fielen auf die Straße; die Unfallursache ist noch unklar.

In der Nacht von Freitag auf Samstag stießen gegen 1:40 Uhr im Münchner Stadtteil Milbertshofen zwei Güterzüge auf einer Eisenbahnbrücke über der Schleißheimer Straße zusammen. Durch die Wucht der Kollision entgleisten mehrere Waggons; zwei stürzten rund fünf Meter in die Tiefe und blieben teils auf der Brückenkante, teils auf der Fahrbahn liegen. Ein Mensch kam bei dem Unglück ums Leben.

Bei dem Todesopfer handelt es sich nach Informationen der Bild-Zeitung um einen 46-jährigen Rangierfahrer aus Hamburg, der an der Spitze eines der Züge stand. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Weitere Personen wurden nach Polizeiangaben nicht verletzt. Die herabgestürzten Waggons waren nicht mit Gefahrgut beladen, eine Gefährdung der Bevölkerung bestand nicht.

Die Ursache des Unfalls ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Nach ersten Erkenntnissen – über die Bild unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtet – könnte der Rangierfahrer ein Haltesignal übersehen haben. Demnach näherte sich aus der Gegenrichtung ein weiterer Güterzug; der Zusammenstoß erfolgte, als der Zug des Rangierfahrers trotz des Signals auf das Gleis des entgegenkommenden Zuges wechselte. Eine offizielle Bestätigung dieser Darstellung steht noch aus.

Die Schleißheimer Straße – eine vielbefahrene Ausfallstraße – blieb für mehrere Stunden gesperrt, während Feuerwehr und Bergungsmannschaften mit zwei Kränen die Waggons sicherten. Da die Unglücksstelle auf der Nordring-Linie liegt, die ausschließlich dem Güterverkehr dient, kam es zu keinen Beeinträchtigungen im Regional- und Fernverkehr, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte. Die Aufräumarbeiten dürften sich bis Sonntag hinziehen. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

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Chinese state media reported that one person died after two freight trains collided on a bridge in Munich, causing loaded cars to fall to the road. The report emphasized that the cars were carrying cargo, contrasting with some other accounts. The investigation is ongoing.

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Russian media coverage noted that two freight trains collided on a railway bridge in Munich, resulting in one death and two empty wagons falling. Some reports highlighted that the accident occurred in a shunting area where speeds are low, suggesting a possible cause. The incident did not disrupt passenger traffic.

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