
Iran beziffert Schäden an US-Streitkräften auf 20 Milliarden Dollar
Die Revolutionsgarden legen eine detaillierte Schadensbilanz vor und sprechen von über 200 getöteten US-Soldaten, während das Pentagon seine Opferzahlen nach unten korrigiert.
Iranische Militärvertreter haben in den vergangenen Tagen eine umfassende Bilanz der Angriffe auf US-amerikanische Stellungen im Nahen Osten vorgelegt. General Hossein Mohebbi, Sprecher der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), bezifferte die Zerstörungen in einem Zeitraum vom 6. bis 22. Juli 2026 auf sieben Kommandozentralen, drei Satellitenkommunikationssysteme, sechs Patriot-Radaranlagen sowie elf Flugzeuge und Hubschrauber, die am Boden zerstört worden seien. Hinzu kämen 17 Aufklärungs- und Kampfdrohnen. Nach Berechnungen von IRGC-Analysten beläuft sich der materielle Gesamtschaden für die US-Streitkräfte auf rund 20 Milliarden Dollar, wobei der größte Posten mit 7,5 Milliarden auf Luftabwehr- und Radarsysteme entfällt. General Mohammad Akraminia ergänzte, in Erbil sei nahezu die gesamte amerikanische Infrastruktur zerstört worden.
Die Angaben zu personellen Verlusten klaffen weit auseinander. Während die IRGC von mehr als 200 getöteten US-Soldaten im Rahmen der „Operation Victory-2“ spricht, meldete das Pentagon nach Angaben der New York Times zunächst 18 und später nur noch 14 Gefallene. Die nachträgliche Korrektur der offiziellen Opferzahlen hat in den Vereinigten Staaten zu scharfer Kritik geführt. Angehörige von Soldaten und Kongressabgeordnete werfen dem Verteidigungsministerium mangelnde Transparenz und den Versuch der Manipulation vor. Ein namentlich nicht genannter Militärvertreter begründete die Revision damit, dass vier der Getöteten nach einer im April erklärten Waffenruhe ums Leben gekommen seien.
Aus israelischer Sicht belegen die iranischen Angriffe, dass Teheran entgegen früherer US-Verlautbarungen weiterhin über ein erhebliches Arsenal ballistischer Raketen und Drohnen verfügt. Der frühere Kommandeur der israelischen Luftverteidigung, Brigadegeneral Zvika Haimovich, verwies gegenüber dem Sender N12 darauf, dass allein auf jordanisches Gebiet mehr als 60 ballistische Raketen abgefeuert worden seien. Die Fähigkeit Irans, seine Feuersysteme rasch wieder einsatzbereit zu machen, sei unterschätzt worden. Auch General Akraminia betonte, die Streitkräfte hätten die dreimonatige Waffenruhe genutzt, um beschädigte Ausrüstung zu reparieren und neue Luftabwehrsysteme in die operative Struktur zu integrieren.
Eine am 23. Juli 2026 über den irakischen Ministerpräsidenten übermittelte Waffenruhe-Initiative von US-Präsident Donald Trump wies Teheran zurück. Iranischen Angaben zufolge enthielt der Vorschlag keine Regelung zur Kontrolle der Straße von Hormus. General Akraminia erklärte, die Operationen würden fortgesetzt, bis die Vereinigten Staaten begriffen, dass sie der iranischen Nation ihren Willen nicht durch Aggression aufzwingen könnten. Eine diplomatische Lösung ist derzeit nicht in Sicht.
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Iran struck hard at American infrastructure, causing hundreds of casualties. The Pentagon was forced to revise its estimates upward, confirming the operation's effectiveness. Tehran claims a legitimate victory against the US aggressor.
The conflict between Iran and the United States intensifies. Iranian claims of success are countered by Pentagon caution. Moscow watches closely, stressing the need for de-escalation.
News of clashes between Iran and the United States comes from afar. Details are contradictory, with opposing claims. Latin America follows cautiously, without taking sides.
The Middle East is seeing new tensions between Iran and the United States. Statements are conflicting. Southeast Asia follows with concern for global stability.
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