
USA erwägen massive Schläge gegen Irans Energieinfrastruktur – Israel in höchster Alarmbereitschaft
Während Washington eine breit angelegte Militäroperation vorbereitet, droht Teheran mit Vergeltung gegen Israel und regionale US-Stützpunkte; die Spannungen stehen nach übereinstimmenden Berichten „am Rande einer Explosion“.
Laut übereinstimmenden Medienberichten aus den USA und Israel erwägt Präsident Donald Trump, in den kommenden Tagen Angriffe auf die Energieinfrastruktur Irans zu befehlen. Der israelische Militärgeheimdienst und die Luftwaffe haben ihre Alarmbereitschaft auf das höchste Niveau angehoben. Gegenüber dem israelischen Fernsehsender N12 sprach ein namentlich nicht genannter israelischer Beamter von einer „Spannung am Höhepunkt, das steht am Rande einer Explosion“. Trump sei einer breit angelegten Attacke „näher als je zuvor“, eine endgültige Entscheidung stehe jedoch noch aus. Die USA hätten Israel die Entsendung Dutzender zusätzlicher Tankflugzeuge angekündigt; die israelischen Sicherheitsbehörden bereiteten sich sowohl auf einen möglichen iranischen Erstschlag als auch auf eine amerikanische Freigabe zur Beteiligung an der Offensive vor.
Aus Washingtoner Sicht zielen die geplanten Schläge darauf ab, Teheran zur Annahme amerikanischer Bedingungen in den festgefahrenen Waffenstillstandsverhandlungen zu zwingen. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, warf Iran vor, ein im Juni unterzeichnetes Memorandum of Understanding gebrochen, Handelsschiffe attackiert und amerikanische Soldaten getötet zu haben. Trump selbst erklärte bei einer Kabinettssitzung in Camp David, die USA würden Iran „sehr hart treffen, bis sie es nicht mehr aushalten können“. Das Pentagon befinde sich nach Angaben seines Sprechers in „feuerbereiter“ Stellung. Israelischen Quellen zufolge liegt dem Präsidenten ein Szenario vor, das einen zeitlich begrenzten, gezielten Schlag gegen bestimmte Energieanlagen vorsieht, der das Regime destabilisieren könne, ohne eine globale Energiekrise auszulösen. Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf US-Beamte, Trump behalte sich die Möglichkeit vor, die Operation auszusetzen, falls es unverzüglich zu substanziellen diplomatischen Fortschritten komme.
Teheran reagierte mit scharfen Drohungen. Außenminister Abbas Araghchi erklärte in einem Telefonat mit seinem saudischen Amtskollegen, jede „Aggression“ der USA und Israels oder eine Beteiligung regionaler Staaten daran werde mit einer „entschlossenen und verhältnismäßigen Antwort“ beantwortet. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim zitierte einen hochrangigen Sicherheitsbeamten mit den Worten, die berichteten Angriffspläne seien „eine Form von Wahnsinn“; Iran habe einen „umfassenden Plan“ zur Vergeltung vorbereitet, der kritische Infrastruktur in Israel und US-Energieanlagen in der Region einschließe. Der Befehlshaber des iranischen Kriegshauptquartiers, Ali Abdollahi, warnte, jedes Land, das sich zum „Schutzschild“ der USA mache, werde „in den Flammen des Krieges verbrennen“. Gleichzeitig behaupten die Revolutionsgarden, die Straße von Hormus vollständig zu kontrollieren, und attackieren Schiffe, die ohne ihre Genehmigung passieren. Das US-Zentralkommando wies dies zurück und betonte, die Wasserstraße bleibe unter dem Schutz amerikanischer Streitkräfte für die Handelsschifffahrt offen.
Die Eskalation folgt auf die Wiederaufnahme der Feindseligkeiten am 7. Juli, nachdem eine seit April geltende Waffenruhe brüchig geworden war. In den vergangenen Tagen griff Iran mit Drohnen Ziele in Kuwait an, feuerte Raketen auf US-Stützpunkte in Jordanien und bekannte sich zu Attacken auf Tankschiffe in der Straße von Hormus. Amerikanische und saudische Kräfte führten ihrerseits gemeinsame Schläge gegen mit Iran verbündete Gruppen im Irak aus. Das US-Außenministerium gab Sicherheitswarnungen für zehn Länder der Region heraus und rief amerikanische Staatsbürger dazu auf, eine Ausreise zu erwägen und sich auf Flugausfälle sowie Luftraumsperrungen einzustellen. In israelischen Sicherheitskreisen geht man laut N12 davon aus, dass ein massiver US-Angriff mit hoher Wahrscheinlichkeit eine iranische Reaktion gegen Israel nach sich ziehen und das Land damit in die Konfrontation hineinziehen würde. Die kommenden Stunden werden von israelischen Offiziellen als „entscheidend“ bezeichnet; die endgültige Anordnung aus Washington steht noch aus.
| Israelische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Iranische & verwandte Presse | −0.70 | critical |
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | 0.00 | neutral |
| Arabische Golfpresse | 0.00 | neutral |
Israel bereitet sich auf das Schlimmste vor und wartet auf Trumps Entscheidung: Die nationale Sicherheit ist die Linse, durch die jedes Detail gelesen wird.
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