
Rettung in 120 Metern Tiefe: Drama um Speleologen in Norditalien
Nachdem ein 20-Jähriger in der Grotta dei Cinghiali Volanti von einem Felsbrocken eingeklemmt wurde, befreiten ihn 53 Bergretter in einer zwölfstündigen Operation. Der Verletzte ist wohlauf.
Am frühen Morgen um 5.40 Uhr gelang es den Rettungskräften, einen 20-jährigen Speleologen aus der Grotta dei Cinghiali Volanti in der Provinz Cuneo zu befreien. Der Mann war seit dem späten Nachmittag des Vortages in etwa 120 Metern Tiefe eingeschlossen, nachdem ein herabstürzender Felsbrocken sein Bein eingeklemmt hatte.
Seine Begleiter hatten gegen 17 Uhr Alarm geschlagen. Ersten Rekonstruktionen zufolge löste sich beim Durchqueren der Höhle plötzlich ein Felsblock und begrub das Bein des jungen Ligurers, sodass er bewegungsunfähig war. Das Gebiet um die Rocca d’Orse und das Val d’Inferno ist für seine Karsthöhlen bekannt; die Grotta dei Cinghiali Volanti wurde erst 2007 vom Speleo Club Tanaro entdeckt.
Insgesamt 53 Techniker des Corpo Nazionale Soccorso Alpino e Speleologico aus verschiedenen italienischen Regionen rückten an. Spezialisierte Desostruktoren fanden eine Methode, den Felsen anzuheben, und richteten eine notdürftige medizinische Station in der Höhle ein. Die Kooperationsfähigkeit des Verletzten beschleunigte die Evakuierung erheblich.
Die Rettungsaktion fand auch in internationalen Medien Beachtung: Selbst aus Brasilien wurde über den Einsatz berichtet. Das Drama erinnert an den Film ‹127 Hours›, der das Schicksal des Alpinisten Aron Ralston schildert, der sich 2003 in einem Canyon selbst amputieren musste. Glücklicherweise blieb dem italienischen Höhlenforscher ein solch extremes Schicksal erspart.
Der Vorfall unterstreicht die Gefahren der Speleologie und die Bedeutung grenzüberschreitender alpiner Rettungsnetzwerke, von denen auch Bergsteiger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz profitieren. Die professionelle Reaktion der italienischen Helfer zeigt die hohe Einsatzbereitschaft in den Alpenregionen.
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.25 | neutral |
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| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
Dramatische Rettung eines jungen Höhlenforschers, der zwölf Stunden in 120 Metern Tiefe in der Cinghiali-Volanti-Höhle bei Cuneo eingeschlossen war. 53 alpine Rettungskräfte befreiten den Verletzten nach einer bangen Nacht, was an den Film 127 Hours erinnert, jedoch mit glücklichem Ausgang.
Ein Mann, der in einer italienischen Höhle in 120 Metern Tiefe festsaß, wurde von 53 Rettern befreit und zunächst in einer behelfsmäßigen Sanitätsstation in der Höhle versorgt. Der Bericht ist knapp und auf die Rettungsmaßnahme fokussiert.
Ein Bericht, der den Begriff ‚Höhlenforscher‘ erklärt, schildert die Rettung eines Mannes, dessen Bein in 120 Metern Tiefe unter einem Felsen eingeklemmt war. Über 50 Helfer beteiligten sich an dem nächtlichen Einsatz, in sachlichem und zugleich erklärendem Ton.
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