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Geopolitik & PolitikDienstag, 28. Juli 2026

Trump bekräftigt Drohungen gegen Iran und verweist auf Gespräche

In einem Fox-Interview stellte der US-Präsident die Zerstörung der Atomanlage Pickaxe Mountain in Aussicht und sprach von guten Gesprächen mit Teheran.

US-Präsident Donald Trump hat in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview mit dem Sender Fox News von „sehr guten Gesprächen“ mit Iran berichtet, gleichzeitig aber mit massiven Militärschlägen gedroht, sollte Teheran keinem Abkommen zustimmen. Sollte es keine Einigung geben, würden die Vereinigten Staaten „die Arbeit zu Ende bringen“, sagte Trump, und die Zerstörung von Brücken und Kraftwerken sei binnen zwei Stunden möglich, auch wenn er diese Ziele lieber verschonen würde. Zudem beanspruchte er die Kontrolle über die Straße von Hormus für die USA: „Nicht der Iran kontrolliert die Meerenge, sondern wir; es passieren nur die Schiffe, die wir passieren lassen wollen.“

Besonders drohte Trump mit der Zerstörung der unterirdischen Atomanlage Pickaxe Mountain, die er mehrfach als Ziel nannte. Auf Nachfrage zu Berichten, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wolle in einem für den Nachmittag angesetzten Treffen im Weißen Haus Erkenntnisse über Bauarbeiten an dem Standort übermitteln, sagte Trump: „Ich brauche Bibi nicht, um mir das zu sagen. Bibi sagt mir das, weil er will, dass ich involviert bleibe.“ Man beobachte den Ort mit den „besten Kameras der Welt“ und könne ihn „sehr einfach ausschalten“, so der Präsident. Ohne ihn, fügte er hinzu, existiere Israel heute womöglich nicht mehr – eine Anspielung auf einen möglichen iranischen Nuklearangriff.

Bei Pickaxe Mountain – auch Kolang Kouh genannt – handelt es sich um eine stark befestigte unterirdische Anlage rund 220 Kilometer südlich von Teheran und nur etwa zwei Kilometer vom Nuklearkomplex Natans entfernt. Sie wurde nach einer Explosion im Jahr 2020 errichtet, die das oberirdische Zentrifugenmontagezentrum beschädigt hatte. Nach Angaben des Institute for Science and International Security deuten Satellitenbilder auf fortgesetzte Bauarbeiten hin, doch gebe es keine bestätigten Hinweise auf einen Betrieb. Iran bestreitet jede nicht deklarierte nukleare Tätigkeit; die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat indes seit Jahren keinen vollständigen Zugang zur Verifikation der iranischen Zentrifugenproduktion.

Das Treffen mit Netanjahu ist für den späten Dienstag (18 Uhr israelischer Zeit) angesetzt, nachdem beide Länder bereits im Februar Luftangriffe gegen Ziele im Iran durchgeführt hatten. Trump erklärte, Teheran habe „im Wesentlichen zugestimmt“, keine Atomwaffen zu entwickeln, doch müsse diese Zusage noch formalisiert werden. „Wir können nicht länger zulassen, dass sie Vereinbarungen brechen“, mahnte er und ließ keinen Zweifel an der Entschlossenheit Washingtons, notfalls militärisch zu handeln.

Divergenz — wer erzählt sie wie
48%Mittel
3 Blöcke · Positionen von −0.40 bis 0.00
KritischWohlwollend
ATLLATISR
Abweichung zwischen Presseblöcken
Atlantische / angloamerikanische Presse0.00neutral
Lateinamerikanische Presse−0.40critical
Israelische Presse−0.20neutral
Atlantische / angloamerikanische Presse0.00

The Trump administration reports positive talks with Iran, but reiterates the threat of strikes on Iranian sites if no deal is reached. The president mentioned the need for a delicate balance and his strong position. The news is reported factually, without commentary.

DistanzPragmatismus
Lateinamerikanische Presse−0.40

Latin American media emphasize Trump's threats to destroy Iranian bridges and power plants, highlighting the bellicose language. It is pointed out that Trump will 'finish the job' if Iran does not accept the nuclear deal. The tone is critical of American intransigence.

AlarmRevanchismus
Israelische Presse−0.20

Israeli media report Trump's threats against Iran, but highlight his dismissal of Israeli intelligence, saying he does not need it. They underscore the American capability to surveil Iranian sites with advanced cameras. The narrative emphasizes Trump's unilateralism.

DistanzSkepsis
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Dienstag, 28. Juli 2026

Trump bekräftigt Drohungen gegen Iran und verweist auf Gespräche

In einem Fox-Interview stellte der US-Präsident die Zerstörung der Atomanlage Pickaxe Mountain in Aussicht und sprach von guten Gesprächen mit Teheran.

US-Präsident Donald Trump hat in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview mit dem Sender Fox News von „sehr guten Gesprächen“ mit Iran berichtet, gleichzeitig aber mit massiven Militärschlägen gedroht, sollte Teheran keinem Abkommen zustimmen. Sollte es keine Einigung geben, würden die Vereinigten Staaten „die Arbeit zu Ende bringen“, sagte Trump, und die Zerstörung von Brücken und Kraftwerken sei binnen zwei Stunden möglich, auch wenn er diese Ziele lieber verschonen würde. Zudem beanspruchte er die Kontrolle über die Straße von Hormus für die USA: „Nicht der Iran kontrolliert die Meerenge, sondern wir; es passieren nur die Schiffe, die wir passieren lassen wollen.“

Besonders drohte Trump mit der Zerstörung der unterirdischen Atomanlage Pickaxe Mountain, die er mehrfach als Ziel nannte. Auf Nachfrage zu Berichten, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wolle in einem für den Nachmittag angesetzten Treffen im Weißen Haus Erkenntnisse über Bauarbeiten an dem Standort übermitteln, sagte Trump: „Ich brauche Bibi nicht, um mir das zu sagen. Bibi sagt mir das, weil er will, dass ich involviert bleibe.“ Man beobachte den Ort mit den „besten Kameras der Welt“ und könne ihn „sehr einfach ausschalten“, so der Präsident. Ohne ihn, fügte er hinzu, existiere Israel heute womöglich nicht mehr – eine Anspielung auf einen möglichen iranischen Nuklearangriff.

Bei Pickaxe Mountain – auch Kolang Kouh genannt – handelt es sich um eine stark befestigte unterirdische Anlage rund 220 Kilometer südlich von Teheran und nur etwa zwei Kilometer vom Nuklearkomplex Natans entfernt. Sie wurde nach einer Explosion im Jahr 2020 errichtet, die das oberirdische Zentrifugenmontagezentrum beschädigt hatte. Nach Angaben des Institute for Science and International Security deuten Satellitenbilder auf fortgesetzte Bauarbeiten hin, doch gebe es keine bestätigten Hinweise auf einen Betrieb. Iran bestreitet jede nicht deklarierte nukleare Tätigkeit; die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat indes seit Jahren keinen vollständigen Zugang zur Verifikation der iranischen Zentrifugenproduktion.

Das Treffen mit Netanjahu ist für den späten Dienstag (18 Uhr israelischer Zeit) angesetzt, nachdem beide Länder bereits im Februar Luftangriffe gegen Ziele im Iran durchgeführt hatten. Trump erklärte, Teheran habe „im Wesentlichen zugestimmt“, keine Atomwaffen zu entwickeln, doch müsse diese Zusage noch formalisiert werden. „Wir können nicht länger zulassen, dass sie Vereinbarungen brechen“, mahnte er und ließ keinen Zweifel an der Entschlossenheit Washingtons, notfalls militärisch zu handeln.

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The Trump administration reports positive talks with Iran, but reiterates the threat of strikes on Iranian sites if no deal is reached. The president mentioned the need for a delicate balance and his strong position. The news is reported factually, without commentary.

DistanzPragmatismus
Lateinamerikanische Presse−0.40

Latin American media emphasize Trump's threats to destroy Iranian bridges and power plants, highlighting the bellicose language. It is pointed out that Trump will 'finish the job' if Iran does not accept the nuclear deal. The tone is critical of American intransigence.

AlarmRevanchismus
Israelische Presse−0.20

Israeli media report Trump's threats against Iran, but highlight his dismissal of Israeli intelligence, saying he does not need it. They underscore the American capability to surveil Iranian sites with advanced cameras. The narrative emphasizes Trump's unilateralism.

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